Aktuelles

Gutachten zu Jugendschutzregelungen im internationalen Vergleich

Das Hans-Bredow-Institut hat eine Expertise vorgelegt, die auf Basis von 14 ausgewählten Ländern einen Über­blick über derzeitige Jugendschutzsysteme im internationalen Vergleich gibt und Ansätze guter Re­gulierungspraxis („Good Practice“) im Jugendschutz identifiziert. Die zusammen mit Kollegen des Departements für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Fribourg, des Instituts für Multimedia Production der HTW Chur und des IPMZ der Universität Zürich erarbeitete Studie diskutiert die Übertragbarkeit die­ser Praktiken auf die Schweiz und gibt Handlungsempfehlungen für einen modernen Jugendmedienschutz in der Schweiz. Der Volltext der Studie ist online abrufbar.   »»

Bedürfnis nach vertrauenswürdigen Informationen bleibt

MONITOR-Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Uwe Hasebrink

Im Rahmen der ARD-Sendung "Monitor" vom 21. Mai 2015 ist Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, für den Beitrag "Zukunft des Journalismus: das Ende der Unabhängigkeit?" zu Umbrüchen und Trends im Journalismus und der Mediennutzung befragt worden. Das Interview in ganzer Länge
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Darstellung von Komplementärmedizin in Online-, TV- und Printmedien

Symposion über empirisch fundierte Konzepte zur Beratung, Schulung, Weiterbildung und Information

Vom 21. bis 22. Mai 2015 sind in Nürnberg Ergebnisse des von der Deutschen Krebshilfe geförderten multidisziplinären Kompetenznetzes „Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON)“ vorgestellt worden, an dem das Hans-Bredow-Institut mit zwei Teilprojekten beteiligt ist. Dr. Claudia Lampert, Michael Grimm und Stefanie Wahl präsentierten u.a. erste Ergebnisse ihrer umfangreichen Studie zur Darstellung von Komplementärmedizin in Online-, TV- und Printmedien und deren Wahrnehmung durch Betroffene.   »»

Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Internationaler Fachkongress mit 240 Expert(inn)en aus 33 Ländern

Digitale Medien stellen Kinder vor neue Herausforderungen in ihrer Rolle als schutzbedürftige Nutzerinnen und Nutzer, als Konsumierende und als zukünftige mündige Bürgerinnen und Bürger. Wie sie in diesen unterschiedlichen Rollen unterstützt werden können, war Thema des europäischen Fachkongresses, der am 16./17. April 2015 in Berlin vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Hans-Bredow-Institut veranstaltet wurde. Ziel des Kongresses war eine Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“, die konkrete zukunftsfähige Maßnahmen zur Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorschlägt.   »»

BredowCast zu „Personal Branding im Journalismus“

Im zehnten BredowCast spricht Daniela Friedrich mit Julius Reimer über sein Dissertationsprojekt „Personal Branding im Journalismus“. Er untersucht darin, wie die aktuellen Veränderungen im Journalismus die Entwicklung von Marken einzelner Journalistinnen und Journalisten in Ergänzung oder auch Abgrenzung zu Medien- bzw. Redaktionsmarken begünstigen.   »»

Ziele und Anknüpfungspunkte für die zukünftige Medienregulierung

Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz auf dem DLM-Symposium am 19. März 2015

Im Rahmen des 10. DLM-Symposiums in Berlin erörterten mehr als 300 Tagungsteilnehmer Ziele und Instrumente der Medienregulierung. Im Mittelpunkt stand dabei das Regulierungsziel der Medien- und Meinungsvielfalt. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz ist hier als Video verfügbar sowie hier nachzulesen (pdf).   »»

Bericht zu "Governance of Online Intermediaries" veröffentlicht

Das Hans-Bredow-Institut hat im Rahmen des Global Network of Internet and Society Research Centers (NoC)  an einer Studie mitgewirkt, die sich mit Online-Intermediären, wie sozialen Medien oder Suchmaschinen, und den sie betreffenden Regelungsstrukturen befasst. Die Untersuchung an der Schnittstelle von Technologie, Normen und Märkten bildet eine Wissensgrundlage für die Fortentwicklung der entsprechenden Regelungsrahmen.   »»

Keine Einbahnstraße: Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren

Nele Heise in epd zu den Ergebnissen des DFG-Projekts "Die (Wieder)Entdeckung des Publikums"

Neuartige Formen der Publikumsbeteiligung verändern das Verhältnis von Medienmachern und ihrem Publikum. Nele Heise, PD. Dr. Wiebke Loosen, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Julius Reimer haben von Herbst 2011 bis Sommer 2014 erforscht, wie Journalisten die sozialen Medien nutzen, um mit dem Publikum zu kommunizieren. Die Forscher interviewten jeweils Redaktionsmitglieder und Nutzer der Angebote, außerdem befragten sie die Redaktionen und ihr Onlinepublikum und analysierten die Medienangebote. In epd medien Nr. 6 vom 6. Februar 2015 fasst Nele Heise die wichtigsten Ergebniss zusammen: zum Artikel   »»

Prof. Dr. Neusa Pressler Gastwissenschaftlerin am Institut

Von Februar bis Ende Mai arbeitet Prof. Dr. Neusa Pressler als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Neusa Pressler ist Professorin für Soziale Kommunikation im Master-Studiengang der Abteilung Kommunikation, Sprachen und Kulturen der Amazonas Universität (UNAMA) in Belém, Brasilien, und unterrichtet Medien, Unternehmenskommunikation sowie Planung, Corporate Marketing und Umweltmanagement. Am Institut forscht sie über die neuesten Entwicklungen sozialer Medien in Deutschland.   »»

Privacy, Surveillance & Data Protection: Winter School vom 19. bis 23. Januar 2015 in Delhi

Wie bereits vor gut einem Jahr hatten zehn Studierende der Rechtswissenschaft aus Hamburg vom 19. bis 23. Januar in Delhi die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen der National Law University in Delhi Themen wie das so genannte "Recht auf Vergessen" zu diskutieren und etwas über die Grundlagen von Daten- und Persönlichkeitsschutz in der EU, den USA und Indien zu lernen. Ein Höhepunkt bestand im Besuch einer mündlichen Verhandlung vor dem Indischen Supreme Court, der als eines der ersten Verfassungsgerichte der Welt über die Frage entscheiden muss, inwieweit Internet-Plattformen den Schutz der Kommunikationsfreiheit (Art. 19 der Indischen Verfassung) genießen.   »»