Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 11.11.2010

Projekte

Einladung zur Präsentation der Projektergebnisse "Aufwachsen in digitaler Gesellschaft: Internet und Werteorientierung im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" am 7.12. in Berlin

Welchen Stellenwert hat das Internet im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen? Welche Erfahrungen machen Heranwachsende in der Online-Welt – und inwieweit wird ihre Werteorientierung hierdurch beeinflusst? In einer einzigartigen europaweiten Untersuchung wurden über 23.000 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren aus 25 Ländern sowie jeweils ein Elternteil zur Online-Nutzung der Kinder befragt. Die Ergebnisse geben einen detaillierten Einblick in die Online-Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Europa. Präsentation der Ergebnisse der großen EU-Studie und Diskussion ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung in einer gemeinsamen Veranstaltung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) und des Hans-Bredow-Instituts, am Dienstag, den 7. Dezember 2010, in der Britischen Botschaft in Berlin. Programm als pdf-Datei, Online-Anmeldung ... mehr

Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung: Hans-Bredow-Institut entwickelt im Auftrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ein Konzept für regelmäßige Befragung

Eine kontinuierliche Beobachtung der Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland setzt nicht nur Untersuchungen auf der Ebene der Medienanbieter und der Medienangebote, sondern auch systematische Bestandsaufnahmen der Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung voraus. Im Auftrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien wird das Hans-Bredow-Institut ein Konzept für eine regelmäßig (z.B. jährlich) durchzuführende Befragung zu den medienübergreifenden Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung entwickeln. ... mehr

Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis Ringvorlesung "Internet und Politik: Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft?"

an der Universität Hamburg im Wintersemester 2010/11, u. a. mit Vorträgen von Dr. Jans-Hinrik Schmidt und Dr. Wolfgang Schulz vom Hans-Bredow-Institut, jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr, Hörsaal J, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20148 Hamburg, Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
In dieser Vorlesungsreihe werden Wissenschaftler, vor allem aber Praktiker über Ihre Erfahrungen mit den neuen Netzmöglichkeiten berichten. Dabei geht es um die Fragen, wie Bürger in politische Prozesse eingebunden und ein Mehr an Transparenz und an Beteiligungsmöglichkeiten entstehen kann, wie es mit dem Datenschutz bestellt ist, ob der Staat, die politische Klasse überhaupt bereit, sich den neu gewonnenen Möglichkeiten zu öffnen u.v.m. ... mehr

Veranstaltungshinweis Ringvorlesung "Das literarische Feld in Hamburg 1933-1945"

an der Universität Hamburg im Wintersemester 2010/11, u. a. mit einem Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner und Nicole Reschke von der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, jeweils donnerstags von 16-18 Uhr, Hörsaal A, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg, Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die unterschiedlichen Akteure im Bereich des literarischen Lebens und der Literaturvermittlung, die Autoren, Verlage, Rundfunk, Kino und Theater, und untersuchen die offizielle Literaturpolitik und die Hamburger Germanistik ebenso wie die verfolgte jüdische Kultur und die Hamburger Autorinnen und Autoren, die vor dem Terror des Regimes aus dem Land fliehen mussten.  ...mehr

Publikationen

Erschienen: Heft 4/2010 Medien & Kommunikationswissenschaft

u. a. mit Beiträgen zur Diffusion und Teilhabe durch Domestizierung, zur Berichterstattung der Medien über die „Digitalisierung der Gesellschaft“, zur journalistischen Instrumentalisierung von Nachrichtenfaktoren, zur empirisch-sozialwissenschaftlichen Wende sowie in der Reihe "Klassiker der Kommunikations- und Medienwissenschaft heute“ einem Artikel zu Thomas Luckmann. ... zum Inhalt

Nordwestdeutsches Heft zur Rundfunkgeschichte "Deutsch-deutsches Kochduell  – Wie die ersten Fernsehköche in West- und Ostdeutschland ihr Publikum eroberten" zum Download

Kochshows im Fernsehen boomen, auf nahezu allen Sendern wird gebraten, gebacken und geschmort. Im Zuge dieses aktuellen Trends verdienen auch die Anfänge der deutschen Kochsendungen Aufmerksamkeit. Von 1953 an kochte Clemens Wilmenrod in seiner Sendung „Bitte in zehn Minuten zu Tisch“ allerlei exotische Gerichte. Dass es einige Zeit später auch einen Fernsehkoch in der DDR gab, ist vielen unbekannt: Kurt Drummer präsentierte ab 1958 in der Sendung „Der Fernsehkoch empfiehlt“ des Deutschen Fernsehfunks (DFF) seine Kreationen. Während sich die Westdeutschen langsam an ein Leben mit sozialer Marktwirtschaft und vielseitiger Nahrungsmittelauswahl gewöhnten, war das Leben im Osten stets von der sozialistischen Planwirtschaft und von Versorgungsengpässen geprägt. Wie die beiden Fernsehköche mit den jeweiligen gesellschaftlichen Gegebenheiten umgingen und was für (teils absurde) Anstrengungen dies vor allem für den Ostkoch bedeutete, zeigt Silvia Becker in Heft 8 der Nordwestdeutschen Hefte zur Rundfunkgeschichte. ...mehr

Online-Artikel zum NDR-Schulfunkklassiker "Neues aus Waldhagen" und zum 100. Geburtstag von Hugh Carlton Greene

Am 11. November 1955 startete im Norddeutschen Rundfunk die Schulfunkreihe "Neues aus Waldhagen", die 30 Jahre lang bis 1985 ausgestrahlt wurde und inzwischen als Radio-Kult gilt. In über 300 Folgen spielten sich die Bewohner des Modelldorfes in die Herzen und in das Gedächtnis des Publikums. Was ist das Erfolgsrezept dieser Schulfunk-Hörfolgen? Lesen Sie dazu einen Beitrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner, Leiter der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, für die Reihe „NDR-Geschichte(n)“. ...mehr

Hugh Carleton Greene gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der deutschen Rundfunkgeschichte: Vor 100 Jahren, am 15. November 1910, wurde der "Chefarchitekt" des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) – und zugleich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Nachkriegsdeutschland – in Berkhamsted/England, geboren. Innerhalb von nur gut zwei Jahren legte Sir Hugh Carleton Greene, jüngerer Bruder des Schriftstellers Graham Greene, das Fundament für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland ...mehr