Aktuelles

The Future of European Audiovisual Regulation

Hans-Bredow-Institut und IViR veröffentlichen Studie über die Zukunft audiovisueller Regulierung in Europa

Das Hans-Bredow-Institut und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden. Der europäische Rahmen sollte sich, wo möglich, auf allgemeine Prinzipien konzentrieren und lernfähig sein. Mindeststandards sollten gesichert werden, um eine effektive Regulierung und Koordination zu ermöglichen. Zudem sollte durch einen 360-Grad Blick auf alle relevanten Regelungsbereiche erkennbar werden, wo das Europäische Recht den Mitgliedstaaten Spielräume für medienpolitisches Handeln geben kann.   »»

BredowCast – 014 – MIRACLE Hackathon

Ein Hackathon ist eine für das Hans-Bredow-Institut bisher untypische Veranstaltung. Statt Forschung und Transfer geht es um das Programmieren von Demos, Apps und digitalen Diensten. Stephan Dreyer hat am 19. und 20. Oktober 2015 einen solchen Hackathon im Rahmen des Projekts MIRACLE veranstaltet. In diesem BredowCast erklärt er, was ein Hackathon ist, was die Veranstaltung mit dem MIRACLE-Projekt zu tun hat und was er dort erlebt hat.    »»

BredowCast – 013 – Twitter-Friends-Repertoires

Auf Twitter zählen nicht nur die eigenen Follower, sondern auch diejenigen Accounts, denen man selber folgt: Sie speisen die eigene Timeline und bestimmen so maßgeblich, welche Informationen man auf Twitter erhält. Mit einer am Hans-Bredow-Institut entwickelten Methode lassen sich die „Twitter-Friends-Repertoires“ von Nutzern identifizieren und auf Muster überprüfen. Unterscheiden sich twitternde Nationalspieler oder Politiker von Menschen, die der Tagesschau und der SZ auf Twitter folgen? Dr. Jan-Hinrik Schmidt berichtet im 13. BredowCast über die Methode und erste Ergebnisse der innovativen Studie.   »»

Michael Grimm Division Secretary der ICA Visual Communication Studies Division

Michael Grimm ist zum Division Secretary der Visual Communication Studies Division der International Communication Association (ICA) gewählt worden. Im Rahmen der Jahrestagung der ICA 2015 in Puerto Rico hatte er die "ICA Young Scholars Preconference on Visual Methods" an der Universidad del Turabo in Gurabo (Puerto Rico) organisiert und die Position des Division Secretary bereits kommissarisch übernommen.   »»

Kristina Hein neue Geschäftsführerin am Hans-Bredow-Institut

Seit Oktober 2015 unterstützt Dipl.-Kffr. Kristina Hein auf der neu geschaffenen Position als kaufmännische Geschäftsführerin das Team des Hans-Bredow-Instituts. Nach Abschluss ihres Studiums der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder) arbeitete sie u. a. am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Göttingen und in der Administration von Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft.   »»

Wäre der Dislike-Button auf Facebook eine gute Idee?

Was viele Nutzer schon lange fordern, könnte bald kommen: Das Netzwerk will einen Dislike-Button testen, mit dem die User ihr Missfallen kundtun können. Eine gute Idee? Dr. Jan-Hinrik Schmidt meint: nein, und erörterte am 16. September 2015 mit Stephan Karkowsky mögliche Folgen in der Sendung KOMPRESSOR auf Deutschlandradio Kultur.   »»

Ingrid Paus-Hasebrink als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut

Vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 forscht Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Universität Salzburg, während eines Sabbaticals als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Im Rahmen des Kompetenzbereichs „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“ am Institut wird sie vor allem ihre seit 2005 laufende und bis 2017 geplante Langzeitstudie zur Mediensozialisation von sozial Benachteiligten fortführen. Eine enge Zusammenarbeit besteht auch im Forschungsnetzwerk EU Kids Online – Ingrid Paus-Hasebrink leitet seit 2006 das österreichische Team – sowie im „World Hobbit Research Project“.   »»

Prof. Dr. Anne S. Y. Cheung als Gastwissenschaftlerin am Institut

Anne S. Y. Cheung, Professorin an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hong Kong, ist im Juli als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Ihren durch ein DAAD-Stipendium finanzierten Aufenthalt wird Anne Cheung einem Forschungsprojekt über Big Data und Nutzer-Tracking widmen.   »»

Big Data & Health Communication

Wearables, die das gesundheitsbezogene Verhalten von Personen aufzeichnen und analysieren, nationale Datenbanken, über die Behandlungsdaten von Patienten erfasst und ausgewertet werden sollen, Analysen von Suchmaschinenabfragen, mit denen Ausbrüche und Verläufe von Epidemien erkannt und vorhergesagt werden können – das Thema Big Data erfährt derzeit eine große Aufmerksamkeit in verschiedenen Gesundheitskontexten und hat neben der Thematisierung in der Medienberichterstattung auch Einzug in den gesellschaftlichen Diskurs und die Forschung zur Gesundheitskommunikation erlangt.   »»

Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘: Veranstaltungsnachlese

Wie griff das Radio Flucht, Vertreibung und Integration von etwa 12 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern nach 1945 in beiden deutschen Staaten auf und wer waren die Autoren und Verantwortlichen von einschlägigen Rundfunkprogrammangeboten? Zu diesen Themen gibt es bisher so gut wie keine Grundlagenforschung. Die Entwicklung von Forschungsprojekten und methodische Fragen standen daher im Mittelpunkt des Workshops „Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘“, auf dem am 18./19. Juni 2015 in Frankfurt Wissenschaftler(innen) und Archivar(innen) aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD zusammentrafen.   »»