Archiv

Ingrid Paus-Hasebrink als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut

Vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 forscht Univ.-Prof. Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Universität Salzburg, während eines Sabbaticals als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Im Rahmen des Kompetenzbereichs „Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen“ am Institut wird sie vor allem ihre seit 2005 laufende und bis 2017 geplante Langzeitstudie zur Mediensozialisation von sozial Benachteiligten fortführen. Eine enge Zusammenarbeit besteht auch im Forschungsnetzwerk EU Kids Online – Ingrid Paus-Hasebrink leitet seit 2006 das österreichische Team – sowie im „World Hobbit Research Project“.   »»

Digitale Audiostifte: Rolle und Nutzung in der Familie

Kinder und ihre Eltern für Interviews gesucht!

Seit 2010 sind Audiostifte für Kinder verstärkt auf dem deutschen Markt erhältlich. Diese digitalen Stifte können auf Papier hinterlegte digitale Informationen auslesen und in Audiosignale (z. B. Texte oder Geräusche) umwandeln. Während der Nutzung erfasst der Stift zudem den individuellen Lern- und Kenntnisstand des Kindes und passt die Anforderungen entsprechend an. Das Hans-Bredow-Institut untersucht im Rahmen eines neuen Projekts, wie Kinder und ihre Eltern mit Audiostiften umgehen und inwieweit sich dadurch Veränderungen im Verständnis von (Vor-)Lesen, im Umgang mit Büchern und im Leseverhalten in der Familie erkennen lassen.   »»

Prof. Dr. Anne S. Y. Cheung als Gastwissenschaftlerin am Institut

Anne S. Y. Cheung, Professorin an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hong Kong, ist im Juli als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Ihren durch ein DAAD-Stipendium finanzierten Aufenthalt wird Anne Cheung einem Forschungsprojekt über Big Data und Nutzer-Tracking widmen.   »»

Software soll Journalisten helfen, nutzergenerierte Inhalte zu verarbeiten

Kooperation mit Informatikern im Projekt SCAN

Journalisten sind heute mit einer zunehmenden Menge von Publikumsfeedback, etwa in Foren, Kommentarbereichen und Social Media konfrontiert, und dies öffentlich sichtbar. Die manuelle Bearbeitung dieses Feedbacks erfordert viel Zeit, eine vollautomatische Analyse ist noch teuer und fehleranfällig. Im Rahmen des Kooperationsprojekts mit Prof. Dr. Walid Maalej vom Fachbereich Informatik der Universität Hamburg soll daher ein Softwaresystem entwickelt werden, das Journalisten beim Analysieren, Filtern und Zusammenfassen von nutzergenerierten Inhalten unterstützt.   »»

Big Data & Health Communication

Wearables, die das gesundheitsbezogene Verhalten von Personen aufzeichnen und analysieren, nationale Datenbanken, über die Behandlungsdaten von Patienten erfasst und ausgewertet werden sollen, Analysen von Suchmaschinenabfragen, mit denen Ausbrüche und Verläufe von Epidemien erkannt und vorhergesagt werden können – das Thema Big Data erfährt derzeit eine große Aufmerksamkeit in verschiedenen Gesundheitskontexten und hat neben der Thematisierung in der Medienberichterstattung auch Einzug in den gesellschaftlichen Diskurs und die Forschung zur Gesundheitskommunikation erlangt.   »»

Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘: Veranstaltungsnachlese

Wie griff das Radio Flucht, Vertreibung und Integration von etwa 12 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern nach 1945 in beiden deutschen Staaten auf und wer waren die Autoren und Verantwortlichen von einschlägigen Rundfunkprogrammangeboten? Zu diesen Themen gibt es bisher so gut wie keine Grundlagenforschung. Die Entwicklung von Forschungsprojekten und methodische Fragen standen daher im Mittelpunkt des Workshops „Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘“, auf dem am 18./19. Juni 2015 in Frankfurt Wissenschaftler(innen) und Archivar(innen) aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD zusammentrafen.   »»

Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

57 Prozent der deutschen Onliner nutzen regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet, um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am 16. Juni veröffentlicht hat. „Im internationalen Vergleich auffällig ist die nach wie vor starke Orientierung der deutschen Onlinenutzer an den klassischen Nachrichtenmedien und vor allem dem Fernsehen“, erläutert Prof. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts. 82 Prozent schauen mindestens einmal in der Woche Nachrichten im Fernsehen. Die Nutzung von Printmedien hingegen ist in allen Altersgruppen weiter rückläufig.   »»

Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg. 16.6.2015. 57 Prozent der deutschen Onliner nutzen regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet, um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland am 16. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Konflikte auf digitalen Plattformen: Wer löst sie, nach welchen Regeln, und in welchen Verfahren?

Videodokumentation des 6. Hamburger Mediensymposiums von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und Handelskammer Hamburg am 18. Juni 2015

Je mehr Kommunikation und Transaktion sich auf digitale Plattformen verlagert, umso mehr Konflikte müssen dort auch gelöst werden. Doch wer schlichtet diese, nach welchen Regeln, und entscheidet schließlich? Auf dem 6. Hamburger Mediensymposium von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg haben am 18. Juni rund 200 Experten die Potenziale neuer Ansätze der Konfliktlösung diskutiert. Video-Dokumentation   »»

"Wir werden uns die Medien einverleiben"

Wie werden wir künftig Medien nutzen? Wie werden sie sich entwickeln? Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, im Interview zur künftigen Mediennutzung mit dem SCM-Magazin der österreichischen "Kleine Zeitung": "Es wird darauf hinauslaufen, dass jeder Mensch jeden beliebigen Inhalt an jedem Ort der Welt abrufen kann. Endgeräte werden kaum mehr sichtbar sein. Ob in der Brille, in der Armbanduhr oder unter der Haut. Wir werden uns die Medien sozusagen einverleiben."   »»