Hans-Bredow-Institut für Medienforschung

Call for Applications: Visiting Postdoctoral Fellowships “Algorithmed Public Spheres”

Frist für Bewerbungen: 1. April 2017

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Das Hans-Bredow-Institut bietet im Rahmen seines Post-Doc-Kollegs "Algorithmed Public Spheres" 3- bis 12-monatige Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit der Rolle von Algroithmen in der öffentlichen Kommunikation befassen. Die internationale Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschftler aus Fächern wie Computerwissenschaft und Informatik, Kommunikations- und Medienwissenschaften, Recht, Soziologie, Philosophie etc.

Call for Applications

The Hans Bredow Institute for Media Research in Hamburg, Germany, is a publicly funded research institute that focuses on the study of mediated public communication. Its research encompasses both broadcast and digital communication from an interdisciplinary and comparative perspective.

The postdoctoral research network Algorithmed Public Spheres was established to study the relevance of algorithms for the constitution of the public sphere. We emphasize in particular the importance of algorithms for filtering, ranking and selecting media content and for structuring digital communication. In contrast to the use of data mining in areas such as healthcare, credit scoring and general business analytics, where such techniques have a long tradition, the impact of algorithms on the public sphere poses novel challenges. How are communication, media, and public discourse impacted by transferring the dominant logics of consumption from other industries to news, information, and political deliberation, implemented in social media platforms, search engines, and on news websites? Research in this area could include:

  • Measurement of algorithmic bias and discrimination
  • Feedback effects in recommender systems
  • Assessment of potential filter bubbles
  • Algorithms in news production, distribution and consumption processes
  • User interaction with and rationalization of algorithms

We invite applications for international postdoctoral research fellows from fields including, but not restricted to, computer and information science, communication and media studies, law, sociology and philosophy, who will conduct innovative research on the social and cultural impact of algorithms during stays of 3-12 months in Hamburg in the academic year 2017/2018. We particularly welcome cross-cutting research proposals that integrate technical and social perspectives and result in concrete outcomes, for example in the form of peer-reviewed research articles or proposals for externally funded projects.

Up to two funded fellowships will be awarded as result of this call. The fellowships cover airfare and a contribution to the accommodation and subsistence in Hamburg. In specific cases, we may offer a temporary employment contract instead of a scholarship.

To apply, please send a cover letter (one page), a project proposal (up to three pages) and your CV (up to four pages), including a list of your most relevant publications (maximum of five), to Cornelius Puschmann (c.puschmann@hans-bredow-institut.de). Please note that applications submitted after the deadline will not be considered.

Application deadline: April 1, 2017

Announcement of 2017/2018 Fellows: May 1, 2017

Historische Authentizität und Medien

Gemeinsame Tagung des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Hans-Bredow-Instituts. Call for Papers

Erscheint Mitte März: M&K 1/2017

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u.a. mit Artikeln zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in deutschen Daily Soaps, zur Verarbeitung von Audioinhalten in Multitasking-Situationen, zur Leserbeurteilung der Qualität journalistischer Online-Artikel unter Berücksichtigung des Einflussfaktors Medienreputation,

zu Belegmustern und Akteuren in Polit-Talkshows zur Griechenlandkrise sowie mit zwei Beiträgen in der Reihe „Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft“ zur Messung von States und Traits in der Kommunikationswissenschaft sowie zum faktoriellen Survey

Call for Papers: Historische Authentizität und Medien

Tagung des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Hans-Bredow-Instituts am 13./14.07.2017 in Potsdam, Einreichungen bis 25.03.2017 möglich

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„Medien“ und „Authentizität“ sind Begriffe, die in einer Spannung zueinander stehen. Denn ein Medium ist stets etwas Vermittelndes, eine Zwischeninstanz, während „Authentizität“ als Idealtypus gerade auf das Ursprüngliche, Unvermittelte zielt. Der geplante Workshop möchte Beiträge zusammenführen, die sich empirisch oder theoretisch mit dem Verhältnis von Medien und Authentizität beschäftigen und dabei eine historische Perspektive einnehmen. Willkommen sind dabei Beiträge aus historischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher, museologischer sowie sprach- und kulturwissenschaftlicher Sicht.

Call for Papers

Verfasst von Achim Saupe auf H-Soz-Kult, 12.02.2017, www.hsozkult.de/event/id/termine-33231

„Medien“ und „Authentizität“ sind Begriffe, die in einer Spannung zueinander stehen. Denn ein Medium ist stets etwas Vermittelndes, eine Zwischeninstanz, während „Authentizität“ als Idealtypus gerade auf das Ursprüngliche, Unvermittelte zielt. Gleichwohl scheint historisch betrachtet beides eng miteinander verbunden: Jedenfalls fallen die Konjunktur des Authentischen und die Kritik an fehlender „Authentizität“ in das Zeitalter der „technischen Reproduzierbarkeit“ (Walter Benjamin), also jene Zeit seit dem späten 19. Jahrhundert, in der der die Massenmedien zu zentralen gesellschaftlichen Instanzen aufgestiegen sind.

Der geplante Workshop möchte Beiträge zusammenführen, die sich empirisch oder theoretisch mit dem Verhältnis von Medien und Authentizität beschäftigen und dabei eine historische Perspektive einnehmen. Ziel der Veranstaltung ist es, Wissenschaftler/innen zusammenzubringen, die das spannungsreiche Verhältnis von Massenmedien und Authentizitätszuschreibungen bzw. -erwartungen insbesondere im Verlauf des ‚langen 20. Jahrhunderts‘ paradigmatisch analysieren bzw. die entsprechend methodisch reflektieren, was zu initiierende Studien leisten müssten. Willkommen sind dabei Beiträge aus historischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher, museologischer sowie sprach- und kulturwissenschaftlicher Sicht.

Denkbare Perspektiven und Fragestellungen können unterschiedliche Dimensionen des Themas adressieren:

Erstens interessieren Strategien der historischen Authentisierung in den Medien, wie sie sich etwa in populären Medienformaten wie historischen Dokumentationen und Spielfilmen finden. Dazu gehören ganz unterschiedliche Mittel, darunter der Einsatz von Zeitzeugen und Archivmaterial sowie ästhetische und dramaturgische Strategien. Paradoxerweise stellt sich hier also die Frage nach der Inszenierung des Authentischen. Das gilt auch für den Zusammenhang von sozialen Praxen der Selbstdarstellung und ihren medientechnologischen Grundlagen, beispielsweise in den Sozialen Netzwerken, der Celebrity-Culture oder für den Wandel politischer Kommunikation in den auf breite Zustimmung (oder zumindest deren Inszenierung) angewiesenen modernen Staaten.
Wenn Authentizität als Zuschreibungskategorie verstanden wird, d.h., wenn es Ergebnis diskursiver kultureller und gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse ist, was in unterschiedlichen, sich verändernden Kontexten jeweils für „authentisch“ gehalten wird, dann genügt es nicht, mediale Inszenierungsstrategien in den Blick zu nehmen.

Vielmehr ist dann zweitens auch nach der Rezeption/Aushandlung einschlägiger Repräsentationen zu fragen. Was wird wann, wo und von wem für „authentisch“ gehalten und welchen medialen Darstellungen wird diese Qualität im Gegenteil nicht zugesprochen? Gegenstand entsprechender Analysen können die jeweiligen Mediendispositive sein: So wäre nach der Entstehung und anhaltender Wirksamkeit pauschaler Zuschreibungen wie dem Objektivitätspostulat gegenüber der Fotografie und dem Dokumentarfilm oder der Illusion von individueller Zeugenschaft beim Fernsehen zu fragen. Selbstverständlich gehören in diesen Zusammenhang auch case studies zu spezifischen medialen Artefakten, sozialen Gruppen und kulturellen Konstellationen.

Drittens stellt sich die Frage, welche Wirkung der Medialisierungsprozess auf den Diskurs um Authentizität hatte. Welchen Einfluss hatte beispielsweise die Erweiterung des Medienensembles um Fotografie, Film, Radio, Fernsehen und Computer auf die Vorstellungen von Authentizität? Stellt die moderne Sehnsucht nach „dem Echten“ gar eine Art Reflex auf die breite Durchsetzung der technischen Massenkommunikation dar? So ist beispielsweise zu vermuten, dass die starke Zunahme von audiovisuellen Angeboten im 20. Jahrhundert und die damit verbundene Konkurrenz um Aufmerksamkeit nicht ohne Rückwirkung auf Identitätskonzepte und den Authentizitätsdiskurs geblieben sind.

Darüber hinaus sind viertens Beiträge willkommen, die zur theoretischen oder methodischen Reflexion des Verhältnisses von Massenmedien und Authentizität im "langen" 20. Jahrhundert beitragen.

Einreichungen

Vorschläge in Form eines Exposés (max. eine Seite) sowie eine kurze Skizze zur Biografie (max. 1.500 Zeichen, max. drei Publikationen) senden Sie bitte bis zum 25. März 2017 an Herrn Dr. Christoph Classen: classen@zzf-potsdam.de.

Der Workshop findet am 13. und 14. Juli 2017 in Potsdam statt.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Kosten für die An- und Abreise sowie für die Unterkunft werden übernommen.

Kontakt

Dr. Christoph Classen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Am Neuen Markt 1
D-14467 Potsdam
Tel.: +49 (0)331 28991-17
Fax: +49 (0)331 28991-60
classen@zzf-potsdam.de

Dr. Hans-Ulrich Wagner
Forschungsstelle Mediengeschichte
Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 428 38 - 32 02
h.wagner@hans-bredow-institut.de

Tipp: Ganz meine Meinung?

Berlin, 08.03.2017. Politische Meinungsbildung in sozialen Netzwerken, Tagung der medienanstalten und der LfM, u. a. mit einem Vortrag von Dr. Jan-Hinrik Schmidt zur Zur Relevanz von Intermediären für die Meinungsbildung, 17:00 – 19:30 Uhr, mehr

Children and Youth on the Net

Luxemburg, 26.-28.04.2017. European Expert Conference on Youth and Digital Media mit einer Keynote von Prof. Dr. Uwe Hasebrink. Programm und weitere Infos

Tipp: Plötzlicher Säuglingstod

Hamburg, 1.3.2017. Auf dem Fachgepräch "Sichere Akteure – unsichere Eltern?" stellen Dr. Claudia Lampert und Michael Grimm die Ergebnisse ihrer Evaluation der Kampagne „Schlaf gut, Baby!“ vor.

Social Bots – Grenzenloser Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess?

Artikel zur rechtlichen Einordnung in der Zeitschrift Kommunikation&Recht 2/2017

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Auf Meinungsbildungsprozesse in sozialen Netzwerkdiensten können Aktivitäten Dritter einwirken, wenn diese mittels sog. “Social Bots” versuchen, das Meinungsklima systematisch zu manipulieren. Stephan Dreyer und Kevin Dankert diskutieren, wie die Aktivitäten von „Social Bots“ juristisch einzuordnen sind: Bei Social Bots handelt es sich um Computerprogramme, von denen ein negativer Einfluss auf die freie Meinungsbildung (etwa im Wahlkampf) befürchtet wird. Mit einfachen technischen Mitteln ist es möglich, massenhaft selbständig kommunizierende Profile in Sozialen Netzwerkdiensten anzulegen, die z.T. kaum von natürlichen Nutzerprofilen unterschieden werden können.

Die Social Bots klicken dann automatisiert auf „gefällt mir“, „retweeten“ oder schalten sich mit eigenen Beiträgen in Debatten ein, was das wahrgenommene Stimmungsklima anderer Nutzer nachhaltig verändern kann. So können etwa politische Meinungen verstärkt, Debatten in Tonart verändert oder sogar „Shitstorms“ erzeugt werden.

In der medialen und politischen Diskussion wird das Thema derzeit heiß diskutiert; Kennzeichnungspflichten oder sogar Verbote sind im Gespräch. Stephan Dreyer und Kevin Dankert zeigen in ihrem Beitrag, dass auch Social Bots als technische Vermittlungsform grundsätzlich verfassungsrechtlicher Schutz der Meinungsfreiheit zukommt, also schlichte Verbote verfassungsmäßig kaum zu rechtfertigen wären. Die Autoren weisen damit zugleich auf die Gefahr hin, die damit verbunden ist, wenn bestimmte technische Vermittlungsformen staatlich grundsätzlich untersagt würden.

Darüber hinaus relativieren sie den Einfluss von Social Bots auf den Meinungsbildungsprozess: Soziale Netzwerke seien nur ein Teil des Medienrepertoires, und deshalb sei der Staat jedenfalls derzeit nicht verfassungsrechtlich dazu aufgerufen, Social Bots zu regulieren. Weiter weisen sie aber darauf hin, dass der Staat selbst das Prinzip der Kommunikatorklarheit achten muss: Wenn z. B. die Regierung Social Bots einsetzen sollte, muss er diese unmissverständlich kennzeichnen. Im Ergebnis dürfte damit ein Einsatz für den Staat ausgeschlossen sein, weil Social Bots explizit in den Nutzungsbedingungen Sozialer Netzwerkdienste untersagt sind und sich das Täuschungspotenzial mit einer Kennzeichnung nicht entfalten kann.   

Private können jedoch Social Bots grundsätzlich für wirtschaftliche und politische Zwecke einsetzen. Hier sehen die Autoren, dass dies bei wirtschaftlichem Einsatz wettbewerbsrechtlich „unlauter“ sein und deswegen abgemahnt werden kann. Im Übrigen bestehen bereits jetzt Kennzeichnungspflichten für Social Bot Profile: Diese sog. „Impressumspflichten“ gelten für Profile, die in Sozialen Netzwerkdiensten angelegt werden. Sie bestehen dann, wenn mittels dieser Profile über private Interessen hinaus kommuniziert wird, z. B. im Sinne einer politischen Agenda oder wirtschaftlicher Interessen.

Abschließend betonen die Autoren, dass es nicht nur auf den direkten Einfluss der Social Bots ankommt: Um die potenziell verzerrenden Einflüsse auf den Meinungsbildungsprozess nicht weiter zu verstärken, kommt es auch darauf an, dass bei journalistischer Berichterstattung und politischen Analysen besondere Sorgfalt an den Tag gelegt wird, damit das verfälschte Meinungsklima nicht „über den Tellerrand“ der Sozialen Netzwerkdienste hinaus Relevanz erhält.

 

Dankert, K,.; Dreyer, S. (2017): Social Bots – Grenzenloser Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess? In:  Kommunikation und Recht, H. 2, S. 73, http://online.ruw.de/suche/kur/Soc-Bot--Grenzenlo-Einfl-auf-den-Meinungsbildungsp-3755c905de20a4189b92a529c38e82c8

Weiterführende Links:

http://www.br.de/puls/themen/netz/social-bots-gefakte-massenmeinung-100.html
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/NDRAktuell,sendung616438.html

International Summer School zu “Hate Speech Online” 14. - 21. März 2017 in Delhi, Indien

Bewerbungen bis 15. Februar möglich!

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Das Hans-Bredow-Institut, die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und das Centre for Communication Governance an der National Law University in Delhi, Indien, laden Studenten mit Fokos Medienrecht, Europäisches und Internationales Recht ein, an einer internationalen Summer School zu “Hate Speech Online” teilzunehmen, die vom 14. bis 22. März 2017 in Dehli stattfindet. Die Lehrveranstaltungen werden sich mit verschiedenen Aspekten von Hasskommentaren und ihrem Verhältnis zur Meinungsfreiheit und anderen Grundrechten befassen.

Mehr auf Englisch:

National as well as international laws will be discussed and compared. During three days of lectures, the roles of different actors and stakeholders in this field (e.g. intermediaries, data protection authorities, national security authorities, etc.) will be assessed critically. Students will be grouped in order to focus on one specific stakeholder’s interests throughout the program. Each group shall defend the prepared positions and findings in a competitive policy workshop in front of international experts. The program will be completed by an excursion and several social events in order to promote an intercultural exchange and dialogue with other summer school participants.

Costs for accommodation, catering and local excursions are fully covered; an additional funding of EUR 400.00 per person is granted for travel expenses (flights, visa, airport transfers).

For application, please hand in your CV as well as a short letter of motivation (max. 1 page) via email (pdf-file) to Felix Krupar () until 15 February 2017. Applicants are welcome to support their application with further proof of skills relevant to the event.

Wie das erste Smartphone des Kindes das Familienleben verändert

Eltern und Kinder für Interviews gesucht!

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Immer wieder gibt es Situationen, in denen sich das Zusammenleben in der Familie verändert. Neben großen Umbrüchen können es auch „kleinere“ Veränderungen sein, die sich auf den Alltag der Familie – mal mehr und mal weniger stark – auswirken. Hierzu gehört auch die Anschaffung eines ersten Smartphones für das Kind. Marcel Rechlitz sucht für sein Promotionsprojekt Eltern und Kinder als Interviewpartner. Im Fokus steht der elterliche Umgang mit neuen Voraussetzungen für Familienleben und Medienerziehung. Gesucht werden daher Familien, in denen ein Kind erst vor wenigen Wochen ein eigenes Smartphone bekommen hat oder in denen die Anschaffung eines eigenen Smartphones für das Kind kurz bevorsteht. Weitere Infos zu den Interviews und zum Projekt.

Tipp: Akademie der Autodidakten

Berlin, 25.01.2016. Digitaler Salon des HIIG zur Bildung für den Arbeitsmarkt 4.0 um 19:00 Uhr, Französische Straße 9, 10117 Berlin, Eintritt frei

Selbsterlerntes unkompliziert anerkennen lassen und bei der Jobsuche digitale Fähigkeiten schneller vorweisen können – so klingt die Zukunftsmusik des Arbeitsmarktes 4.0. In Deutschland ist das jedoch noch reine Utopie. Onlineforen und YouTube-Kanäle helfen zwar schon länger bei der selbstständigen Weiterbildung, doch dieses Wissen erfährt kaum Anerkennung. Braucht es Zertifikate und Titel fernab der traditionellen Bildungseinrichtungen, auch um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken? Und könnten damit Bildung und Fähigkeiten z.B. von Geflüchteten und MigrantInnen zukünftig einfacher miteinbezogen werden? Wie sieht die Akademie der Autodidakten in einer digitalen Arbeitswelt aus?

Katja Weber von DRadio Wissen diskutierte u.a. mit Jörg Dräger, Mitglied des Vorstands, Bertelsmann Stiftung. Die Einführung gab Benedikt Fecher, Doktorand am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Analog | HIIG | Brezeln & Wein | Einlass ab 18:30 Uhr

Digital | #DigSal | Livestream unter www.hiig.de

Radio | Immer am dritten Sonntag des Monats ab 18:05 Uhr im Hörsaal auf DRadio Wissen

Jeden letzten Mittwoch im Monat stellen sich unsere Gäste den ‚Fragen zur vernetzten Gegenwart‘. In unserer Diskussionsreihe beleuchten wir Netz-Phänomene, erörtern Vor- und Nachteile technischer Veränderungen und geben Denkanstöße. Kommunizieren auch Sie Ihre Meinung vor, während und nach der Sendung direkt auf unserer Webseite, über Social Media oder per Postkarte. Der Digitale Salon ist eine Kooperation zwischen DRadio Wissen und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und wird produziert von der Kooperative Berlin.

mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (zur Promotion) im Medienrecht

Hamburg, 17.1.2017. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung sucht ab sofort mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (zur Promotion) im Medienrecht (65%, Entgeltgruppe 13 TV-L, zunächst auf 2 Jahre befristet).

Das Hans-Bredow-Institut wird zu den renommiertesten Medienforschungsinstituten Deutschlands gezählt. Das interdisziplinäre Team forscht an den Schnittstellen von Rechtswissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft. Im Mittelpunkt der Forschung des rechtswissenschaftlichen Bereichs stehen derzeit Fragen mit Blick auf neue Informationsintermediäre wie Social Networks und Suchmaschinen: Passen bestehende Regelungskonzepte noch, etwa im Hinblick auf Meinungsmacht? Wie können Gemeinwohlinteressen in algorithmisierten Kommunikationsumgebungen gesichert werden?

Neben der wissenschaftlichen Arbeit bietet das Institut Einblicke in die Medienpraxis. Seine Expertise wird intensiv von politischen Akteuren, Medienunternehmen, Regulierern und Kanzleien in Anspruch genommen.

Das Institut fördert Doktoranden durch interne Weiterbildungsangebote und internationalen Austausch.

Stellenprofil: Mitwirkung an anspruchsvollen interdisziplinären Projekten, Bearbeitung nationaler und europäischer Projekte im Bereich von Internet und Gesellschaft sowie im Medienrecht, etwa im Rundfunk-, Telemedien- sowie Datenschutzrecht.

Anforderungen: Erwartet werden der Abschluss des Ersten Juristischen Staatsexamens, überdurchschnittliche juristische Kompetenz, ein ausgeprägtes Interesse für Medien- und Telekommunikationsrecht, Offenheit für Themen der Informatik oder der Kommunikationswissenschaft, Teamfähigkeit sowie gute Englischkenntnisse.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Februar 2017 an das Hans-Bredow-Institut, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, .

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Das Hans-Bredow-Institut strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Zum Download: Gesetzesammlung

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Die 17. Auflage der Gesetzessammlung "Information, Kommunikation, Medien", hrsg. von Wolfgang Schulz, ist in der Reihe Arbeitspapiere erschienen (430 S., 3,07 MB, pdf)

Mehr Unterhaltung, bitte!

Studie "Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen" online publiziert

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Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und können nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen über das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Hans-Bredow-Instituts (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse), die im Auftrag der  Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch erstellt wurde und deren Langfassung jetzt online verfügbar ist. Erste Ergebnisse der großen standardisierten Befragung wurden bereits am 26. Oktober 2016 auf einem Panel der Münchner Medientage diskutiert. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben.

In der Debatte um Inklusion spielt Barrierefreiheit eine Schlüsselrolle. Ein wesentlicher Aspekt ist der für alle Menschen ungehinderte Zugang zu Medienangeboten. Bislang war jedoch nicht durch Zahlen belegt, wie Menschen mit Behinderungen Medien überhaupt nutzen. Das ändert die Studie des Hans-Bredow-Instituts und der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund, die erstmals bundesweit alle Formen von Behinderung bezogen auf Mediennutzung abbildet: Welche Medienangebote werden von Menschen mit Behinderungen genutzt, welche sind besonders attraktiv? Wo bestehen die größten Zugangsbarrieren?

Mehr zur Studie

Gesellschaftliche Teilhabe ist auch für Menschen mit Behinderungen ohne Medien nur schwer denkbar. Doch wie nutzen sie Medien eigentlich, welche Motive und Erwartungen haben sie und welche Hürden bei Zugang und Nutzung von Medien gibt es? Um diese Fragen zu beantworten, führten das Hans-Bredow-Institut (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und die Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse) eine Studie zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen durch, die von den Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch gefördert wurde. Die Ergebnisse wurden am 26.10.2016 auf den Medientagen München vorgestellt.

Die UN-Behindertenrechtskonventionen (UN-BRK) weist Medien eine Schlüsselstellung bei der Erreichung voller und wirksamer Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft zu. Bisher fehlten jedoch belastbare Daten darüber, wie Menschen mit Behinderung Medien nutzen. Wenn es um den gleichberechtigen Zugang zu Medien geht, wird vor allem die Barrierefreiheit des Medienangebots betrachtet. Die Nutzerperspektive hingegen spielte bislang nur eine geringe Rolle.

Mit der Studie wurden erstmals aussagekräftige Daten zum Mediennutzungsverhalten, den Nutzungsmotiven und -erwartungen von Menschen mit Behinderung erhoben sowie Hürden bei Zugang und Nutzung von Medien untersucht.

Kernbereiche der Studie sind:

  • Erstens die Ermittlung von Größe und Zusammensetzung der interessierenden Personengruppen. Zu unterscheiden sind vier Gruppen, die aufgrund von Beeinträchtigungen und vorhandenen Barrieren in der Teilhabe in Bezug auf Mediennutzung eingeschränkt sind: Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Hörbeeinträchtigungen, Sehbeeinträchtigungen und körperlich-motorischen Beeinträchtigungen.
  • Zweitens wurden für jede der vier Teilgruppen qualitative Voruntersuchungen durchgeführt, mit denen zum einen die spezifischen medienbezogenen Bedürfnisse und Hindernisse, zum anderen die spezifischen Herausforderungen für den Feldzugang und die Befragungsmethode erfasst werden sollten. Neben der Sekundäranalyse von vorliegenden Daten und Studien wurden Experteninterviews mit Wissenschaftler(inne)n sowie Verbands- und Behördenvertreter(inne)n sowie Gruppendiskussionen mit Vertreter(inne)n der untersuchten Teilgruppen durchgeführt, im Rahmen derer auch die Einschätzung der Qualität von barrierefreien Angebote, z.B. von Untertiteln, erfasst wurden.
  • Drittens wurde für jede der im ersten Schritt definierten Grundgesamtheiten das Mediennutzungsverhalten im Allgemeinen sowie vertiefend die Fernseh- bzw. Bewegtbildnutzung untersucht. Da sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse vorliegen, mussten für die verschiedenen Teilgruppen jeweils spezifische Untersuchungsinstrumente entwickelt werden.

Bei dieser Studie sollte im gesamten Forschungsprozess sichergestellt werden, dass die interessierenden Fragestellungen gemeinsam mit Expertinnen und Experten mit Behinderung bearbeitet werden.

Aus den Forschungsergebnissen und Handlungsempfehlungen ergeben sich Perspektiven für die Ausrichtung konkreter Maßnahmen in Richtung eines ungehinderten Zugangs aller Menschen zu Medienangeboten. Die Daten können als Grundlage dazu dienen, um Medienangebote weiter auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen auszurichten. Der Ergebnisbericht enthält entsprechend auch Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des barrierefreien Zugangs zu Medienangeboten.

Öffentlich, populär, egalitär? Soziale Fragen des städtischen Vergnügens 1890 – 1960

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Die gemeinsame Tagung der Forschungsstelle Mediengeschichte und der Forschungstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) zum Spannungsverhältnis zwischen einer Geschichte des Vergnügens und einer sozialen Geschichte der Stadt findet vom 9. bis 11. Februar an der Univeristät Hamburg statt. Die Tagung beginnt mit einem Filmabend im Metropolis Kino und der Vorführung der "Großen Freiheit Nr. 7", den Yvonne Robel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) und Alina Laura Tiews (Forschungsstelle Mediengeschichte Hamburg) historisch einordnen werden. Programm (pdf), Einladung zur Filmvorführung (pdf), Anmeldung bis 1.2. möglich

  • Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Flügelbau West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

  • Anmeldung bis zum 1. Februar 2017 bitte bei Yvonne Robel, Telefon: + 49 40 43 13 97 35.

Vergnügen zu erleben, war immer auch mit Reichtum und Armut sowie mit sozialen Regeln und Normen verknüpft. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert erweiterten sich für breite Massen schrittweise die Möglichkeiten des Vergnügens. Arbeitszeiten sanken und Löhne stiegen. Dadurch eröffneten sich auch ärmeren Bevölkerungsschichten Chancen auf soziale Teilhabe in ihrer Freizeit. Sozialhistorische Veränderungen korrespondierten also nachhaltig mit dem Angebot von und der Nachfrage nach Vergnügungen. Zugleich stritten Politiker, Praktiker und Wissenschaftler wiederholt über wachsende »Frei-Zeiten« fern von Erwerbsarbeit und über den sozialen Stellenwert von Vergnügen. Der Boom der 1950er Jahre verstärkte diese Diskussionen noch.

Die Tagung geht diesem Spannungsverhältnis zwischen einer Geschichte des Vergnügens und einer sozialen Geschichte der Stadt für den Zeitraum von 1890 bis 1960 nach. Konnten städtische Vergnügungsorte soziale Regeln zeitweise außer Kraft setzen? Wie wirkten sich politische Unterschiede auf das Verhältnis zwischen vergnüglichen und sozialen Fragen aus? Wie verhielten sich Vergnügungen zu sozialen Krisen und Prosperitätserfahrungen? Welche Freiräume und Schranken schufen Kriegs- und Friedenszeiten? Egalisierten Vergnügungen die Nachkriegsgesellschaften in Ost und West? Welche Rolle spielten dabei Westernisierung, Amerikanisierung oder der Sozialismus?

Bildnachweis: Dom Promotion und Veranstaltungs GmbH

Algorithmic News in the 2016 US Election

Videoaufzeichnung der Bucerius Lab Lunch Session am 19.12.2016

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Wie Google und Facebook die US-Wahl beeinflusst haben können, war Thema der Bucerius Lab Lunch Session #3 im Betahaus Hamburg am 19. Dezember 2016. Nick Diakopoulos, Fellow im Hans-Bredow-Institut, hat die Darstellung der beiden Spitzenkandidaten am Beispiel von Google untersucht. Er diskutierte die Rolle der großen Internetplattformen und Algorithmen im Wahlkampf 2016 gemeinsam mit Matthias Spielkamp, Bucerius Lab Fellow und Mitgründer von AlgorithmWatch. Die Veranstaltung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und des Hans-Bredow-Instituts fand in englischer Sprache statt. Videoaufzeichnung (YouTube)

Journalismus unter den Bedingungen des Medienwandels

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Vervielfältigung der Kanäle, Big Data und neue Formen der Publikumsbeteiligung, Online-Artikel von Wiebke Loosen für die Bundeszentrale für politische Bildung

Nick Diakopoulos Fellow im Postdoc-Kolleg "Algorithmed Public Spheres"

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Nick Diakopoulos, Assistant Professor an der University of Maryland, war im Dezember Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut in dessen Postdoc-Kolleg Algorithmed Public Spheres, das von Cornelius Puschmann geleitet wird. Nick war zudem Gast zweier öffentlicher Diskussionsveranstaltungen: am 15.12.2016 bei der Veranstaltung Algorithmic Accountability & Transparency in the News Media im Hans-Bredow-Institut und am 19.12.2016 bei der Veranstaltung Algorithmic News in the 2016 US Election, der Bucerius Lab Lunch Session #3 im Betahaus Hamburg, die das Institut gemeinsam mit der der ZEIT-Stiftung organisierte.

Information Governance Technologies: Ethics, Policies, Architecture

Landesforschungsförderung für Projekt mit der Informatik der Universität Hamburg und der TU Hamburg

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Hamburg fördert elf neue Spitzenforschungsvorhaben der Hamburger Hochschulen, darunter das Projekt "Information Governance Technologies: Ethics, Policies, Architecture", das das Hans-Bredow-Institut (Prof. Dr. Wolfgang Schulz) zusammen mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg (Prof. Dr. Tilo Böhmann) und der TU Hamburg (Prof. Dr. Sibylle Schupp) beantragt hatte. Ziel der Landesforschungsförderung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung ist es, die Forschungs-Schwerpunkte an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, erfolgreich Bundesmittel oder EU-Mittel einzuwerben. Das Gesamtfördervolumen beträgt 17,3 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren. ​​​​​... zum Projektvorhaben

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Es freut mich, dass die Hochschulen wieder viele interessante und exzellente Themen eingereicht haben. Wir wissen aus der ersten Projektrunde, dass die Landesforschungsförderung ein erfolgreiches Instrument ist, um die Hochschulen in ihren Forschungsvorhaben und bei der Einwerbung von Geldern auf nationaler und internationaler Ebene zu unterstützen. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und somit auch den Wissenschaftsstandort Hamburg.“.

Was wird gefördert?

​​​​​​​Die geförderten Projekte stammen aus diversen Fachgebieten und befassen sich mit Problemen und Herausforderungen, denen sich eine moderne Gesellschafft heutzutage stellen muss: In der digitalen Gesellschaft werden in allen Lebensbereichen sensible Daten gewonnen, die zunehmend wirtschaftliche und politische Prozesse beeinflussen. Der sachgerechte Umgang mit solchen Daten steht im Mittelpunkt des von der UHH geleiteten Forschungsverbundes „Information Governance Technologies: Ethics, Policies, Architectures and Engineering“.

Zum Projektvorhaben

In der digitalen Gesellschaft werden durch neue Technologien zunehmend in allen Lebensbereichen sensible Daten gewonnen, die Einfluss auf Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft erlangen. Information Governance Technologies erforschen daher die menschenzentrierten technischen Möglichkeiten für den verantwortlichen Umgang mit Daten in der digitalen Gesellschaft. Dazu gehört z.B. die Frage wie Informationsverarbeitung durch neuartige technische Mechanismen (wieder) transparent und steuerbar für Individuen und Institutionen gemacht werden kann. Hierzu wird ein neues interdisziplinäres und hochschulübergreifendes Forschungsfeld in Hamburg eingerichtet, das in einem ersten Schritt Hamburger Wissenschaftler*innen aus Informatik, Rechtswissenschaften und Ethik zusammenführt.

Ausgeschrieben waren in der aktuellen Förderrunde die „Anschubförderung von kooperativen Forschungsverbünden“. Dabei werden Verbünde der staatlichen Hamburger Hochschulen und deren Partner, die die Voraussetzung für die Beantragung von gemeinsamen Forschungsvorhaben auf überregionaler und internationaler Ebene erfüllen, gezielt gefördert. Insgesamt haben die Hochschulen 32 Projekte eingereicht. Die Ausschreibung erfolgte dabei themenoffen, um der Wissenschaft den erforderlichen kreativen Freiraum für das Aufgreifen neuer Forschungsthemen zu bieten. Die Entscheidungen basieren auf einem wissenschaftsgeleiteten Begutachtungsprozess, bei dem für jeden der Anträge mehrere schriftliche Gutachten von externen Gutachterinnen und Gutachtern eingeholt wurden.

Tipp: Gesundheitsförderung und digitale Medien

Hamburg, 25.1.2017, 16-18 h. Im Rahmen der Ringvorlesung "Gesund und gelassen studieren – geht das heutzutage noch?" an der Universität Hamburg hielt Claudia Lampert am 25. Januar 2017 den Vortrag "Gesundheitsförderung und digitale Medien - Chancen, Grenzen, Herausforderungen",