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Kompetenzbereich Public Service und Public Value

Seit seiner Gründung hat sich das Hans-Bredow-Institut immer wieder mit Fragen auseinandergesetzt, die dem gesellschaftlichen Beitrag von öffentlich-rechtlichen Medien und ihrem öffentlichen Wert galten. Mit konzeptionellen Überlegungen, empirischen Untersuchungen und rechtlichen Einordnungen bringt es sich in öffentliche und politische Debatten zur Entwicklung des Mediensystems ein. Entsprechend stellt dieses Feld in einen der vier Kompetenzbereiche dar, am Beispiel derer das Institut die übergreifende Programmfrage bearbeitet, wie Wissen für die Mediengesellschaft produktiv und nachhaltig verfügbar gemacht werden kann.
Im Mittelpunkt steht in den letzten Jahren die Frage, welchen Beitrag Public Service-Medien unter den Bedingungen der Digitalisierung für die Gesellschaft leisten sollen und leisten können. Sie wird zum einen analytisch betrachtet, um deutlich zu machen, welche Aspekte bei der Beurteilung von Public Service-Medien in der veränderten Medienumgebung relevant sind. Dabei sind auf der individuellen Ebene einerseits die unterschiedlichen Dimensionen der Bedürfnisse der Nutzer in den Blick zu nehmen, andererseits die entsprechenden Angebote, ihre Zugänglichkeit, ihre Nutzung und Wirkung. Dies wurde 2016 in einer Studie für das ORF analytisch ausgearbeitet.
Übergreifende Aspekte wurden bei einer internationalen Studie über die Medienvielfalt in Europa behandelt. Im Auftrag der Europäischen Union hat das European University Institut in Florenz die Struktur und Regulierung der Mediensysteme in Europa untersucht. An dieser Studie hat das Hans-Bredow-Institut als Partner für Deutschland mitgewirkt hat.
Auch in weiteren Projekten, etwa dem in diesem Jahr vorgelegten Gutachten zum Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung, ist dieses Forschungsfeld berührt.

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