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Bewegtbildrezeption in konvergierenden Medienumgebungen: Dispositive und Nutzungsmodi

Bewegtbildrezeption in konvergierenden Medienumgebungen: Dispositive und Nutzungsmodi

Es kann sein, dass ein und derselbe Inhalt über ganz unterschiedliche Endgeräte, über Bildschirme unterschiedlicher Größe und Qualität und in unterschiedlichen Nutzungskontexten verbreitet und genutzt wird. Aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive wirft dies die Frage auf, inwiefern die unterschiedlichen Wahrnehmungsanordnungen für die Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich einen relevanten Unterschied ausmachen und damit eine spezifische Bedeutung erlangen. Da technische Merkmale von Verbreitungssystemen aufgrund der Multifunktionalität der Netze und Endgeräte tendenziell an Bedeutung verlieren, bedarf es angebots- und nutzungsorientierter Kriterien, um verschiedene Formen der Bewegtbildkommunikation zu klassifizieren.

 

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Projektbeschreibung

Das Hans-Bredow-Institut hat im Auftrag der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MAHSH) in Kooperation mit Prof. Dr. Knut Hickethier eine Expertise mit folgenden Zielsetzungen erarbeitet: Erstens wurden aus medien- wie aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive konzeptionelle Überlegungen zu der Frage angestellt, welche Formen der Bewegtbildrezeption sich in heutigen bzw. heute bereits absehbaren Medienumgebungen unterscheiden lassen. Zweitens wurde ein Konzept für eine empirische Untersuchung entwickelt, mit der die Relevanz der verschiedenen Formen der Bewegtbildrezeption für die öffentliche Kommunikation systematisch untersucht werden kann. In diesem Sinne stellt das Projekt eine Vorstudie zu einem größeren Vorhaben dar; ob eine solche empirische Studie realisiert werden sollte, wird Gegenstand von Beratungen auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Vorstudie sein.

Infos zum Projekt

Überblick

Laufzeit: 2010-2011

Forschungsprogramm:
FP1 - Transformation öffentlicher Kommunikation

Kooperationspartner

Prof. Dr. Knut Hickethier, Universität Hamburg

Ansprechpartner

Prof. Dr. Uwe Hasebrink
Direktor

Prof. Dr. Uwe Hasebrink

Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI)
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 450 21 70
Fax +49 (0)40 45 02 17 77

u.hasebrink@leibniz-hbi.de

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