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24.
September 2018

Die Politik der digitalen Infrastruktur in der Stadt

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten – mit steigender Tendenz. Moderne Städte sind weitgehend auf unsichtbare Infrastrukturen angewiesen, die sich meist erst dann bemerkbar machen, wenn sie nicht mehr funktionieren. Auch das Internet ist eine materielle Infrastruktur, obwohl es oft immateriell dargestellt wird. Die vielbeschworenen “Smart Cities“ versprechen die Digitalisierung des Urbanen, indem sie diese beiden Infrastrukturebenen zusammenführen. Aber was passiert, wenn sie versagen? Können Städte “smart” sein und sollten sie dies überhaupt? Welche Interessen und Werte sind in diesen Infrastrukturen verankert? Wie stellen wir sicher, dass Städte in der digitalen Gesellschaft öffentliche Räume bleiben und dem Gemeinwesen dienen und nicht nur kommerziellen Interessen? Darüber spricht Stephen Graham in seinem Vortrag „The Politics of Urban Political Infrastructures“ am 24. September in Berlin. Der Vortrag ist Teil der akademischen Redereihe „Making Sense of Digital Society“, die die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gemeinsam mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) seit Dezember 2017 organisiert.
 
Stephen Graham ist Professor of Cities and Society an der Newcastle University’s School of Architecture, Planning and Landscape. Er verfügt über einen interdisziplinären Hintergrund, der Humangeographie, Urbanistik und Techniksoziologie miteinander verbindet. Seit Anfang der 90er Jahre entwickelt Prof. Graham auf dieser Grundlage kritische Perspektiven, wie Städte sich aufgrund von bemerkenswerten Veränderungen in den Bereichen der Infrastruktur, Mobilität, digitalen Medien, Überwachung, Sicherheit, Militarismus und Vertikalität wandeln. Zu seinen Büchern gehören Telecommunications and the City (mit Simon Marvin), Disrupted Cities: When Infrastructures Fail und Vertical: The City From Satellites to Bunkers. Sein 2011 erschienenes Buch Cities Under Siege: The New Military Urbanism war für den Orwell-Preis in politischem Schreiben nominiert und war das Buch der Woche im Guardian.
 

Über das Event

  • 18:30                    Einlass
  • 19:00 – 19:15       Begrüßung und Einführung
  • 19:15 – 20:00       Die Politik der digitalen Infrastruktur in der Stadt Stephen Graham (Newcastle University)
  • 20:00 – 21:00       Moderiertes Gespräch und Fragen aus dem Publikum
  • 21:00 – 22:00       Get-together
 
Die Veranstaltung ist auf Englisch und wird simultan auf Deutsch übersetzt. Um sich als PressevertreterIn akkreditieren zu lassen, richten Sie sich bitte an Florian Lüdtke.
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und live gestreamt. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie Ihr Einverständnis zur Erstellung von Bild- und Videoaufnahmen Ihrer Person im Rahmen der Veranstaltung sowie zur Verwendung und Veröffentlichung solcher Aufnahmen zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung über die Veranstaltung.
 

Ort

Säälchen – Holzmarkt  
Holzmarktstraße 25 
10243 Berlin

Datum und Uhrzeit

24. September 2018
18:30 bis 22:00 

Anmeldung

Die Anmeldung folgt über das Online-Formular hier.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Säälchen – Holzmarkt
Holzmarktstraße 25
10243 Berlin

Ansprechpartner

Christiane Matzen, M. A.
Leitung Wissenschaftskommunikation

Christiane Matzen, M. A.

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 41
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

c.matzen@leibniz-hbi.de

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