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29.
April 2024

Bridging the Gap

Wie können wir die Komplexität des Umgangs mit dem, was Menschen online sagen, mit dem Schutz ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung in Einklang bringen? Darüber diskutiert HBI-Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schulz ab 17.30 Uhr (MESZ) mit weiteren Expert*innen auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion in New York (11.30 bis 13 Uhr, ET).

Zu der Veranstaltung lädt das HBI gemeinsam mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH), dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland und dem UNESCO-Lehrstuhl für Kommunikations- und Informationsfreiheit ein.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und kann per Livestream verfolgt werden.

Fragen können via Slido eingebracht werden.
 
Auf dem Podium 
  • Wolfgang Schulz, Direktor, Leibniz-Institut für Medienforschung I Hans-Bredow-Institut; Forschungsdirektor, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG); Inhaber des UNESCO-Lehrstuhl für Kommunikations- und Informationsfreiheit
  • David Gill, Deutscher Generalkonsul in New York
  • Ellen P. Goodman, Professorin für Information Policy Law Rutgers University; Senior Beraterin für Algorithmic Justice at U.S. Department of Commerce
  • Chinmayi Arun, Executive Director des Information Society Project und Research Scholar an der Yale Law School
  • Zoe Darmé, Senior Manager für Verbrauchervertrauen bei Google, zuvor Content Governance und Moderation bei Facebook
  • Peter Micek, General Counsel und UN Policy Manager bei Access Now
Moderation: Sumi Somaskanda, Chefmoderator BBC News
 
Anmeldung
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Über die Veranstaltung
Wie können wir die Komplexität des Umgangs mit dem, was Menschen online sagen, mit dem Schutz ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung in Einklang bringen? Da sich die öffentliche Kommunikation zunehmend auf Online- und Social-Media-Plattformen verlagert, wird die Frage nach der Gewährleistung der Meinungsfreiheit immer dringlicher. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in den USA und Europa bieten unterschiedliche Ansätze: In den USA lässt der erste Verfassungszusatz nur minimale staatliche Beschränkungen zu. Dies lässt sozialen Medienplattformen einen großen Spielraum bei der Moderation von Inhalten. Das Ausmaß dieses Spielraums wird derzeit vor dem Obersten Gerichtshof diskutiert.
 
Im Gegensatz dazu haben die EU-Mitgliedstaaten in der Regel Vorschriften zur Bekämpfung von Hassreden und Diskriminierung. Diese verpflichten die Plattformen, bestimmte Inhalte zu entfernen, um den lokalen Gesetzen zu entsprechen. Neue Vorschriften, wie der Digital Services Act (DSA), der vor kurzem in vollem Umfang in Kraft getreten ist, der Digital Markets Act und der AI Act, werden die normative Macht Europas noch verstärken.
 
Machtkämpfe über Sprachregelungen werden mit Sicherheit kommen. Denn die global agierenden Plattformen mit Sitz in den USA "exportieren" über ihre Nutzungsbedingungen den US-Ansatz zur Redefreiheit. Aber auch europäische Regulierungsansätze werden durch einen Prozess, der als Brüsseler Effekt bekannt ist, als internationale Bezugspunkte "exportiert".
 
Die Zukunft der freien Meinungsäußerung im Internet hängt in der Schwebe, da neue Regeln versuchen, auf neue Herausforderungen zu reagieren. Dies ist ein idealer Zeitpunkt, um einen transatlantischen Dialog über dieses Thema zu führen und zu untersuchen, welche Lehren daraus gezogen werden können – und wie kommunikative Räume für die Zukunft geschaffen werden können.

Infos zur Veranstaltung

Adresse

Consulate General of Germany
871 United Nations Plaza
New York, NY 10017

Ansprechpartner

Prof. Dr. Wolfgang Schulz
Direktor (Vorsitz im Direktorium)

Prof. Dr. Wolfgang Schulz

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 0 (Sekretariat)

E-Mail senden

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