Archiv

Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘: Veranstaltungsnachlese

Wie griff das Radio Flucht, Vertreibung und Integration von etwa 12 Millionen Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern nach 1945 in beiden deutschen Staaten auf und wer waren die Autoren und Verantwortlichen von einschlägigen Rundfunkprogrammangeboten? Zu diesen Themen gibt es bisher so gut wie keine Grundlagenforschung. Die Entwicklung von Forschungsprojekten und methodische Fragen standen daher im Mittelpunkt des Workshops „Rundfunkgeschichten von ‚Flucht und Vertreibung‘“, auf dem am 18./19. Juni 2015 in Frankfurt Wissenschaftler(innen) und Archivar(innen) aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD zusammentrafen.   »»

Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

57 Prozent der deutschen Onliner nutzen regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet, um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am 16. Juni veröffentlicht hat. „Im internationalen Vergleich auffällig ist die nach wie vor starke Orientierung der deutschen Onlinenutzer an den klassischen Nachrichtenmedien und vor allem dem Fernsehen“, erläutert Prof. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts. 82 Prozent schauen mindestens einmal in der Woche Nachrichten im Fernsehen. Die Nutzung von Printmedien hingegen ist in allen Altersgruppen weiter rückläufig.   »»

Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg. 16.6.2015. 57 Prozent der deutschen Onliner nutzen regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet, um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland am 16. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Konflikte auf digitalen Plattformen: Wer löst sie, nach welchen Regeln, und in welchen Verfahren?

Videodokumentation des 6. Hamburger Mediensymposiums von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und Handelskammer Hamburg am 18. Juni 2015

Je mehr Kommunikation und Transaktion sich auf digitale Plattformen verlagert, umso mehr Konflikte müssen dort auch gelöst werden. Doch wer schlichtet diese, nach welchen Regeln, und entscheidet schließlich? Auf dem 6. Hamburger Mediensymposium von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg haben am 18. Juni rund 200 Experten die Potenziale neuer Ansätze der Konfliktlösung diskutiert. Video-Dokumentation   »»

"Wir werden uns die Medien einverleiben"

Wie werden wir künftig Medien nutzen? Wie werden sie sich entwickeln? Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, im Interview zur künftigen Mediennutzung mit dem SCM-Magazin der österreichischen "Kleine Zeitung": "Es wird darauf hinauslaufen, dass jeder Mensch jeden beliebigen Inhalt an jedem Ort der Welt abrufen kann. Endgeräte werden kaum mehr sichtbar sein. Ob in der Brille, in der Armbanduhr oder unter der Haut. Wir werden uns die Medien sozusagen einverleiben."   »»

Neues Projekt: „Ankunft im Radio“: Flucht und Vertreibung im Hörfunk

Die Forschungsstelle Mediengeschichte am Hans-Bredow-Institut hat sich erfolgreich auf eine Ausschreibung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Akademischen Förderprogramm beworben. Unter dem Titel „Ankunft im Radio“ wird von August 2015 bis Dezember 2017 erforscht, welchen Beitrag das Radio zur Integration Deutscher aus dem östlichen Europa in das geteilte Nachkriegsdeutschland leistete. Alina Laura Tiews wird in ihrem Post-Doc-Projekt dazu west- und ostdeutsche Hörfunkprogramme der Jahre 1945 bis 1961 untersuchen, die sich mit dem ereignishistorischen Phänomen Flucht und Vertreibung Deutscher aus dem östlichen Europa infolge des Zweiten Weltkrieges beschäftigten.   »»

65 Jahre alt und weit entfernt vom Ruhestand

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung feierte Geburtstag

Zusammen mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und weiteren 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut am 3. Juni 2015 seinen 65. Geburtstag gefeiert. Ein Ruhestand ist allerdings nicht geplant, ganz im Gegenteil: Mit Hilfe der Stadt Hamburg strebt das Institut eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft an. Wissenschaftssenatorin Fegebank gratulierte dem Institut für seine hervorragende Arbeit: „Die exzellente wissenschaftliche und gleichzeitig praxisbezogene Forschung macht das Hans-Bredow-Institut weit über Hamburgs Grenzen hinaus zu einer international renommierten Einrichtung“.   »»

BredowCast 011: Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Der internationale Fachkongress „Net Children 2020 – Growing up with Media“ hat am 16. und 17. April 2015 mit 240 ExpertInnen aus 33 Ländern in Berlin stattgefunden, organisiert vom Hans-Bredow-Institut und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstalte und unterstützt von klicksafe. Im 11. BredowCast spricht Daniela Friedrich mit Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Senior Researcher Stephan Dreyer über das ungewöhnliche interaktive Konzept der Veranstaltung und warum der Ansatz so gewinnbringend für die TeilnehmerInnen und die internationale Debatte rund um Jugendmedienschutz und Medienerziehung ist. Außerdem geben die beiden Gesprächspartner einen Einblick in die Ergebnisse der Konferenz und zeigen, wie sich die Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“ weiterentwickelt.   »»

65 Jahre Hans-Bredow-Institut für Medienforschung

Hamburg, 03.06.2015. Zusammen mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, dem Präsidenten der Universität Hamburg Prof. Dieter Lenzen und weiteren 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung seinen 65. Geburtstag gefeiert. Ein Ruhestand ist allerdings nicht geplant, ganz im Gegenteil: Mit Hilfe der Stadt Hamburg strebt das Institut eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft an. Wissenschaftssenatorin Fegebank gratulierte dem Institut für seine hervorragende Arbeit: „Die exzellente wissenschaftliche und gleichzeitig praxisbezogene Forschung macht das Hans-Bredow-Institut weit über Hamburgs Grenzen hinaus zu einer international renommierten Einrichtung“. Senatorin Fegebank sicherte dem Institut Unterstützung bei der Weiterentwicklung Richtung Leibniz-Gemeinschaft zu. Bereits im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen vom März 2015 war die Weiterentwicklung und Aufnahme des Instituts in die Bund-Länder-Finanzierung als Ziel explizit formuliert worden.   »»

Gutachten zu Jugendschutzregelungen im internationalen Vergleich

Das Hans-Bredow-Institut hat eine Expertise vorgelegt, die auf Basis von 14 ausgewählten Ländern einen Über­blick über derzeitige Jugendschutzsysteme im internationalen Vergleich gibt und Ansätze guter Re­gulierungspraxis („Good Practice“) im Jugendschutz identifiziert. Die zusammen mit Kollegen des Departements für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Fribourg, des Instituts für Multimedia Production der HTW Chur und des IPMZ der Universität Zürich erarbeitete Studie diskutiert die Übertragbarkeit die­ser Praktiken auf die Schweiz und gibt Handlungsempfehlungen für einen modernen Jugendmedienschutz in der Schweiz. Der Volltext der Studie ist online abrufbar.   »»