Tipp: Spielspaß, Immersion & Sucht bei Games: Kann Transparenz die Jugend schützen?

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertenpanel diskutierte im Rahmen der Mediatage Nord 2011 am 14.11.2011, 15:30-17:00 Uhr, Haus der Wirtschaft, Bergstraße 2, Kiel, unter Beteiligung von Stephan Dreyer, Hans-Bredow-Institut. Programm und Anmeldung

Programmierer bemühen sich, Spiele so zu strukturieren, dass die Spielenden vom Spiel gefesselt sind. In ungünstigen Konstellationen können einzelne Computerspiele bei einzelnen Nutzern zu exzessivem Spielverhalten führen. Pädagogen versuchen auf der anderen Seite, Spieler so zu stärken, dass solche Problematiken nicht auftreten.

Auf Zigarettenschachteln prangen große Warnungen, auf Lebensmitteln stehen die Inhaltsstoffe. Kann Aufklärung über den Inhalt auch bei Computerspielen helfen? Wenn ja, welche - und vor allem wem? Welche Kriterien können Computerspielproduzenten über das Spiel veröffentlichen, die die Rezipienten informierte und kompetente Entscheidungen fällen lassen? Können - und wollen - Eltern oder Spieler mit diesen etwas anfangen? Welche Informationen könnten Pädagogen helfen? In welchem rechtlichen Rahmen lassen sich solche Informationen
erwirken? Und: Wie sind die Suchtgefährdeten strukturiert - welche Infos wären für sie sinnvoll?

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertenpanel diskutierte diese Fragen:

  • Stephan Dreyer, Wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Hamburg
  • Prof. Dr.-Ing. Knut Hartmann, Institutsleiter, Programmverantwortlicher Studiengang Medieninformatik Institut für Medieninformatik und Technische Informatik Fachhochschule Flensburg
  • Dr. med J. Koch, Oberarzt im Zentrum für Integrative Psychiatrie, Kiel; Ärztlicher Leiter der Tagesklinik für Suchtkranke, Kiel
  • Uli Tondorf, Medienpädagogik AKJS