Newsletter des Hans-Bredow-Instituts 07.01.2010

Wissenschaftlicher Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert

Am 17. Dezember 2009 hat sich der neue wissenschaftliche Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert. Das Institut setzt derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung erste Schritte einer Entwicklungsstrategie um, die die Rolle des Instituts für Forschung und Transfer profilieren und stärken soll. Um diese Entwicklung zu begleiten, hat sich das Institut einen wissenschaftlichen Beirat gegeben, der das Direktorium bei strategischen Fragen berät. Der Beirat besteht aus sieben Mitgliedern und ist – der Arbeitsweise des Instituts entsprechend – interdisziplinär und international zusammen gesetzt. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind: Prof. Dr. Otfried Jarren (Vorsitz), Prof. Dr. Barbara Pfetsch, Prof. Dr. Klaus Schönbach, Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert, Prof. Dr. Gabriele Siegert, Prof. Dr. Nico van Eijk und Prof. Dr. Gerd Vowe. ...mehr

Projekte

Hans-Bredow-Institut erhält Zuschlag für EU-Studie zur Entwicklung von Indikatoren für die Unabhängigkeit und Effektivität der Regulierungsbehörden im Feld audiovisueller Medien

Das Hans-Bredow-Institut (Leitung), die Katholieke Universiteit Leuven, die Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (Unterauftragnehmer) haben den Zuschlag der Europäischen Kommission zur Durchführung der Studie “Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive” (SMART 2009/0001) erhalten. Das Konsortium wird durch ein Netzwerk von Experten in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt. ...mehr

Projekt Co-Reach: Urheberrecht im Internet. Ein Vergleich EU/China

Im Rahmen seines von Co-Reach geförderten Konsortiums hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern im November einen Auftaktworkshop zu „aktuellen Fragen des Urheberrechts im Internet“ in Peking veranstaltet. Der Rechtsvergleich ist bei diesem Thema besonders gewinnbringend, da sich – etwa bei Fragen der Haftung der Provider für Urheberrechtsverstöße der Nutzer – schon innerhalb Europas punktuell deutliche Unterschiede zeigen. In China kommt der Umstand hinzu, dass sich die Durchsetzung von Ansprüchen als schwierig erweist. Im Hinblick auf die materiellen Regelungen des Urheberrechts sind die chinesischen und die europäischen Regelungen dagegen erstaunlich strukturähnlich. ...mehr

Publikationen

Kompakt und verständlich: Medienpädagogik aus Sicht der Kommunikationswissenschaft

Medienpädagogik – ein Studienbuch zur Einführung, hrsg. von Daniel Süss, Claudia Lampert und Christine W. Wijnen in der Reihe Studienbücher zur Kommunikations- und Medienwissenschaft des VS-Verlags, 2010, 239 S. 19,95 € ...mehr

Erschienen: M&K 4/2009

Das Heft enthält u. a. Beiträge zur Validierung des Konstrukts Meinungsführerschaft im Hinblick auf die Variable Wissen, zum Vergleich von Journalismuskulturen in 17 Ländern, zum Kinobesuch als Mittel zur sozialen Abgrenzung, zum Cyberspace als genderrelevanten Wissensraum und zu den Ordnungsmodellen des Internet-Fernsehens ...mehr

Stellenausschreibung

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht ab sofort gesucht

Am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg ist die Stelle einer/s Wissenschaftlichen Mitarbeiters/in im Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht ab sofort zu besetzen. ...mehr