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Gutachten für den Kommunikations- und Medienbericht der Bundesregierung 2016/2017

Gutachten für den Kommunikations- und Medienbericht der Bundesregierung 2016/2017

Bereits 2008 hatte das Hans-Bredow-Institut ein solches Gutachten zur Medienentwicklung vorgelegt. Nun sollten die damaligen Befunde mit der aktuellen Situation verglichen werden. Das Gutachten zeigt für die einzelnen Medienbereiche auf, welche Tendenzen sich fortgesetzt haben und wo sich neue Trends abzeichnen. Darüber hinaus werden die Ursachen für die Entwicklungen erörtert, politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Folgen und Probleme herausgearbeitet und Perspektiven für die Medienpolitik aufgezeigt.

Das Gutachten wurde im Februar 2017 vorgelegt. Es wurde von einem interdisziplinären Team unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Prof. Dr. Wolfgang Schulz und der Koordination von Hermann-Dieter Schröder erstellt.

 

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Projektbeschreibung

Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung angesichts der Bedeutung der Medien für die Entwicklung der demokratischen Gesellschaft durch Beschluss vom 12. März 1976 gebeten, fortlaufend einen Medienbericht zu erstatten. Mit Blick auf die seit Mitte der 1990er Jahre rasant zunehmende Digitalisierung im Medienbereich hat das Parlament die Bundesregierung ergänzend dazu aufgefordert, einen Medien- und Kommunikationsbericht vorzulegen, der über die Fortschritte bei der Verwirklichung einer trag- und zukunftsfähigen Medien- und Kommunikationsordnung informiert.

Innerhalb der Bundesregierung ist für diese Aufgabe die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) federführend. Der letzte umfassende Medien- und Kommunikationsbericht wurde im Dezember 2008 vorgelegt. In der letzten Legislaturperiode wurde angesichts der weitgehend zeitgleichen Arbeiten der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Internet und digitale Gesellschaft" im Einvernehmen mit den kultur- und medienpolitischen Sprechern der Fraktionen von der Erstattung eines gesonderten Berichts der Bundesregierung für die Berichtsperiode bis 2012 abgesehen.











 

Hintergrund

Wie der Medienbericht 2008 soll auch der Bericht 2017 die mit der Digitalisierung der Medienwelt einhergehenden grundlegenden technischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zusammenhängend darstellen und die einzelnen Handlungsinstrumente aufzeigen, deren sich die Bundesregierung bedient, um den daraus resultierenden aktuellen und - soweit heute absehbar - künftigen politischen Herausforderungen gerecht zu werden. Dabei werden die Medien gleichermaßen als Kultur- und Wirtschaftsgüter behandelt und die Medienpolitik als zentraler Bereich der Gesellschaftspolitik sowie als Querschnittsaufgabe verstanden, die wichtige Schnittstellen zur Technologie-, Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs- und Verbraucherpolitik aufweist. Dementsprechend wurden die Entwicklungen im Wesentlichen medien-, ressortübergreifend und interdisziplinär erfasst und bewertet . Die einzelnen Mediengattungen wurden nur·noch insoweit gesondert behandelt, als sie gegenwärtig und voraussichtlich auch noch in Zukunft Besonderheiten aufweisen, aus denen sich ein spezieller medienpolitischer HIandlungsbedarf ergibt.

Ebenso wie der letzte Bericht sollte auch der Medien- und Kommunikationsbericht 2016/2017 der Bundesregierung ein von einem ausgewiesenen Forschungsinstitut erarbeitetes Gutachten über die Medienentwicklung innerhalb des relevanten Berichtszeitraums enthalten. Dieses Gutachten soll wesentlicher Bestandteil des Berichts der Bundesregierung sein und dem Deutschen Bundestag vorgelegt und sodann für jedermann im Internet zugänglich gemacht werden.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2016-2017

Forschungsprogramm:
FP3 - Wissen für die Mediengesellschaft

Drittmittelgeber

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Dipl.-Soz. Hermann-Dieter Schröder
Senior Researcher

Dipl.-Soz. Hermann-Dieter Schröder

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 32
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77

h.d.schroeder@hans-bredow-institut.de

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