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Jugendschutzprogramme und aktuelle technische Herausforderungen

Jugendschutzprogramme und aktuelle technische Herausforderungen

Jugendschutzprogramme als Form technischen Jugendmedienschutzes haben es bis heute nicht wirklich in die Köpfe und Herzen von Eltern, pädagogischen Fachkräften und Medienanbietern geschafft. Einst als Errungenschaft des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) gefeiert, ist seit 2018 eine Verschiebung zu proprietären, angebotsspezifischen Funktionalitäten technischen Jugendmedienschutzes zu beobachten: Die ersten beiden positiv beurteilten Systeme in Einzelangeboten – Netflix und Nintendo – sind auch aufgrund ihrer Marktmacht vielen Erwachsenen aus dem Medienalltag bekannt. Doch was macht diese Verschiebung mit dem „großen Wurf“ eines umfassenden Kinderschutzprogramms? Welchen Herausforderungen sehen sich die Vorgaben im JMStV und die Anbieter von Filtersystemen für das offene Netz gegenüber – allen voran JusProg? In seinem Beitrag in der Fachzeitschrift TV diskurs liefert Dr. Stephan Dreyer eine Bestandsaufnahme eines fragilen Systems, das in Bewegung kommt.
 
Dreyer, S. (2019): Von Schweizer Taschenmessern und Enten mit drei Beinen. Jugendschutzprogramme und aktuelle technische Herausforderungen, Printausgabe tv diskurs: 23. Jg., 1/2019 (Ausgabe 87), S. 72-77.
 
Der vollständige Artikel ist online und als Download (pdf) verfügbar.

Infos zur Publikation

Erscheinungsjahr

2019

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