Aktuelles

Big Data & Health Communication

Wearables, die das gesundheitsbezogene Verhalten von Personen aufzeichnen und analysieren, nationale Datenbanken, über die Behandlungsdaten von Patienten erfasst und ausgewertet werden sollen, Analysen von Suchmaschinenabfragen, mit denen Ausbrüche und Verläufe von Epidemien erkannt und vorhergesagt werden können – das Thema Big Data erfährt derzeit eine große Aufmerksamkeit in verschiedenen Gesundheitskontexten und hat neben der Thematisierung in der Medienberichterstattung auch Einzug in den gesellschaftlichen Diskurs und die Forschung zur Gesundheitskommunikation erlangt.   »»

Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘: Veranstaltungsnachlese

Wie griff das Radio Flucht, Vertreibung und Integration von etwa 12 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern nach 1945 in beiden deutschen Staaten auf und wer waren die Autoren und Verantwortlichen von einschlägigen Rundfunkprogrammangeboten? Zu diesen Themen gibt es bisher so gut wie keine Grundlagenforschung. Die Entwicklung von Forschungsprojekten und methodische Fragen standen daher im Mittelpunkt des Workshops „Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘“, auf dem am 18./19. Juni 2015 in Frankfurt Wissenschaftler(innen) und Archivar(innen) aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD zusammentrafen.   »»

Konflikte auf digitalen Plattformen: Wer löst sie, nach welchen Regeln, und in welchen Verfahren?

Videodokumentation des 6. Hamburger Mediensymposiums von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und Handelskammer Hamburg am 18. Juni 2015

Je mehr Kommunikation und Transaktion sich auf digitale Plattformen verlagert, umso mehr Konflikte müssen dort auch gelöst werden. Doch wer schlichtet diese, nach welchen Regeln, und entscheidet schließlich? Auf dem 6. Hamburger Mediensymposium von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg haben am 18. Juni rund 200 Experten die Potenziale neuer Ansätze der Konfliktlösung diskutiert. Video-Dokumentation   »»

"Wir werden uns die Medien einverleiben"

Wie werden wir künftig Medien nutzen? Wie werden sie sich entwickeln? Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, im Interview zur künftigen Mediennutzung mit dem SCM-Magazin der österreichischen "Kleine Zeitung": "Es wird darauf hinauslaufen, dass jeder Mensch jeden beliebigen Inhalt an jedem Ort der Welt abrufen kann. Endgeräte werden kaum mehr sichtbar sein. Ob in der Brille, in der Armbanduhr oder unter der Haut. Wir werden uns die Medien sozusagen einverleiben."   »»

65 Jahre alt und weit entfernt vom Ruhestand

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung feierte Geburtstag

Zusammen mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und weiteren 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut am 3. Juni 2015 seinen 65. Geburtstag gefeiert. Ein Ruhestand ist allerdings nicht geplant, ganz im Gegenteil: Mit Hilfe der Stadt Hamburg strebt das Institut eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft an. Wissenschaftssenatorin Fegebank gratulierte dem Institut für seine hervorragende Arbeit: „Die exzellente wissenschaftliche und gleichzeitig praxisbezogene Forschung macht das Hans-Bredow-Institut weit über Hamburgs Grenzen hinaus zu einer international renommierten Einrichtung“.   »»

BredowCast 011: Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Der internationale Fachkongress „Net Children 2020 – Growing up with Media“ hat am 16. und 17. April 2015 mit 240 ExpertInnen aus 33 Ländern in Berlin stattgefunden, organisiert vom Hans-Bredow-Institut und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstalte und unterstützt von klicksafe. Im 11. BredowCast spricht Daniela Friedrich mit Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Senior Researcher Stephan Dreyer über das ungewöhnliche interaktive Konzept der Veranstaltung und warum der Ansatz so gewinnbringend für die TeilnehmerInnen und die internationale Debatte rund um Jugendmedienschutz und Medienerziehung ist. Außerdem geben die beiden Gesprächspartner einen Einblick in die Ergebnisse der Konferenz und zeigen, wie sich die Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“ weiterentwickelt.   »»

Gutachten zu Jugendschutzregelungen im internationalen Vergleich

Das Hans-Bredow-Institut hat eine Expertise vorgelegt, die auf Basis von 14 ausgewählten Ländern einen Über­blick über derzeitige Jugendschutzsysteme im internationalen Vergleich gibt und Ansätze guter Re­gulierungspraxis („Good Practice“) im Jugendschutz identifiziert. Die zusammen mit Kollegen des Departements für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Fribourg, des Instituts für Multimedia Production der HTW Chur und des IPMZ der Universität Zürich erarbeitete Studie diskutiert die Übertragbarkeit die­ser Praktiken auf die Schweiz und gibt Handlungsempfehlungen für einen modernen Jugendmedienschutz in der Schweiz. Der Volltext der Studie ist online abrufbar.   »»

Bedürfnis nach vertrauenswürdigen Informationen bleibt

MONITOR-Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Uwe Hasebrink

Im Rahmen der ARD-Sendung "Monitor" vom 21. Mai 2015 ist Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, für den Beitrag "Zukunft des Journalismus: das Ende der Unabhängigkeit?" zu Umbrüchen und Trends im Journalismus und der Mediennutzung befragt worden. Das Interview in ganzer Länge
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Darstellung von Komplementärmedizin in Online-, TV- und Printmedien

Symposion über empirisch fundierte Konzepte zur Beratung, Schulung, Weiterbildung und Information

Vom 21. bis 22. Mai 2015 sind in Nürnberg Ergebnisse des von der Deutschen Krebshilfe geförderten multidisziplinären Kompetenznetzes „Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON)“ vorgestellt worden, an dem das Hans-Bredow-Institut mit zwei Teilprojekten beteiligt ist. Dr. Claudia Lampert, Michael Grimm und Stefanie Wahl präsentierten u.a. erste Ergebnisse ihrer umfangreichen Studie zur Darstellung von Komplementärmedizin in Online-, TV- und Printmedien und deren Wahrnehmung durch Betroffene.   »»

Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Internationaler Fachkongress mit 240 Expert(inn)en aus 33 Ländern

Digitale Medien stellen Kinder vor neue Herausforderungen in ihrer Rolle als schutzbedürftige Nutzerinnen und Nutzer, als Konsumierende und als zukünftige mündige Bürgerinnen und Bürger. Wie sie in diesen unterschiedlichen Rollen unterstützt werden können, war Thema des europäischen Fachkongresses, der am 16./17. April 2015 in Berlin vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Hans-Bredow-Institut veranstaltet wurde. Ziel des Kongresses war eine Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“, die konkrete zukunftsfähige Maßnahmen zur Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorschlägt.   »»