Element 68Element 45Element 44Element 63Element 64Element 43Element 41Element 46Element 47Element 69Element 76Element 62Element 61Element 81Element 82Element 50Element 52Element 79Element 79Element 7Element 8Element 73Element 74Element 17Element 16Element 75Element 13Element 12Element 14Element 15Element 31Element 32Element 59Element 58Element 71Element 70Element 88Element 88Element 56Element 57Element 54Element 55Element 18Element 20Element 23Element 65Element 21Element 22iconsiconsElement 83iconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsiconsElement 84iconsiconsElement 36Element 35Element 1Element 27Element 28Element 30Element 29Element 24Element 25Element 2Element 1Element 66
4.
November 2021

Das Ende der Öffentlichkeit?

Gibt es sie noch, die gemeinsame Öffentlichkeit? Lisa Merten diskutiert darüber mit Expert:innen aus Forschung und Medienpraxis bei einer Veranstaltung der Grimme-Akademie an der Universität zu Köln.
 
Über das Event
Bereits mit Einführung der privaten Fernsehsender in den neunziger Jahren beobachteten Kritiker:innen eine Entwicklung, wonach sich eine gesamtdeutsche Öffentlichkeit auflöse, die gemeinsam ein Medienereignis erlebte, wie es bspw. bei der Ausstrahlung von Francis Durbridge-Krimis („Straßenfeger“) oder die Sendung „Wetten dass“ noch der Fall gewesen war. Heute wird oft behauptet, dass sich diese Fragmentierung von Öffentlichkeit massiv beschleunige – und dass neue Medien, insbesondere soziale Netzwerke und Messenger, diese Entwicklung antreiben. Neue populistische Bewegungen machen sich die völlig neuen Reichweiten von Facebook, Twitter oder Instagram zunutze.
 
Der öffentliche Diskurs verliert demgegenüber an Bindungskraft: das Vertrauen in Journalismus, Staat und auch Wissenschaft sinkt. Wie es zurückgewonnen werden kann, ist eines der Themen dieses Podiums. Diskutiert wird teils auch ein Entwicklungsbedarf für gesetzliche Regelungen, insofern diese immer noch von der Fiktion einer gemeinsamen, gesamtgesellschaftlichen Öffentlichkeit ausgehen.
 
  • Lisa Merten, Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut, Forschung zu Nachrichtennutzung in sozialen Medien, Hamburg
  • Dr. Leonard Novy, Institut für Medien- und Informationspolitik, Köln
  • Prof. Dr. Marlis Prinzing, Freie Journalistin, Moderatorin und Forscherin, Professorin an der Hochschule Macromedia, Köln.
  • Prof. Dr. Stephan Packard, Medienkulturwissenschaftler an der Universität zu Köln, Forschung zu Propaganda, Überwachung und Zensur, Köln
  • Aycha Riffi, Leiterin Grimme-Akademie, Marl
 
Die Moderation übernimmt Dr. Michael Köhler. Raumbedingt können können für diese Veranstaltung keine Zuschauer*innen zugelassen werden, für die breite Öffentlichkeit wird sie aber durch die Ausstrahlung auf WDR 3 im Radio zugänglich gemacht und wird auch im Nachgang als Podcast verfügbar sein.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Universitätsstraße 33
50931 Köln

Ansprechpartner

Dr. Lisa Merten
Postdoc Researcher Mediennutzung & digitale Kommunikation

Dr. Lisa Merten

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 45 02 17 87

E-Mail senden

VIELLEICHT INTERESSIEREN SIE AUCH FOLGENDE THEMEN?

Newsletter

Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts.

NEWSLETTER ABONNIEREN!