Medienvermittelte öffentliche Kommunikation in den 1950er bis 1980er Jahren

Das Forschungsprojekt widmet sich verschiedenen Fragen der medienvermittelten öffentlichen Kommunikation, vorrangig für den Zeitraum der 1950er bis 1980er Jahre und mit einem besonderen Schwerpunkt auf Programmangebote des Norddeutschen Rundfunks. Dabei werden institutions- und programmgeschichtliche Themen aufgegriffen sowie die Arbeit führender Journalisten/innen und ihr kommunikatives Handeln vor dem Hintergrund zeit- und sozialgeschichtlicher Entwicklungen untersucht.

Unter dem Titel „Medialer Aufbruch. Das andere Fernsehen und das andere Kino in Hamburg in den 1960er Jahren“ startete 2012 ein Arbeits- und Vermittlungsprojekt zum „medialen Aufbruch“ in Hamburg in den 1960er Jahren. Das Projekt untersucht, warum ausgerechnet in Hamburg neue künstlerisch-politische Formen im Fernseh- und Filmschaffen entstehen konnten.

2013 wurde ein Arbeits- und Quellenbericht zur „Geschichte des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands (NWRV) (1956-1961)“ vorgelegt. Der NWRV, eine Gemeinschaftsorganisation der beiden Rundfunkanstalten NDR und WDR, bildete 1956 bis 1961 den institutionellen Rahmen für die Fernseharbeit im Nordwesten der Bundesrepublik. Seine Arbeit vollzog sich vor dem Hintergrund des Aufstiegs des Fernsehens zum Leitmedium; seine Auflösung fiel zeitlich zusammen mit dem „Fernseh-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts 1961 und dem daraufhin einsetzenden Aufbau eines „Zweiten Deutschen Fernsehens“ sowie mit der nur wenig später stattfindenden Einführung von dritten Fernsehprogrammen der Rundfunkanstalten in der ARD.

2013/14 wird ein Quellen- und Literaturbericht zu den Debatten um Regionalisierung in der NDR-Geschichte von seiner Gründung bis zur Lösung der Staatsvertragskrise erarbeitet. Kommunikationshistorisch stellt sich die Frage, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Medienakteur versucht, regionale Kommunikationsräume zu schaffen, und wie er langfristig zu Prozessen der regionalen Identitätsbildungen beiträgt.

Zudem wird ein Quellen- und Literaturbericht vorbereitet, der eine Studie zum NDR als Kultur- und Wirtschaftsfaktor (1956-1980) ermöglichen soll. Die Tatsache, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland nicht dem Marktgeschehen überlassen, sondern durch eine Gebührenfinanzierung vom ökonomischen Gewinnstreben unabhängig gemacht wurde, verleiht ihm aus unternehmensgeschichtlicher Sicht einen besonderen Status. Anders als Buch-, Zeitschriften- und Zeitungsverlage, die Gewinne erwirtschaften müssen, verfügte der Rundfunk über ein Gebühreneinkommen und verpflichtet sich, diese finanziellen Mittel satzungsgemäß zu verwenden, Programme zu produzieren und auszustrahlen. Modern ausgedrückt stehen sich ein shareholder value und ein public value gegenüber.

In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Mediengeschichte entstehen aus diesem Forschungsprojekt heraus regelmäßig Beiträge zu den „NDR Geschichte(n)“. Ziel dieses Online-Projekts des NDR ist, „die verschiedenen Facetten der Geschichte des NDR für den Internetauftritt aufzubereiten und interessierten Nutzern zur Verfügung zu stellen.“ Alle „NDR Geschichte(n)“ sind auf der Homepage des NDR abrufbar.

Publikationen

  • Wagner, H.-U. (2016): Eine Idee, ein Stoff, ein Hörspiel: Das Schiff Esperanza. In: Fred von Hoerschelmann: Das Schiff Esperanza. Text und Kontext. Stuttgart: Reclam 2016 (= Reclam XL, 19377), S. 76-78.  

  • Tiews, A. L. (2016): Rezension von “Schwarzhörer, Schwarzseher und heimliche Leser. Die DDR und die Westmedien“ von Franziska Kuschel. Göttingen: Wallstein 2016. In: sehepunkte 16, Nr. 9 [15.09.2016] (online).

  • Birkner T.; Löblich, M.; Tiews, A. L.; Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2016): Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive, Köln: Herbert von Halem Verlag.

  • Wagner, H.-U. (2015): Rolf Seelmann-Eggebert: Von Hannover in die Welt. Ein Beitrag zur Reihe „NDR Geschichte(n)“ (online).

  • Wagner, H.-U. (2015): Krisengeschüttelt – Der NDR in den 1970er Jahren. Ein Beitrag zur Reihe „NDR Geschichte(n)“ (online).

  • Wagner, H.-U. (2015): Rezension "Medienhauptstadt Hamburg. Die Medien- und Kulturgeschichte der Metropolregion von der Gründung bis zur Gegenwart" von Thomas E. Fischer. Hamburg: tredition 2014 (online).

  • Wagner, H.-U. (2014): Gute Unterhaltung aus dem Norden. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Tiews, A. L.; Wagner, H.-U. (2014): Töne und Bilder "aus der Neuen Welt". Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2014): Das Zweite vor dem Zweiten. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2014): Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und das literarische Feld in der Metropolregion Hamburg. Zugänge, Annäherungen und Erkundungen für die Jahre 1948-1955. In: M. Mergler, H.-U. Wagner, H.-G. Winter, (Hrsg.), „Hamburg, das ist mehr als ein Haufen Steine.“ Das kulturelle Feld in der Metropolregion Hamburg 1945-1955. Dresden: Thelem, S. 80-95.

  • Wagner, H.-U. (2014): Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. In: M. Behmer, B. Bernard, B. Hasselbring (Hrsg.), Das Gedächtnis des Rundfunks. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 105-108.

  • Wagner, H.-U. (2014): "Gesucht wird…" - Der NWDR und der DRK-Suchdienst. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2014): Eine norddeutsche Durchschnittsfamilie: „Familie Schölermann“. Ein Beitrag zur Reihe „NDR Geschichte(n)“ (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Adolf Grimme – Kulturpolitiker und Generaldirektor des NWDR. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Der Nord- und Westdeutsche Rundfunkverband (NWRV) 1956-1961. Ein Arbeits- und Quellenbericht. Hamburg.

  • Wagner, H.-U. (2013): Zeiten der Politisierung  – Der NDR in den 1960er Jahren. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Kultur im Radio - von "Spielzeiten" und "Herausgebern". Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Tiews, A. L.; Wagner, H.-U.; (2013): Mit dem „Taxi nach Leipzig“. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Die Funkbilder aus Niedersachsen. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Borcherts "Draußen vor der Tür" erschüttert. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2013): Ein Pionier des Kinderfernsehprogramms. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Badenoch, A.; Wagner, H.-U. (2013): Coming Home into Thin Air. Radio and the Socio-Cultural Geography of Homecoming in Germany 1945-1955. In: S. Gemie, S. Soo (Eds.), Coming Home? Vol. 1: Conflict and Return Migration in the Aftermath of Europe’s Twentieth-Century Civil Wars. Newcastle upon Tyne, pp. 145-163.

  • Tiews, A. L.; Wagner, H.-U. (2013): Stahlnetz: Dieser Fall ist wahr!. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2012): Seekarten für die Rundfunk-Kapitäne. NDR-Geschichte(n). http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/ndr_geschichten/1945_1947/rundfunkkapitaene101.html

  • Wagner, H.-U. (2012): „Wir müssen hart bleiben, wenn wir in Deutschland etwas Neues schaffen wollen.“ Alexander Maaß an Ernst Hardt, November 1945. In: D. Garz und D. Kettler (Hrsg.): Nach dem Krieg! – Nach dem Exil? Erste Briefe/First Letters. Fallbeispiele aus dem sozialwissenschaftlichen und philosophischen Exil. München: edition text+kritik im Richard Boorberg Verlag, 177-187.

  • Wagner, H.-U. (2012): Ein junger Mann kommt nach Hause. Interview mit Volker Starke (1920-2002). In: Jahresheft der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft, Heft 23, 2011, 53-65.

  • Wagner, H.-U. (2012): Ein halber Liter Ausgleichsmilch. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)" (online).

  • Wagner, H.-U. (2012): Die NDR Schulfunk-Reihe „Europa“ 1957 bis 1969. Ein Beitrag zur Reihe "NDR Geschichte(n)", (online).

  • Wagner, H.-U. (2012): Egon Monk und die "Hamburgische Dramaturgie" des Fernsehspiels. In der Reihe "NDR-Geschichte(n)" online abrufbar unter: http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/ndr_geschichten/1956_1961/monk121.html

  • Bayer, F.; Wagner, H.-U. (2012): "Bedingt abwehrbereit“. NDR Geschichte(n). http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/ndr_geschichten/1962/panorama4253.html

  • Wagner, H.-U.; Bayer, F. (2012): The Auschwitz Trial on Air.   »»

  • Wagner, H.-U. (2012): Fernsehpioniere auf dem Heiligengeistfeld – Vor 60 Jahren startete in Hamburg der regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb (online).

  • Wagner, H.-U. (2011): Wie neue Medientechniken die Nutzung verändern – Ein geschichtlicher Abriss. In: J. Hennig, M. Tjarks-Sobhani (Hrsg.), Veränderte Mediengewohnheiten – andere Technische Dokumentation? Lübeck, S. 43-55 (= Schriften zur Technischen Kommunikation; 15).

  • Wagner, H.-U. (2011): Das "Nachwuchsstudio" des NDR. In der Reihe "NDR-Geschichte(n)" online abrufbar unter: http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/ndr_geschichten/eggebrecht105.html

  • Wagner, H.-U.; Leder, Dietrich (2011) (Hrsg.): Sport und Medien: Eine deutsch-deutsche Geschichte. Jahrbuch Medien und Geschichte 2011. Köln: Herbert von Halem Verlag.

  • Wagner, H.-U. (2010): Mapping Europe. Wie westdeutsche Rundfunkprogramme europäische Identitäten stiften sollten. In: Mark Arenhövel, Maja Razbojnikova-Frateva, Hans-Gerd Winter (Hrsg.): Kulturtransfer und Kulturkonflikt. Dresden 2010 (= Germanica, Neue Folge. Jahrbuch für Germanistik in Bulgarien), 301-316.

  • Runkel, A. (2010): Schlechtwetter um bessere Aussichten? Die Einführung der Wetterkarte vor 50 Jahren sorgte für Kontroversen. Online abrufbar auf der Homepage der Forschungsstelle Mediengeschichte.

  • Wagner, H.-U. (2010): Ein junger Mann kommt nach Hause. Hans-Ulrich Wagner im Gespräch mit Volker Starke. Online abrufbar auf der Homepage der Forschungsstelle Mediengeschichte.

  • Arnold, K.; Classen, C.; Kinnebrock, S.; Lersch, E.; Wagner, H.-U. (Hrsg.) (2010): Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen? Zum Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Politik im 20. Jahrhundert. Leipzig.

  • Wagner, H.-U. (2009): Ein symbiotisches Verhältnis. Der Rundfunk und das literarische Leben im Nachkriegsdeutschland. In: B. Busch, T. Combrink: Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland. Materialien zur Ausstellung. Göttingen, S. 227-236.

  • Wagner, H.-U. (2009) (Hrsg.): Janina Fuge: An den Funkpranger gestellt und mit dem Wellendetektiv gejagt. Die Schwarzhörer als Konstante der Rundfunkgeschichte. Hamburg (= Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 7).

  • Wagner, H.-U. (2009): Early Post-War Television in West-German: Looking Abroad for Information. In: Video Active. Online abrufbar.

  • Wagner, H.-U. (2009) [Rezension]: Alexander Badenoch: Voices in Ruins. West German Radio Across the 1945 Divide. In: H-Soz-u-Kult, 2.6.2009. Online abrufbar als pdf-Datei. - Auch in: Historische Literatur, Bd. 7, H. 2, 2009, S. 300-302. 

  • Wagner, H.-U. (2009): Im Dienst der Gesellschaft. Rundfunkaufbau. In: Weichenstellungen. Die ersten zehn Nachkriegsjahre. Sonderausgabe von "Der Journalist", November 2009, S. 35-37.

  • Wagner, H.-U. (2008): Eine "harte Nuss" als Geschenk. Das Ringen um einen neuen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. In: politik und kultur - Zeitung des Deutschen Kulturrates, Ausgabe: Nr. 05, 1.9.2008. S. 2-3.
  • Wagner, H.-U. (2008): Harry Hermann Spitz (1899-1961). In: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit.

  • Wagner, H.-U. (2008): Ein Nestor mit allem Nachdruck: Der Hörspielpapst Heinz Schwitzke. MDR Figaro, 10.02.2008.

  • Wagner, H.-U. (2008): „Das junge Europa formt sein Gesicht“. Die „Generation ohne Heimkehr“ im europäischen Kontext. In: G. Burgess, H.-G. Winter (Hrsg.), „Generation ohne Heimkehr“. Heimat und Heimkehr in der „jungen Generation“ der Nachkriegsliteratur. Dresden. S.15-33.

Veranstaltungen

  • "Hamburg, das ist mehr als ein Haufen Steine“, Kolloquium über das kulturelle Feld in der Metropolregion Hamburg 1945-1955, zusammen mit der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft am 16. und 17. November 2012 in Hamburg.

  • "Die Hamburgische Dramaturgie der Medien. Egon Monk – Autor, Regisseur, Produzent“, Arbeitstagung des Instituts für Medien und Kommunikation und des RCMC in Verbindung mit der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland am 8. und 9.  Juni 2012 an der Universität Hamburg.

Vorträge

  • „‘Wir essen keine republikanische Arbeiterwurst!‘ - Besucher des Hamburger Doms in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, Vortrag von A. L. Tiews auf der Tagung „Öffentlich, populär, egalitär? Soziale Fragen des städtischen Vergnügens 1890-1960" am 10. Feburar 2017 an der Universität Hamburg. 

  • „Trecks entlang der Ostsee? Filmische Erinnerungen an die finnischen ‚Evakot‘ und die deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen in den 1950er Jahren“ Vortrag von A. L. Tiews und P. Seuferling auf der Tagung „Ostse(h)e(n). Aspekte einer Visual History. 5. Tagung für Nachwuchswissenschaftler des Ostseeraums“ an der Academia Baltica/Akademie Sankelmark am 20. September 2015.

  • „Die Rückkehr des Trecks. Fernsehfilme über Flucht und Vertreibung der Deutschen“ Vortrag von A. L. Tiews bei der Tutzinger Sommerakademie „Realität und Fiktion: Verfilmte Zeitgeschichte(n)“ an der Akademie für politische Bildung Tutzing am 3. August 2015.

  • „Zeitzeugengespräch mit Dr. Helmut Haeckel, erster Direktor der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (1986-2000)“, Colloquium des Hans-Bredow-Instituts und Auftakt der DGPuK-Fachgruppentagung Kommunikationsgeschichte „Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“ am 15. Januar 2015 am Hans-Bredow-Institut in Hamburg.

  • „Neue Vielfalt? Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive“, Zeitzeugengespräch von H.-U. Wagner mit Dr. Helmut Haeckel, dem ersten Direktor der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (1986-2000) im Kolloquium des Hans-Bredow-Instituts am 15. Januar 2015 (gleichzeitig Auftakt der gleichnamigen Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte in der DGPuK).

  • "Flucht und Vertreibung im Film. Woher kommen die Bilder vom Treck? Die Erfolgsgeschichte von Filmen über 'Flucht und Vertreibung' seit 1946" und "Dokumentationen zu 'Flucht und Vertreibung' und ihre Verwendung im Unterricht", Vorträge von A. L. Tiews bei der Tagung "Geschichte im Film. Als die Bilder laufen lernten und historische Wirklichkeit schufen", Fortbildungsseminar für Lehrkräfte an Realschulen, Gymnasien, BOS/FOS an der Akademie für politische Bildung Tutzing am 22. Oktober 2014.

  • "Auftrag und Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Eine zeit- und rechtshistorische Einordnung", Gespräch zwischen H.-U. Wagner und D. Dörr auf dem Symposium der Historischen Kommission der ARD am 28. Mai 2014 beim NDR in Hamburg.

  • "Hans Magnus Enzensberger – Schriftsteller und Medienkritiker", Vortrag von H.-U. Wagner auf der Konferenz „125 Jahre St.-Kliment-Ochridski-Universität Sofia / 90 Jahre Germanistik: Traditionen, Herausforderungen und Perspektiven in der germanistischen Lehre und Forschung" in Sofia am 11. Oktober 2013.

  • "Communicative Figurations of Interpretive Communities in Historical Change", Vortrag von H.-U. Wagner auf dem ECREA Communication History Workshop “History of the Media in Transition Periods” in der Fundação Portugesa das Comunicações in Lissabon am 5. September 2013.

  • "Medienmacher, Medienmetropole. Lebenswerke, Porträts und wissenschaftliche Projektarbeit”, Kurzvortrag von H.-U. Wagner bei der Präsentation des Internetprojekts www.hamburger-persoenlichkeiten.de im Museum für Hamburgische Geschichte am 3. September 2013.

  • „Begegnungen im Niemandsland. Bilder von Heimatsuchenden nach 1945 im Film und Fernsehen von DDR und Bundesrepublik“, Vortrag von A. L. Tiews auf der Tagung „Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland: eine Herausforderung im Kalten Krieg“ am 25. Mai 2013 am Goethe-Institut in Paris.

  • "'Radiohören ist, wenn man …’: Geschichte und Gegenwart des Radios vor dem Hintergrund kommunikativer Figurationen des medialen Diskurses“, Vortrag von H.-U. Wagner in der Ring-Vorlesung "Medien & Bildung. Die medialisierte Gesellschaft?“ am 30. April 2013 an der Universität Hamburg.

  • "Erinnerte Bilder, erinnerte Töne. Die Rolle des Rundfunks für unser kulturelles Gedächtnis“, Vortrag von H.-U. Wagner vor der Universitäts-Gesellschaft Hamburg am 17. April 2013.

  • "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und das literarische Feld in der Metropolregion Hamburg 1945-1955“, Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung "Hamburg, das ist mehr als ein Haufen Steine“ am 16. November 2012 in Hamburg.

  • "Assigned to the Democratization of the Broadcasting System in Post-War Germany: Returnees Acquainted with the BBC’s Routines and Principles”, Vortrag von H.-U. Wagner auf der 4th European Communication Conference, ECREA 2012, am 27. Oktober 2012 in Istanbul.

  • "Medienmetropole Hamburg. Konzepte und Fallbeispiele von Stadt, Medien und Öffentlichkeit im 'Jahrhundert der Massenmedien’“, Eröffnungsvortrag der Ring-Vorlesung "Film- und Fernsehstandort Hamburg“ von H.-U. Wagner am 22. Oktober 2012 an der Universität Hamburg.

  • "Egon Monk und die Phase des Umbruchs im NDR". Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung „Die Hamburgische Dramaturgie der Medien. Egon Monk. Autor, Regisseur, Produzent“ an der Universität Hamburg am 8. Juni 2012.

  • "Der NDR und die Medienmetropole Hamburg. Institutionelle und kreative Kooperationen zu Beginn der 1960er Jahre". Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung „Medialer Aufbruch. Die innovativen Jahre von Fernsehen und Film in Hamburg 1962-1969“ in Hamburg am 20. Februar 2012.

  • "Die Medienmetropole Hamburg zu Beginn der 1960er Jahre". Vortrag von H.-U. Wagner auf der Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK zum Thema „Ortsgespräche. Studien zur lokalen Medien- und Kommunikationsgeschichte“ in Bamberg am 20. Januar 2012.

  • „A Look Back or a Look Ahead? Cinematographic Suggestions of How to Integrate East German Refugees in Two Opposite Post-War German Societies“, Vortrag von A. L. Tiews auf der Konferenz „(Post-)Conflict Cinema: Remembering Out-breaks and In-tensions” am 6. Dezember 2011 am Research Centre for Communication and Culture an der Catholic University of Portugal in Lissabon.

  • "Symbiose. Der Rundfunk und der literarische Markt". Vortrag von H.-U. Wagner an der Universität Duisburg-Essen am 30. November 2011.

  • "Machen Medien Europas Gedächtnis?". Vorträge im Rahmen der Hamburger Europawoche in der Universität Hamburg, Moderation: I. Neverla, H.-U. Wagner. Hamburg, 12. Mai 2011.

  • "Private Opinions and Public Discourses. West-German Broadcasters and Their Attempts to Deal with the Participation of Audiences after 1945", Vortrag von H.-U. Wagner auf dem International Workshop und der Gründungskonferenz der ECREA-Section Communication History "User-generated Content. Historical Perspectives of the Participation of Audiences in Social Communication" in Potsdam am 4. Juni 2010.

  • "Wilmenrod, Waldhagen und das Walross Antje. Über Rundfunkprogramme aus Hamburg und warum Historiker sich mit Medien und Gedächtnis beschäftigen", Vortrag von H.-U. Wagner beim Verein für Hamburgische Geschichte in der Staatsbibliothek Hamburg am 2. Juni 2010.

  • Sich den Norden erschreiben. Die Erfolgsgeschichte des Erzählers Siegfried Lenz. Vortrag von H.-U. Wagner auf der Pellwormer Sommerakademie, 29. August 2009.

  • Mediatheken – Modelle und Perspektiven. Politische Diskussion um die Demokratisierung des medialen "Wissens".  Wissenschaftliche Reflexion auf neue Möglichkeiten und Machbarkeiten". Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte im Bundespresseamt Berlin. Konzeption und Leitung: H.-U. Wagner, Ch. Rohde. Berlin, 15. und 16. Mai 2009.

  • "Coming Home into Thin Air: Radio and the Social-Cultural Geography of Homecoming in Germany 1945-1955", Präsentation von H.-U. Wagner auf der Konferenz “Coming Home? Conflict and Return Migration in Twentieth-Century Europe“ (Tagungsprogramm, pdf-Datei), University of Southampton am 2. April 2009 (zusammen mit A. Badenoch, Universität Utrecht).

  • „Mapping Europe. Wie Rundfunkprogramme europäische Identitäten stiften (sollten)“, Vortrag von H.-U. Wagner auf der Tagung „Kulturtransfer und Kulturkonflikt“ an der St. Kliment-Ochridski-Universität Sofia am 12. Oktober 2008. - Die Tagung wurde im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Institut für Germanistik II der Universität Hamburg und dem Lehrstuhl für Germanistik und Skandinavistik der Universität Sofia (Bulgarien) veranstaltet.

  • „Mit dem Großen Zackenbarsch auf Streifzug. Siegfried Lenz – Inszenierung von Autorschaft und Etablierung einer Erzählermarke“, Vortrag von H.-U. Wagner in der Europäischen Akademie am 29. Juni 2008 in Sankelmark.

  • „Mehr als nur das ‚Schiff Esperanza’. Ein Porträt des Rundfunkautors Fred von Hoerschelmann“, Vortrag von H.-U. Wagner im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg am 27. Mai 2008 in Stuttgart.

  • „Gespräch über Axel Eggebrecht“, Podiumsgespräch und Präsentation von H.-U. Wagner bei der Medienstiftung der Stadt Leipzig am 1. Februar 2008 (zusammen mit Hanjo Kesting).

  • „’Das junge Europa formt sein Gesicht’? Die ‚Generation ohne Heimkehr’ im europäischen Kontext“, Vortrag von H.-U. Wagner auf dem Kolloquium „Generation ohne Heimkehr. Heimat und Heimkehr in der ‚jungen Generation’ der Nachkriegsliteratur“, eine Kooperation der Internationalen-Wolfgang-Borchert-Gesellschaft, der Universität Hamburg und der FGRN am 24. November 2007 in Hamburg.

  • „Droge Arbeit. Literarische Reaktionen auf die New Economy“, Vortrag von H.-U. Wagner in der Ring-Vorlesung „Denn wovon lebt der Mensch?“ an der Universität Hamburg am 10. Juli 2007.

Ansprechpartner

Dr. Hans-Ulrich Wagner

Forschungsstelle Mediengeschichte
Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 428 38 - 32 02
Fax +49 (0)40 428 38 - 35 53
mobil: auf Anfrage unter +49 (0)40 450 217 - 0

E-Mail

Kooperationspartner

Prof. Dr. Joan K. Bleicher, Institut für Medien und Kommunkation, Universität Hamburg