Tipp: LfM-Tagung "Computerspiele zwischen Spaß, Pädagogik und Exzess"

Präsentation der Ergebnisse des HBI-Projekts "Kompetenzerwerb, exzessive Nutzung und Abhängigkeitsverhalten bei Computerspielen" am 16. Februar 2011 in Düsseldorf.

Kulturgut, zeitgemäße Lernmittel oder Auslöser von Sucht und Aggression? Die öffentliche Debatte um Potenziale oder Gefahren digitaler Spiele bewegte sich zwischen diesen beiden Extremen. Die LfM-Veranstaltung wollte deshalb die Nutzung digitaler Spiele unter dem Titel „Computerspiele zwischen Spaß, Pädagogik und Exzess“ beleuchten. Aktuelle Entwicklungen und für verschiedene Zielgruppen relevante wissenschaftliche Erkenntnisse zu Computerspielen und dem sog. Social Gaming wurden dabei erörtert.

Das Programm stand am Vormittag unter dem Motto: „Computerspiele: Motor für Kompetenzförderung oder Abhängigkeitserscheinungen?“. Die Medienforscher Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Hans-Bredow-Institut Hamburg), Prof. Dr. Jürgen Fritz (FH Köln) und Prof. Dr. Johannes Fromme (Universität Magdeburg) stellten die Ergebnisse zweier aktueller LfM-Forschungsprojekte vor. Diese betrachteten das Thema Computerspiele aus der Perspektive der exzessiven Nutzung und der Frage nach dem Abhängigkeitspotenzial.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse der Studien gemeinsam mit Wissenschaftlern und weiteren Experten diskutiert. Der zweite Teil der Veranstaltung beschäftigte sich am Nachmittag mit „Social Gaming“, dem gemeinschaftlichen Spielen in Online-Netzwerken. Nach einer Einführung in das Thema diskutierten Experten über „Chancen und Risiken eines digitalen Trends“.

Die Teilnahme an der Veranstaltung war kostenlos.