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Stellungnahme des Wissenschaftsrats zum Hans-Bredow-Institut: Hohes Reflexionsniveau, innovative Forschungsansätze, europäische Spitzenstellung im Wissenstransfer

Stellungnahme des Wissenschaftsrats zum Hans-Bredow-Institut: Hohes Reflexionsniveau, innovative Forschungsansätze, europäische Spitzenstellung im Wissenstransfer

Hamburg, 30. Januar 2018. Der Wissenschaftsrat hat sich für die Aufnahme des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung in die Leibniz-Gemeinschaft ausgesprochen. Der Rat bewertet die wissenschaftliche Qualität des Hans-Bredow-Instituts und seine strukturelle Relevanz für das Wissenschaftssystem als “sehr gut”, seine überregionale Bedeutung als „exzellent”. Eine entsprechende Stellungnahme hat der Wissenschaftsrat auf seiner Sitzung am 26. Januar 2018 beschlossen und nun veröffentlicht. Der Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hatte den Wissenschaftsrat im September 2016 gebeten, die Aufnahme des Instituts in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder zu prüfen. „Wir freuen uns sehr über das Gutachten des Wissenschaftsrats. Mit dem positiven Votum ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft getan“ begrüßt Direktor Wolfgang Schulz den Beschluss.

„Dank gilt vor allem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – die Phase der Evaluation war nicht leicht, aber es hat sich gelohnt. Auch der Stadt Hamburg gebührt unser großer Dank, die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung hat das Institut in jeder Phase optimal unterstützt“ hebt Institutsdirektor Uwe Hasebrink hervor.

Katharina Fegebank, Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Das Hans-Bredow-Institut ist eines der ältesten und renommiertesten Institute der Medienforschung Deutschlands und für den Medienstandort Hamburg von großer Bedeutung. Die Expertise und unabhängige Beratung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spielt gerade in der heutigen Zeit des Medienwandels eine sehr wichtige Rolle. Die positive Bewertung durch den Wissenschaftsrat bestätigt die herausragende Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Leibniz-Gemeinschaft.“

Kernaussagen des Wissenschaftsrates

  • „Als international sehr sichtbare und renommierte Forschungseinrichtung zeichnet sich das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung zum einen aus durch bedeutende fachwissenschaftliche Beiträge zur Erforschung öffentlicher Kommunikation und zum anderen durch in Qualität und Umfang beeindruckende Transferleistungen für Medien, Öffentlichkeit und Politik. Dem Bredow-Institut gelingt es, aktuelle gesellschaftliche und politische Diskurse durch eine wissenschaftlich fundierte Analyse zu konsolidieren und durch empirisch informierte Regulierungsvorschläge mitzugestalten.“
  • „Aktiv, auf hohem Reflexionsniveau und mit sehr innovativen Forschungsansätzen wird am Institut an den aus der Tradition rührenden Alleinstellungsmerkmalen gearbeitet, teilweise auch in revisionsfreudiger Anknüpfung an diese. Das Institut reagiert mit hoher Geschwindigkeit und Agilität auf gesellschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen und ist wichtiger Impulsgeber für fachwissenschaftliche und fachpraktische, aber auch politische und öffentliche Diskussionen.“
  • „Die einzigartige Verbindung von Kommunikationswissenschaft und Rechtswissenschaft ist am Hans-Bredow-Institut jedem Einzelprojekt eingeschrieben und wird auch institutionell auf vorbildliche Weise von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Austausch, gegenseitiger Inspiration und gemeinsamer Projektarbeit gelebt.“
  • „Da die Forschungsgegenstände des Bredow-Instituts in einem der derzeit dynamischsten gesellschaftlichen Felder liegen, kommt dem in Deutschland einzigartigen Forschungsansatz des Instituts eine große Relevanz zu, die sich in der Nachfrage nach der Expertise des Instituts und in dem geleisteten Transfer in Politik, Medien und Öffentlichkeit sinnfällig widerspiegelt. Dabei nimmt das Bredow-Institut auch auf europäischer Ebene eine Spitzenstellung ein. Aufgrund seiner Reputation, seiner fachwissenschaftlichen Kompetenz und seiner guten nationalen wie internationalen Vernetzung verfügt das Bredow-Institut über sehr gute Voraussetzungen, auch einen für die Zukunft zu erwartenden Anstieg dieses Bedarfs an Expertise befriedigen zu können.“
Die Entscheidung über die Aufnahme des Instituts liegt nun bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK), die im April tagen wird. Der weitere Zeitplan nach einer positiven Entscheidung sähe im Anschluss Aufnahmeverhandlungen mit der Leibniz-Gemeinschaft vor. Ein Beitritt des Instituts wäre mit dem Jahr 2019 möglich.

Kontakt

Christiane Matzen, Tel. 040 450 217 41, E-Mail

Informationen zum Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Mehr unter https://www.wissenschaftsrat.de

Information zum Hans-Bredow-Institut

Das Hans-Bredow-Institut erforscht den Medienwandel und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen öffentlicher Kommunikation. Medienübergreifend, interdisziplinär und unabhängig verbindet es Grundlagenwissenschaft und Transferforschung und schafft so problemrelevantes Wissen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mehr unter www.hans-bredow-institut.de.

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