Aktuelle Projekte

Governance, Regulierung, Innovation und neue soziale Konventionen in veränderten Medienumgebungen

DFG-Kooperationsprojekt zwischen Hans-Bredow-Institut und dem Centre of Excellence for Creative Industries and Innovation (CCI) in Brisbane

Fortschreitende Veränderungen und Verschiebungen im Medienbereich erfordern ein Überdenken der derzeitigen Medien-Governance und -regulierung. Die Entwicklung von neuen sozialen Konventionen durch Nutzercommunities in besonderen Medienumgebungen, vor allen in neuen und sozialen Medien, müssen in diesen Prozess miteinbezogen werden, und die Medienpolitik muss sich sowohl mit diesen neuen nutzergenerierten Konventionen als auch mit der strukturierenden Macht der technischen Architektur von Hardware- und Software-Konfigurationen, dem Code, auseinandersetzen.   »»

"Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums" – neues DFG-Projekt

Durch das Web 2.0 verändert sich das tradierte Verhältnis von Journalismus und Publikum: Neue Formen der Publikumsbeteiligung zu Verschiebungen zwischen den tradierten Rollen des Kommunikators und des Rezipienten bzw. zwischen professioneller und nicht-professioneller Aussagenentstehung. Ziel des neuen, von der DFG geförderten Forschungsprojekts ist es, methodisch vielfältig zu untersuchen, wie der professionelle, redaktionell organisierte Journalismus partizipative Elemente in sein Angebot integriert und welche Erwartungen und Erwartungserwartungen hierbei auf Seiten der Journalisten und des Publikums eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie journalistisch-professionelle Orientierung und Publikumsbeteiligung wechselseitig aufeinander wirken. Mehr zum Projekt   »»

Neues Projekt: Medienerziehung durch Eltern

Medienerziehung ist ein Erziehungsbereich mit wachsender Bedeutung, da Medien den Kinder- und Familienalltag zunehmend durchdringen. Eine gelingende Medienerziehung setzt voraus, dass Eltern neben einer allgemeinen Erziehungskompetenz über eine eigene Medienkompetenz sowie über ausreichendes Wissen zur kindlichen Medienaneignung verfügen.   »»

Neues Projekt: Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung

Eine kontinuierliche Beobachtung der Medien- und Meinungsvielfalt in Deutschland setzt nicht nur Untersuchungen auf der Ebene der Medienanbieter und der Medienangebote, sondern auch systematische Bestandsaufnahmen der Informationsrepertoires der deutschen Bevölkerung voraus. Mit Förderung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wird das Hans-Bredow-Institut ein Konzept für eine regelmäßig (z.B.   »»

Regulierung durch Anreize: Ergebnisse veröffentlicht

Gegenstand des Gutachtens zu den Optionen für eine anreizorientierte Regulierung der Leistungen privater Rundfunkveranstalter im RStV war die Frage, wie Leistungserwartungen und damit verbundene Lasten für private Rundfunkveranstalter so mit Gewährungen verbunden werden können, dass hieraus ein Anreiz für die Veranstalter folgt, die Leistungserwartungen zu erfüllen.   »»

Bewegtbildrezeption in konvergierenden Medienumgebungen: Dispositive und Nutzungsmodi

Im Zuge der technischen Medienkonvergenz und der zunehmenden crossmedialen Verbreitung von Bewegtbildinhalten verwischen die Grenzen zwischen bisher relativ klar voneinander unterscheidbaren Medien- und Kommunikationsdiensten. So kann es sein, dass ein und derselbe Inhalt über ganz unterschiedliche Endgeräte, über Bildschirme unterschiedlicher Größe und Qualität und in unterschiedlichen Nutzungskontexten verbreitet und genutzt wird. Aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive wirft dies die Frage auf, inwiefern die unterschiedlichen Wahrnehmungsanordnungen für die Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich einen relevanten Unterschied ausmachen und damit eine spezifische Bedeutung erlangen. ...mehr   »»

Gefordert, gefördert, gefährdet

Studie zur Nutzung und den Auswirkungen von digitalen Spielen präsentiert

Im Rahmen der LfM-Fachtagung “Computerspiele zwischen Spaß, Pädagogik und Exzess” sind am 16.2.2011 in Düsseldorf Ergebnisse eines Projekts vorgestellt worden, das das Hans-Bredow-Institut zusammen mit Jürgen Fritz und Tanja Witting von der FH Köln im Auftrag der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen zur Nutzung und den Auswirkungen von digitalen Spielen durchgeführt hat. Mit den Themen Kompetenz und exzessive Nutzung nimmt die Studie zwei zentrale Themenfelder in den Blick, die auf den ersten Blick konträr, wenn nicht unvereinbar scheinen. Zum einen untersucht sie, was Computerspiele fordern und fördern, zum anderen geht sie der Frage nach, ob von Computerspielen eine Gefährdung im Sinne eines (zeitlichen) Kontrollverlustes ausgeht.   »»

Safer Internet Day 8.2.2011: Wie nutzen Kinder das Internet?

Interview mit Dr. Claudia Lampert über die Ergebnisse der Studie EU Kids Online

In der repräsentativen Untersuchung „EU Kids Online“ wurden erstmals rund 25.000 europäische Kinder zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 Ländern und je ein Elternteil zu ihren Erfahrungen im Umgang mit dem Internet befragt. Vor allem Onlinerisiken wie Pornografie, Cybermobbing und Internetkontakte mit nicht persönlich bekannten Personen standen im Fokus der Untersuchung. Dr. Claudia Lampert, die für das Hans-Bredow-Institut im deutschen "EU Kids Online"-Forschungsteam mitarbeitet, sprach im Interview mit der Initiative SCHAU HIN! über die Risiken der Nutzung, aber auch das Potenzial des Internets, das deutsche Kinder noch nicht immer ausschöpfen.   »»

Vorläufiger Endbericht des Projekts INDIREG zum Download

Der vorläufige Endbericht des Projekts INDIREG – Indicators for Independence and Efficient Functioning of Audiovisual Media Services Regulatory Bodies, eine Studie im Auftrag der Europäischen Kommission – kann über die Website EU Audiovisual and Media Policies heruntergeladen werden. Ebenfalls verfügbar sind die beiden Anhänge des Berichts.

Weitere Informationen auf Englisch finden sich auf der Projektseite INDIREG.   »»

Regulierung durch Anreize

Optionen für eine anreizorientierte Regulierung der Leistungen privater Rundfunkveranstalter im RStV

Gegenstand des Gutachtens für die MA HSH ist die Frage, wie Leistungserwartungen und damit verbundene Lasten für private Rundfunkveranstalter so mit Gewährungen verbunden werden können, dass hieraus ein Anreiz für die Veranstalter folgt, die Leistungserwartungen zu erfüllen. Hintergrund ist die wissenschaftliche Erkenntnis, dass es schwierig ist, Unternehmen allein durch gesetzliche Vorgaben zu positivem Handeln zu verpflichten, vor allem wenn hiermit bestimmte Qualitätserwartungen verbunden sind. Besondere Gewährungen können hingegen Unternehmen dazu motivieren, nicht nur Mindeststandards zu erfüllen.   »»