Vorsprung durch Rechtsbruch im Informations- und Kommunikationsrecht

Eine rechtswissenschaftliche Analyse des Rechtsbruchtatbestands des § 3a UWG in Bezug auf informations- und kommunikationsrechtliche Sachverhalte

Auch im Medienbereich verstoßen Marktteilnehmer gegen bestehende Rechtsnormen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. In seiner Dissertation untersucht Martin Lose Rechtsfragen, die an der Schnittstelle des Rechtsbruchtatbe-stands nach § 3a UWG und des Informations- und Kommunikationsrechts entstehen.
Die Wettbewerbskammern der Gerichte sind alltäglich mit Sachverhalten beschäftigt, bei denen es zu beurteilen gilt, ob sich ein Marktteilnehmer einen nach lauterkeitsrechtlichen Regeln illegitimen Vorteil dadurch verschafft hat, dass er – sei es bewusst oder unbewusst – gegen geltende Rechtsnormen verstoßen hat. Hierzu gehören auch solche Sachverhalte, bei denen die letztlich entscheidenden Rechtsverletzungen im Bereich des Informations- und Kommunikationsrechts zu finden sind.

Das Dissertationsprojekt behandelt die an dieser Schnittstelle entstehenden Rechtsfragen und nimmt dabei insbesondere die Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrages, des Jugendmedienschutzstaatsvertrages, des Telemediengesetzes sowie des Datenschutzrechts in den Blick.

Ansprechpartner

Martin Lose

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 450217-36
Fax +49 (0)40 450217-77

E-Mail

Beteiligte