Tipp: Hacktivism. Von Punk zu Pop?

Veranstaltung in der Reihe "Digitaler Salon" des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) und der NETZ.REPORTER von DRadio Wissen, am 26. März 2014 ab 18:30 Uhr, Unter den Linden Ecke Bebelplatz, Berlin

Punk's not dead? Es lebe der Pop. Hackathons und Cryptoparties sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Allein der Begriff 'Party' spricht dafür, dass die Hacker-Szene dunkle Kellerlöcher gegen Diskokugeln und Beats eintauscht.

1968 waren es selbstgemalte Banner und Lautsprecherwagen, heute findet politischer Protest auch mittels Computer und Codezeilen statt: Hacktivism. Anders als der Name vermuten lässt, muss ein Hacktivist weder Informatiker noch Netzwerkspezialist sein. Künstler, Aktivisten und Privatleute entdecken den Protest per Hacktivism für sich. Doch wie nützlich ist der digitale Aufstand? Ist er eine Alternative zur Demonstration auf der Straße oder verpufft er in einer pseudo-aktiven Internetgesellschaft? Und wie viel Hacken steckt überhaupt in Hacktivismus?

Der Digitale Salon am 26. März 2014 beleuchtete die Entwicklung des Hackens. Was früher einer kleinen digitalen Elite vorbehalten war, findet heute dank Hackertools und Hackdays auf jedem zweiten Laptop statt. Aber folgt diese Masse einer Hacker-Ethik, nutzt sie Code-Zeile für den digitalen Protest oder ist Hacken nur noch ein leerer Begriff der digitalen Popkultur?

Der Digitale Salon öffnet ab 18:30 Uhr die Türen für alle Interessierten, ab 19:00 wird live auf hiig.de übertragen und auf Twitter unter #DigSal mitdiskutiert. Der Digitale Salon findet jeden letzten Mittwoch im Monat unter einer anderen Fragestellung statt und ist in der Regel am darauffolgenden Samstag um 11.05 Uhr bei DRadio Wissen zu hören. Mehr Informationen und Aufzeichnungen vergangener Digitaler Salons finden Sie unter www.hiig.de/DigSal.