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8.
März 2018

Wissenschaftlicher Umgang mit Tondokumenten

Quellen sind der "Rohstoff" der Geschichtswissenschaft (und der Abiturprüfungen): Fotodokumente, Vertragstexte, Statistiken, Landkarten ebenso wie Ton- und Filmaufnahmen. In diesem Workshop des Willy-Brandt-Hauses in Lübeck zeigt Dr. Alina Laura Tiews, wie sie mit spannenden Tondokumenten zu "Flucht und Vertreibung im Rundfunk nach 1945" gearbeitet hat.

Die Auswertung des Quellenmaterials war geleitet von den Fragen:
  • Was sind zeitlose Erscheinungen einer Flucht?
  • Wo ähneln sich die sozialen und politischen Rahmenbedingungen? Was war gebunden an den Zeitkontext des Zweiten Weltkrieges? Und: Welche Rolle spielen die Medien bei der Berichterstattung über Flüchtlinge und Vertriebene?

Damit bekommt der 90minütige Workshop einen aktuellen Bezug zur momentanen Flüchtlingsdebatte. Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, mit ihren - aus der Quellenanalyse - erworbenen Kenntnissen und unter fachkundiger Leitung die aktuelle Berichterstattung kritisch zu hinterfragen: Ist die Lage von Flüchtlingen heute wirklich so neu?

Die TeilnehmerInnen erhalten eine CD mit den Tondokumenten zu "Flucht und Vertreibung im Rundfunk aus den Jahren 1945 bis 1960".

Zeit: 10-11:30 Uhr; Ort: Seminarraum Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21.

Information zu diesem und möglichen weiteren Terminen sowie Anmeldung über Frauke Kleine Wächter, Bildung und Vermittlung, f.kleine_waechter [at] willy-brandt.de oder 0451 / 122-425-2

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Willy-Brandt-Haus Lübeck
Königstraße 21
23552 Lübeck

Ansprechpartner

Dr. Alina Laura Tiews
Assoziierte Mitarbeiterin

Dr. Alina Laura Tiews

tiews@museumsfieber.de

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