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14.
Dezember 2018

Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen

Gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Die Heraus­bildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main organisiert das Hans-Bredow-Institut ein Sonder­format des Frankfurter Kolloquiums für Internetforschung im Rahmen der Reihe „Norms, Plurality and Critique | Postdoctoral Dialogue Series 2018/2019“.

Drei Fragen werden debattiert werden, wobei der Schwerpunkt auf den letzten beiden liegen soll:
  1. Welche normativen Faktoren können in digitalen Kommunikationsräumen unterschieden werden und welche Regelungsstrukturen bilden sich im Zusammen­spiel dieser Faktoren (Strukturperspektive)? (Hier haben Vorarbeiten gezeigt, dass eine Differenzierung von Gesetzesrecht, Verträgen, sozialen Normen und tech­nischem Code als normativen Faktoren analytisch belastbar und empirisch ertrag­reich ist.)
  2. Durch welche Prozesse und Praktiken entstehen Regeln in und für digitale Kommunikationsräume und welche Wechselwirkungen existieren zwischen Regel­bildungs­prozessen innerhalb und außerhalb der Räume (Prozessperspektive)? 
  3. Welche Akteure sind in welchen Konstellationen Teil von Regelbildung und/oder Regelungsstrukturen, wie sind die entsprechenden Machtverhältnisse konstituiert und wie werden darin Verantwortung und Legitimität zugeschrieben (Akteurs­perspek­tive)?

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail an Dr. Matthias Kettemann an.



 

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am

Wann:     Freitag, 14. Dezember 2018, 11-15 Uhr (mit Buffet)
Wo:     Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Gebäude „Normative Ordnungen“, Max-Horkheimer-Straße 2, 60323 Frankfurt am Main, SR 5.02 (5. Stock)

Hintergrund

Mit dem 1. Januar .2019 wird das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg, Deutschlands ältestes und renommiertestes Institut zur Erforschung medial vermittelter Kommunikation, in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. In diesem Zusammenhang hat das Institut seine Forschungsinitiativen neu geordnet und mit dem Forschungsprogramms „Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikations-räumen“ ein Feld erschlossen, zu dem in Frankfurt sowohl an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät als auch am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ seit geraumer Zeit Forschungserfolge erzielt wurden. Im Rahmen des Kolloquiums werden kritische Frankfurter Perspektiven auf die Themen des Forschungsprogramms präsentiert und diskutiert.

Programm

11:00-11:15    Begrüßung
Klaus Günther und Rebecca Schmidt (Co-Sprecher und Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen)

11:15-11:30    Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen
Jan-Hinrik Schmidt (Forschungsprogrammleiter, Hans-Bredow-Institut)

11:30-11:45    Die normative Ordnung des Internets
Matthias C. Kettemann (Postdoc Fellow am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“)

11:45-13:15     Frankfurter Perspektiven auf normative Ordnungen in digitalen Räumen (I): Prozesse und Praktiken der Regelbildung und deren Kontestation
Moderation:  Wolfgang Benedek (Universität Graz)

mit Kommentaren von:
Prof. Beatrice Brunhöber (Datenschutzstrafrecht, interdisziplinäre Rechtsforschung)
Prof. Christoph Burchard (Cyberstrafrecht)
Prof. Klaus Günther (Rechtsphilosophie, Multinormativität, Rechtfertigungsordnungen)
Prof. Stefan Kadelbach (Europa- und Völkerrecht)
PD Dr. Daniel Lambach (Cyberspace und Agency)
Dr. Sofie C. Møller (Kant, Krise, Internet)
Dr. Linda Monsees (Öffentlichkeit im Internet)
Prof. Alexander Peukert (Urheberrecht/IT-Recht)
Prof. Christian Stegbauer (Netzwerkforschung)

13:15-13.45     Mittagsbuffet

13:45-15:15     Frankfurter Perspektiven (II): Verantwortung und Rechtfertigung von Machtverhältnissen in digitalen Räumen: die Rolle der Akteure
Moderation:  Wolfgang Benedek (Universität Graz)

15:15-15:30     Schlussfolgerungen
Matthias C. Kettemann (Postdoc Fellow am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“) und Jan-Hinrik Schmidt (Forschungsprogrammleiter, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg)

Organisation:     Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), und Dr. Jan-Hinrik Schmidt
 

Ansprechpartner

Dr. Jan-Hinrik Schmidt
Senior Postdoc

Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. (+49 40) 45 02 17-83
Fax (+49 40) 45 02 17-77

j.schmidt@hans-bredow-institut.de

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