Aktuelle Projekte

DFG-Projekt zur Rolle der Medien bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen

Mit den Onlinemedien, insbesondere den Angeboten des "Web 2.0" bzw. "Social Web", verändert sich das Verhältnis zwischen Experten und Laien bei der öffentlichen Kommunikation über wissenschaftliche Informationen: Im Internet entstehen neue Arenen der Wissenschaftsvermittlung (z. B. Expertenöffentlichkeit, kollaborative Öffentlichkeit, persönliche Öffentlichkeit). Am Beispiel von medizinischen Informationen wird der Frage nachgegangen, welche Rolle den verschiedenen Kommunikationsarenen bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen zukommt. Das Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogramms "Wissenschaft und Öffentlichkeit: das Verhältnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz" (SPP 1409). Poster zum Projekt (DIN A3, pdf-Datei)   »»

Hamburger Landesexzellenzinitiative fördert Graduate School „Media and Communication“

Zum Wintersemester 2009/2010 nimmt das Promotionsprogramm der Graduate School „Media and Communication“ an der Universität Hamburg den Lehrbetrieb auf. Die Graduate School ist Trägerin des interdisziplinären Promotionsprogramms des Research Center for Media and Communication (RCMC). Das RCMC bündelt in einem bundesweit einzigartigen Netzwerk transdisziplinäre Medienforschung und -lehre der Universität Hamburg und des Hans-Bredow-Instituts, mit spannenden Forschungs- und Promotionsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/-innen. Im Rahmen der Landesexzellenzinitiative vergibt die Graduate School zum WS 2009/2010 zehn Teilstipendien von je 800 Euro im Monat.

EU Kids Online

Ergebnisse zur Onlinenutzung von Kindern in Europa

Überall in Europa nutzen Kinder und Jugendliche Onlinemedien, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und unter verschiedenen Bedingungen. Über die Nutzung, die Chancen und Risiken der Onlinemedien liegen auf nationaler und internationaler Ebene unterschiedliche Einschätzungen und Ergebnisse vor.   »»

In dem Projekt EU Kids Online wurden die vorliegenden Befunde zur Onlinenutzung von Kindern zusammengetragen und vor dem Hintergrund kultureller Rahmenbedingungen international vergleichend ausgewertet. Dabei konnten u.a. die Länder in verschiedene Typen eingeteilt werden: So zeigt sich, dass sowohl in Ländern mit wenig Online-Erfahrungen (z.B. Polen, Tschechische Republik) als auch in solchen, in denen Onlinemedien bereits länger verbreitet sind (z.B. Großbritannien, die Niederlande), offensichtlich ein besonders hohes Risiko in der Onlinenutzung wahrgenommen wird.

Projekt zur Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht

Die derzeitigen Regelungen zur Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht fokussieren stark auf den Bereich des Fernsehens. Andere Medienmärkte sowie vor- oder nachgelagerte Märkte werden aber bei der Betrachtung, ob ein Unternehmen vorherrschende Meinungsmacht erlangt, einbezogen. Um Aussagen über den Einfluss verschiedener Medien und verschiedener Anbieter auf die öffentliche und individuelle Meinungsbildung treffen zu können, hat das Hans-Bredow-Institut einen Forschungsschwerpunkt auf den Bereich der Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht gelegt. In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe werden Prozesse der Medienwirkung und der Entwicklung publizistischer und ökonomischer Märkte in den Blick genommen, um hieraus Rückschlüsse für eine Weiterentwicklung der medienspezifischen Konzentrationskontrolle zu ziehen. >> zur Projektseite

GAMES CONVENTION ONLINE 2009

Hans-Bredow-Institut ist Kooperationspartner der Dialogkonferenz zu Browser-, Client- und Mobile-Games am 31.7./1.8.2009

Die Leipziger Messe veranstaltet vom 31.7. bis 2.8.2009 die GAMES CONVENTION ONLINE - die erste eigenständige Plattform in Europa für den derzeit dynamischsten Markt der Spielebranche: die Browser-, Client- und Mobile-Games. Begleitet wird die GAMES CONVENTION ONLINE von einer internationalen Dialogkonferenz, die am 31.7./1.8. in Leipzig stattfindet. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Hans-Bredow-Institut, das in Absprache mit der Leipziger Messe das zweitägige Konferenz-Programm erstellt. Gemeinsames Ziel ist es, einen fruchtbaren Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Perspektiven zwischen Branche, Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren zu ermöglichen.   »»

Computersucht? Spiele aus medienpädagogischer Perspektive

Im öffentlichen Diskurs wird  Computerspielen häufig von vornherein und pauschal ein hohes Gefährdungsrisiko unterstellt, ohne die individuellen psychischen Voraussetzungen, sozialen Rahmenbedingungen und die Merkmale und Funktionen der Spieleangebote für den Einzelnen zu berücksichtigen. Die medienpädagogische Praxis sieht sich vor die Herausforderung gestellt, angesichts einer unübersichtlichen Befund- und Interessenlage Konzepte zur Medienkompetenzförderung zu erstellen.
Zusammen mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln führt das Hans-Bredow-Institut im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ein 15-monatiges Projekt durch, das den derzeitigen Forschungsstand zusammenfassen wird und eigene empirische Daten zu Nutzungs­gewohnheiten, kompetenzfördernden und riskanten Nutzungspraktiken sowie möglichen Risikofaktoren erhebt, wobei quantitative und qualitative Methoden kombiniert werden.   »»

Neues Projekt zum Gesundheits(informations)verhalten älterer Migranten

Nur wenige Informationen und Befunde liegen bislang über die gesundheitsbezogenen Informations- und Kommunikationswege älterer Menschen vor. Dies gilt insbesondere für die zunehmend wichtiger werdende Teilgruppe der älteren Migrantinnen und Migranten.
In einer Expertise im Auftrag der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz wird der Frage nachgegangen, über welche Wege sich ältere Menschen mit Migrationshintergrund über gesundheits- bzw. krankheitsbezogenen Themen informieren.

Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung vorgelegt

Der aktuelle Bericht greift auf eine umfangreiche wissenschaftliche Expertise des Hans-Bredow-Instituts zurück.

Das Institut war von der Bundesregierung beauftragt worden, die wesentlichen Linien der Medienentwicklung zwischen 1998 und 2007 in einem ausführlichen Gutachten wissenschaftlich aufzubereiten. Der Medienbericht der Bundesregierung nimmt auf die Tatsachenerkenntnisse und Analysen in diesem Gutachten Bezug.
Das Bundeskabinett hat am 17. Dezember 2008 dem von Staatsminister Bernd Neumann vorgelegten Medien- und Kommunikationsbericht 2008 zugestimmt. Der Deutsche Bundestag hat am 5. März 2009 darüber beraten und den Bericht an die entsprechenden Ausschüsse weitergeleitet.
Sowohl der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2008 als auch das wissenschaftliche Gutachten des Hans-Bredow-Instituts sind im Internet unter www.kulturstaatsminister.de abrufbar.   »»

Gegenwart und Zukunft des lokalen und regionalen Fernsehens in Ostdeutschland

Am 3. September 2008 ist im Rahmen der Medienwoche@IFA in Berlin die gemeinsam vom Hans-Bredow-Institut und der Friedrich-Schiller-Universität Jena erstellte Studie zur Gegenwart und Zukunft des lokalen und regionalen Fernsehens in Ostdeutschland präsentiert worden.   »»

Regionale TV-Fensterprogramme: Konsequenzen des § 25 Abs. 4 S. 4 RStV

Die im Auftrag der Länder Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Hessen und Brandenburg durchgeführte Studie untersucht die Konsequenzen der Regelung des § 25 Abs. 4 S. 4 RStV für regionale TV-Fensterprogramme und soll eine neutrale Entscheidungsgrundlage dafür schaffen, ob und ggf. in welcher Form Vorgaben über das Verhältnis von Hauptprogramm- und Fensterprogrammveranstalter getroffen werden sollen.   »»