Erinnerte Bilder, erinnerte Töne: Die Rolle des Rundfunks für unser kulturelles Gedächtnis

Vortrag von H.-U. Wagner, Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland/Hans-Bredow-Institut, auf Einladung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg am Mittwoch, den 17. April 2013, ab 18:30 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Erwin-Panofsky-Hörsaal (C), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Eintritt frei.

Medien prägen ganz entscheidend unsere Erinnerungsprozesse mit. Speziell die Programme der Rundfunkanstalten tragen täglich dazu bei, unser Wissen und unsere Vorstellungen von der Vergangenheit zu tradieren und neu zu konstruieren. Darüber hinaus sind Rundfunksendungen auch selbst Teil unserer je eigenen Medienbiografie – wir schalten Wiederholungssendungen ein, erinnern uns an frühere Lieblingssendungen und fühlen uns jeweils bestimmten Medienbiografien zugehörig.

Der Vortrag gab einen Einblick in das Zusammenspiel solcher geschichts- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen. Anhand von ausgewählten Beispielen aus der norddeutschen Rundfunkgeschichte wurde der aktuelle boomende Forschungsbereich um eine so genannte „Visual History“ und „Sound History“ lebendig.

Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg. Er leitet die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, ein Kooperationsprojekt des Hans-Bredow-Instituts, der Universität Hamburg und des Norddeutschen Rundfunks.

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