Gender, Queer und Medien - Gegenwärtige Ansätze und Perspektiven

Öffentliche Podiumsdiskussion am 6.11.2009

Das Research Centre for Media and Communication (RCMC) und die Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) haben am 6. November 2009, 16.00-17.45 Uhr im Gästehaus der Universität Hamburg, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über feministisch-queere Wissenschaft, Medienpraxis und Öffentlichkeit eingeladen.

Journalist/innen, Künstler/innen und Wissenschaftler/innen diskutierten u. a. folgende Fragen:

  • Wie werden Forschungsergebnisse aus den Gender- und Queer Studies in den Medien präsentiert?
  • Wie nehmen sich Medienpraktiker/innen und Wissenschaftler/innen wechselseitig wahr?
  • Wie und wo können wissenschaftliche Erkenntnisse der Gender- und Queer Studies in eine breite Öffentlichkeit gelangen?
Die Podiumsdiskussion war Teil der Jahrestagung der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ der DGPuK, die vom 5. bis 7. November 2009 an der Universität Hamburg stattfand. Während der dreitägigen Veranstaltung präsentierten und diskutierten Medien- und Kommunikationswissenschaftler/innen aus dem deutschsprachigen Raum beispielsweise popkulturelle Themen wie „Liebes- und Geschlechterverhältnisse in Lifestylezeitschriften“, „Feminismus 2.0 – das Politische wird privat“ sowie eine kritische Analyse zum „Begehren in Jugendzeitschriften“. Außerdem gab es Vorträge zur feministischen Orientalismus-Debatte und zur mediatisierten Pornografisierung der Gesellschaft.