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Kohärente Medienordnung: Begleitung der EU-Medienkonferenz 2020

Kohärente Medienordnung: Begleitung der EU-Medienkonferenz 2020

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020 organisiert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zwischen dem 7. Juli und dem 29. Oktober 2020 die internationale medienpolitische Konferenzserie „Vielfalt und Verantwortung. Medien in der digitalen Gesellschaft“. In der Konferenz soll es vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Globalisierung und Konvergenz um die Kernfragen gehen, ob Bedarf an weiterer Regulierung von Medienplattformen besteht und wenn ja, wie bestehende Regulierungsansätze fortentwickelt und besser durchgesetzt werden können oder neue Regulierungsansätze aussehen könnten. Das HBI begleitet die Medienkonferenz wissenschaftlich und wertet ihre Ergebnisse aus.

Die Konferenzserie besteht aus einem Auftakt, fünf digitalen Focus Sessions und einer Abschlussveranstaltung.

Der Auftakt am 7. Juli bot einen Überblick über aktuelle Herausforderungen für die Europäische Medienlandschaft und stellt zentrale Fragen zu ihrer zukünftigen Gestaltung. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Bedeutung einer unabhängigen und vielfältigen Medienlandschaft und qualitativ hochwertiger journalistischer Inhalte für den demokratischen Meinungsbildungsprozess – insbesondere vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie. Den Mitschnitt der Auftaktveranstaltung kann man in voller Länge auf der Website der Konferenz sehen.

Ebenfalls nachzuschauen sind die Impluse von drei jungen Medienforschenden aus Europa. Im Rahmen des vom HBI veranstalteten Young Researcher Impact Workshop Ende März 2020 hatten junge Forschende aus verschiedenen Disziplinen Statements und Forderungen hinsichtlich einer neuen europäischen Medienordnung formuliert. Bei der Auftaktveranstaltung trugen drei der Workshop-Teilnehmer*innen diese Statements mittels Video-Botschaften an die Konferenzteilnehmer*innen heran.

Im Vorfeld zur Medienkonferenz hat das Institut in sechs Teilprojekten Diskussionsgrundlagen erstellt und diese für medienpolitische Diskussionen optimiert. Im Nachgang der Konferenz führt das HBI eine Veranstaltungsauswertung in Form einer Publikation zu nachhaltigen politischen Ansätzen in der EU-Medienpolitik durch.

In allen Projektmodulen sollen durch die systematische Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen innovative Perspektiven berücksichtigt und den jungen Forscher*innen Transferkompetenzen vermittelt werden.

Einzelziele des Projekts sind:
  • Die Durchführung einer rechtlichen Analyse des EU-Rechsrahmens, der die aktuelle Rechtslage aus Governance-Perspektive systematisch analysiert und mappt.
  • Die Herausarbeitung europarechtlicher Grundprinzipien als Fundament einer zukünftigen EU-Medienrechtsordnung, die auch Intermediäre/Plattformen einbezieht.
  • Die Durchführung von Interviews mit Expert*innen verschiedener Stakeholder, um medienpolitische Agenden und Priorisierungen zu identifizieren.
  • Das Vorzeichnen zentraler politischer Schritte und rechtlicher Gestaltungsbedarfe auf dem Weg zu einer Modernisierung des EU-Kommunikationsrechtsrahmens.
  • Die Einbindung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen im Themenfeld EU-Medienpolitik.
  • Die wissenschaftliche Begleitung und nachhaltige Sicherung der Ergebnisse der BKM-Medienkonferenz 2020.

 
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Projektbeschreibung

Details folgen

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2020-2020

Forschungsprogramm:
FP1 - Transformation öffentlicher Kommunikation

Drittmittelgeber

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien BKM

Kooperationspartner

Ansprechpartner

Dr. Stephan Dreyer
Senior Researcher Medienrecht & Media Governance

Dr. Stephan Dreyer

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 33
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 77

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