Aktuelle Projekte

Oft wissen Eltern nicht, was ihre Kinder online tun

Interview mit Manfred Helmes und Prof. Dr. Uwe Hasebrink

Am 7. Dezember 2010 wurde das Projekt „EU Kids Online“ auf der Veranstaltung "Aufwachsen in digitaler Gesellschaft: Internet und Werteorientierung im Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" in Berlin vorgestellt. Die Studie will das Wissen über die Onlinenutzung von Kindern und Eltern in Europa erweitern. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Umgangsweisen mit Risiken und Möglichkeiten der Förderung einer sicheren Onlinenutzung. Ein Interview mit Manfred Helmes (Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation LMK, der Koordinierungsstelle des Safer Internet Centre Germany und klicksafe) und Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Direktor des Hans-Bredow-Instituts und Leiter des deutschen "EU Kids Online"-Forschungsteams).   »»

Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung

Hans-Bredow-Institut entwickelt im Auftrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ein Konzept für regelmäßige Befragung

Eine kontinuierliche Beobachtung der Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland setzt nicht nur Untersuchungen auf der Ebene der Medienanbieter und der Medienangebote, sondern auch systematische Bestandsaufnahmen der Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung voraus. Im Auftrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien wird das Hans-Bredow-Institut ein Konzept für eine regelmäßig (z.B. jährlich) durchzuführende Befragung zu den medienübergreifenden Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung entwickeln.   »»

Treffen der europäischen Medienforscher in Hamburg

Hans-Bredow-Institut und Universität Hamburg richteten die 3. ECC-Konferenz aus

Vom 12. bis 15. Oktober haben sich in Hamburg über 1.000 europäische Medien- und Kommunikationswissenschaftler zur 3. European Communication Conference (ECC) getroffen. Organisiert vom Hans-Bredow-Institut brachte die ECC auf dem Campus der Universität 750 Referenten zusammen, die drei Tage lang ihre aktuelle Forschung zur Medienentwicklung in Europa vorstellten. Die ECC findet alle zwei Jahre unter dem Dach der europäischen Fachvereinigung ECREA, der „European Communication Research and Education Association“, statt. Nach Amsterdam und Barcelona ist Hamburg der dritte Veranstaltungsort. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die wichtigste europäische Medienkonferenz nach Hamburg zu holen“, erklärt Professor Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts. „Damit wird deutlich, dass Hamburg nicht nur wirtschaftlich und kulturell, sondern auch wissenschaftlich ein bedeutender Medienstandort in Europa ist.“   »»

Hans-Bredow-Institut beteiligt sich an drei Summer Schools in China zum Thema Urheberrecht

Im Rahmen seines von CO-REACH geförderten Projektes „Intellectual Property Rights in the New Media“ hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern vom 13. August bis 4. September 2010 drei Summer Schools in China abgehalten.

Die ersten beiden Summer Schools in Xian und Nanjing beschäftigten sich mit internationalen Aspekten des Urheberrechts und richteten sich an chinesische Studierende. Zudem stand der Austausch mit den dortigen Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. An der dritten Summer School in Shanghai konnten auch neun Studierende der Universität Hamburg teilnehmen.   »»

Wer verdient mit welchem Recht? Digitale Herausforderungen für Urheber, Verwerter und Nutzer

Ein Jahr nach der "Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums" präsentiert Hamburg sich als Diskussionsplattform für aktuelle Fragen der Entwicklung der Leistungsschutzrechte: Auf der Veranstaltung „Wer verdient mit welchem Recht“, die gemeinsam von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg organisiert wurde, beschäftigten sich am 3. Juni 2010 unter Beteiligung von Prof. Dr. Karin von Welck, Hamburger Senatorin für Kultur, Sport und Medien, und dem Hamburger Justizsenator Dr. Till Steffen über 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Medienunternehmen und Medienrechtskanzleien mit Möglichkeiten eines fairen Urheberrechts unter den Bedingungen der Netzökonomie.   »»

Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie - Hamburger Initiative zum Schutz des geistigen Eigentums

"Hamburg als Medienstandort will sich bei der Fortentwicklung des Urheber- und Leistungsschutzrechts positionieren", erklärte Staatsrat Dr. Nikolas Hill am 5. März 2010 anlässlich der Vorstellung des von der Behörde für Kultur, Sport und Medien geförderten Projekts „Kreativität und Urheberrecht in der Netzökonomie“ vor Vertretern der Medien- und Werbebranche im Hamburger Rathaus. Das Projekt, geleitet vom Hans-Bredow-Insitut, soll Vorschläge entwickeln, wie das Urheberrecht an die Bedingungen des Internet und der modernen Kommunikation angepasst werden kann mit dem Ziel, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale der Medienwirtschaft besser auszuschöpfen. Eine Expertengruppe mit Wissenschaftlern der Universität Hamburg, des Hans-Bredow-Instituts, der Bucerius Law School,  des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht und der Hamburg Media School entwickelt derzeit Vorschläge. Dies geschieht im Dialog mit der Wirtschaft und mit einem internationalen wissenschaftlichen Beraterkreis aus Australien, China, Großbritannien, Israel, Niederlande, Österreich und den USA.   »»

Hans-Bredow-Institut erhält Zuschlag für EU-Studie

Entwicklung von Indikatoren für die Unabhängigkeit und Effektivität der Regulierungsbehörden im Feld audiovisueller Medien

Das Hans-Bredow-Institut (Leitung), die Katholieke Universiteit Leuven, die Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (Unterauftragnehmer) haben den Zuschlag der Europäischen Kommission zur Durchführung der Studie “Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive” (SMART 2009/0001) erhalten. Das Konsortium wird durch ein Netzwerk von Experten in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt.   »»

Urheberrecht im Internet. Ein Vergleich EU/China

Im Rahmen seines von Co-Reach geförderten Konsortiums hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern im November einen Auftaktworkshop zu „aktuellen Fragen des Urheberrechts im Internet“ in Peking veranstaltet. Co-Reach ist ein Programm europäischer Fördereinrichtungen zur Unterstützung von Wissenschaftskooperationen mit China. Partner des Konsortiums sind außer dem Hans-Bredow-Institut das Institute of Law an der China Academy of Social Sciences, die Strathclyde University, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Molengraaff Institute for Private Law an der Universität Utrecht.   »»

www.keine-bildung-ohne-medien.de – das Medienpädagogische Manifest ist online

Im Juni 2009 wurde das medienpädagogische Manifest veröffentlicht. Seitdem haben sich zahlreiche Institutionen und Personen den darin formulierten Forderungen durch ihre Unterschrift angeschlossen. Um diese Form der Unterstützung weiterzuführen, wurde eine eigene Internetseite eingerichtet. Unter keine-bildung-ohne-medien.de können Interessierte das Manifest seit dem 10. Dezember 2009 elektronisch unterzeichnen und damit die Forderung nach einer stärkeren Verankerung von Medienbildung unterstützen. Neben allgemeinen Informationen zum Manifest finden sich auf der Website Hinweise zu weiteren geplanten Aktivitäten.

DFG-Projekt: Young Scholars' Network on Privacy and Web 2.0

Das Web 2.0 lebt von der Preisgabe und dem Austausch privater Informationen. Intime Details aus dem Leben der User sind der „Treibstoff“ des Web 2.0. Der Umgang mit privaten Daten stellt jedoch ein Risiko für die Internetnutzer dar, das aufgrund der internationalen Vernetzung immer mehr zu einem globalen Thema wird. Um den internationalen Dialog zum Thema „Privatsphäre und Web 2.0“ zu fördern, finanziert die DFG ein wissenschaftliches Netzwerk von fünfzehn internationalen, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Trepte von der Hamburg Media School gehören auch Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Dr. Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut sowie als Mentor Institutsdirektor Prof. Dr. Uwe Hasebrink.   »»