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Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich digitaler Medien und Herausforderungen für den Jugendmedienschutz

Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich digitaler Medien und Herausforderungen für den Jugendmedienschutz

Eine Studie für das Schweizerische Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

Bis Ende 2015 will der Schweizerische Bundesrat im Rahmen des Programms "Jugend und Medien" zu einer Gesamteinschätzung darüber kommen, ob ein zusätzlicher Regulierungsbedarf im Jugendmedienschutz auf Bundesebene besteht und wie die zukünftige Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes in der Schweiz erfolgen soll. Das federführende Bundesamt für Sozialversicherungen hat zur Begleitung dieser Arbeiten eine Projektgruppe, bestehend aus Vertreter(inne)n des Bundes, der Kantone und der Medienbranchen, eingesetzt und sich in diesem Rahmen die Vergabe von verschiedenen wissenschaftlichen Prüfaufträgen vorgenommen.

Das erste der ausgeschriebenen Prüfmandate, für das das Hans-Bredow-Institut den Zuschlag erhielt, sollte die Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich der digitalen Medien aufzeigen und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz identifizieren.

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Projektbeschreibung

Die Studie bündelte dafür zunächst die vorliegenden Erkenntnisse der Mediennutzungsforschung im Bereich Minderjähriger und identifizierte die erkenn- und die prognostizierbaren Problemlagen der Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche. Diese wurden sowohl nach der Rolle des Kindes im Kommunikationsprozess als auch nach Art der jeweiligen Problemlagen kategorisiert und geben Aufschluss darüber, woraus sich für welche Nutzungsformen das betreffende Risiko ergibt und welche potenziell negativen Folgen dieses haben kann. Im Rahmen der Analyse neuer empirischer Befunde hat das Institut zudem herausgearbeitet, wie sich die Situation in der Schweiz im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern darstellt.

Der regulierungswissenschaftliche Teil der Studie zeigt vor dem Hintergrund der absehbaren Risiken die abstrakt-rechtlichen Aufgreifschwellen und groben Steuerungsziele aktuellen Jugendmedienschutzes auf, um erforderliche staatliche Regulierungsprogramme allgemein und risikobasiert zu identifizieren sowie die steuerungs-wissenschaftlichen Defizite einiger traditioneller Steuerungsansätze zu analysieren. Vor dem Hintergrund der Nutzungsdaten wurden so die sich spezifisch für die Schweiz ergebenden Regulierungsbedarfe identifiziert und priorisiert.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2012-2013

Forschungsprogramm:
FP3 - Wissen für die Mediengesellschaft

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Dipl.-Jur. Stephan Dreyer
Senior Researcher

Dipl.-Jur. Stephan Dreyer

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 33
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77

s.dreyer@hans-bredow-institut.de

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