Aktuelle Projekte

#hhwahl – Soziale Medien bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2015

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube spielen in Wahlkämpfen eine zunehmend wichtige Rolle: Abgeordnete und Kandidat/innen genauso wie Parteigliederungen, aber auch Bürger/innen und zivilgesellschaftliche Organisationen nutzen sie, um über politische Ziele zu informieren, über Streitfragen zu debattieren oder für die eigenen Anliegen zu mobilisieren. Im Umfeld der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft am 15. Februar 2015 untersucht das Projekt von Dr. Jan-Hinrik Schmidt die Rolle sozialer Medien, nimmt eine Bestandsaufnahme der Social-Media-Aktivitäten von Kandidat/innen zur Hamburger Bürgerschaft vor und charakterisiert stichprobenhaft Ablauf und Inhalte der Konversationen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Thorsten Faas (Mainz) sowie den Plattformen hamburger-wahlbeobachter.de und politik-tweets-hamburg.de durchgeführt.   »»

Public Service Media – Contributions to Society

Studie des Hans-Bredow-Instituts für die Europäische Rundfunkunion (EBU)

Viele der bisher gängigen Argumentationen zur Legitimation der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verlieren gesellschaftlich und politisch an Überzeugungskraft. Doch die Kernfrage bleibt bestehen: Welchen Beitrag leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Gesellschaft? Die dem Gemeinwohl verpflichteten Public Service-Medien in Europa setzen sich kontinuierlich mit dieser Frage auseinander. Das Hans-Bredow-Institut unterstützt die Europäische Rundfunkunion (EBU) bei ihrem Diskussionsprozess mit einer Studie, die systematisch Felder und damit zusammenhängend Indikatoren identifizieren will, anhand derer die vielfältigen Beiträge der Rundfunkanstalten für die Gesellschaft genauer beschrieben und gemessen werden können.   »»

Hans-Bredow-Institut ist Partner des World Hobbit Research Project

Internationales Forschungsteam sucht Teilnehmer(innen) für Online-Befragung

Am 10. Dezember 2014 ist in den Kinos der dritte Teil der Hobbit-Trilogie gestartet. Der weltweite Erfolg dieser Filme wirft  für die Medienforschung viele Fragen auf: Was fasziniert die Menschen in aller Welt an diesen Geschichten und an der Art, wie sie verfilmt wurden? Wie unterscheiden sich verschiedene Gruppen darin, wie sie die Filme wahrnehmen und was sie an ihnen faszinierend, bewegend oder auch enttäuschend finden? Und welche Unterschiede zeigen sich zwischen den verschiedenen Ländern?

Diese Fragen werden derzeit von einem Team von Wissenschaftler(innen) aus 46 Ländern untersucht; in Deutschland ist das Hans-Bredow-Institut am Hobbit Research Project beteiligt. Kern des Projekts ist eine Online-Befragung, für die möglichst viele Teilnehmer(innen) weltweit gesucht werden.   »»

EU-Projekt MIRACLE zu interoperablen Alterskennzeichnungen

Altersbewertungen und -kennzeichen werden in vielen Ländern als Informationsbasis für Anbieter, Händler und Eltern genutzt. Sie sollen über mögliche jugendschutzrelevante Inhalte eines Medienprodukts aufklären oder an die technischen Schutzmaßnahmen anknüpfen. Diese Altersklassifizierungen sind meist für das jeweilige Land oder System gedacht und werden in Form von Alterszahlen, Symbolen oder anderen visuellen Kennzeichen vergeben.

Das von der EU-Kommission kofinanzierte Pilotprojekt MIRACLE (Machine-readable and Interoperable Age Classification Labels in Europe) unter Leitung des Hans-Bredow-Instituts will nun an dem in vielen Ländern bestehenden Klassifikationswissen anknüpfen und mithilfe eines Datenmodells die aus unterschiedlichen Systemen stammenden Alterseinstufungen technisch interoperabel machen.   »»

Hans-Bredow-Institut beteiligt sich an EU-Projekt zur Entwicklung von Law Clinics

Gemeinsam mit dem Queen Mary and Westfield College der University of London, der Universität Amsterdam und der KU Leuven führt das Hans-Bredow-Institut das von der EU-Kommission geförderte Projekt „iLinc – Establishing a European Network of Law Incubators that bridge ICT Entrepreneurs and Start-ups with Law Students“ durch. Das Konsortium hatte sich im Wettbewerb um Förderung aus dem Framework Programme 7 der EU durchgesetzt.

Ziel des Projekts ist es, Ausbildungsprojekte in Europa zu unterstützen, bei denen Studierende angeleitet rechtliche Expertise für Personen und Unternehmen im ICT-Bereich zur Verfügung stellen, die sich professionelle Rechtsberatung (noch) nicht leisten können. Bedarf danach besteht etwa in der frühen Phase von Start-ups, so dass vor allem Gründungszentren davon profitieren können. Derartige "Law Clinics" sind in den USA bereits vielfach Bestandteil der Ausbildung, in Europa aber erst im Entstehen.   »»

Deutsche Internetnutzer bleiben Nachrichten aus Tageszeitungen und Fernsehen treu

Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Survey 2013“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich veröffentlicht

Hamburg, 20. Juni 2013. Bei ihrer Nachrichtennutzung halten die deutschen Internetnutzer etablierten Nachrichtenmedien die Treue: Im Vergleich zu anderen Ländern wenden sie sich häufiger Tageszeitungen, Fernseh- oder Radionachrichten zu, während Online-Nachrichten eine geringere Rolle spielen. Dies ist eines der Ergebnisse des heute veröffentlichten „Reuters Institute Digital News Survey 2013“. „Im internationalen Vergleich erscheint das dicht ausgebaute Netz regionaler und lokaler Tageszeitungen sowie der leistungsfähige öffentlich-rechtliche Rundfunk dazu beizutragen, dass die betreffenden Anbieter ihr Publikum besser halten können, als das in anderen Ländern der Fall ist“, erklärt Prof. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, das die Befunde zu Deutschland erarbeitet hat.   »»

Neues internationales Forschungsnetzwerk zur Mediengeschichte

Die „Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education“ (STINT) finanziert ein Forschungsnetzwerk, in dem Dr. Hans-Ulrich Wagner, Leiter der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, zusammen mit Kollegen von der Lund University (Schweden) und dem Centre for Media History an der Bournemouth University (Großbritannien) von Herbst 2013 bis Frühjahr 2017 zum Thema "Entangled Media History" (EMHIS) arbeiten wird.   »»

Neues Projekt zur Identifikation von Good Practice im Jugendmedienschutz im internationalen Vergleich

Im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) führt das Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit dem Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich eine vergleichende Studie zu Regulierungsmodellen im Jugendschutz in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern durch. Im Ergebnis sollen Good Practice-Beispiele identifiziert und es soll geprüft werden, welche Regulierungsmodelle für die Schweiz sinnvoll und praktikabel erscheinen und damit eine Grundlage für zukünftige Entscheide innerhalb der Entwicklung des Jugendmedienschutzes in der Schweiz bilden.   »»

Hans-Bredow-Institut beteiligt am Reuters Institute Digital News Survey

Die technischen Geräte sowie die Dienste, die zur Nutzung von Nachrichten verwendet werden können, differenzieren sich weiter aus; zugleich konvergieren die verschiedenen Optionen zur Nachrichtennutzung, indem mit einem einzigen Endgerät ganz unterschiedliche Dienstetypen genutzt werden können. Wie verändern verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Nachrichtennutzung und welche Rolle spielen die verschiedenen technischen Plattformen und Nachrichtendienste dabei? Diese Fragen stehen im Zentrum des Reuters Institute Digital News Survey, der 2012 zum ersten Mal durchgeführt wurde.   »»

Internationales Kooperationsprojekt zu "European Media Audiences"

Mit der technischen Konvergenz und der Ausdifferenzierung von digitalen Mediendiensten gehen erhebliche Verschiebungen in der Mediennutzung einher. Das Hans-Bredow-Institut interessiert sich in diesem Zusammenhang vor allem für die Frage, wie die Mediennutzer bzw. verschiedene Teilgruppen der Bevölkerung verschiedene Medien- und Kommunikationsdienste miteinander kombinieren und so ihr persönliches Medienrepertoire zusammenstellen. Ziel dieses Projekts ist die Ermittlung von Medienrepertoires in verschiedenen europäischen Ländern.   »»