Archiv

BredowCast – 015 – Das SCAN-Projekt: Was tun mit Publikumsfeedback?

Durch digitale Medien sind die Möglichkeiten des Publikums, sich zu Wort zu melden und journalistische Texte zu kommentieren, enorm gewachsen. Redaktionen stehen damit vor der Herausforderung, mit diesem erhöhten Feedbackaufkommen in ihrem redaktionellen Alltag umzugehen. Die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen ist sehr zeitintensiv, automatische Analyseverfahren sind meist auf wenige Features beschränkt und überwiegend auf quantifizierende Messungen angelegt. Die Möglichkeiten, Nutzerkommentare mit Hilfe von Algorithmen auch inhaltlich zu erfassen, stehen noch sehr am Anfang und konzentrieren sich vielfach darauf, so genannte „Hasskommentare“ zu filtern.   »»

"Der Nachrichtenjournalismus ist unter Druck"

Prof. Dr. Uwe Hasebrink setzt beim Stuttgarter Medienkongress am 17.11.2015 mit seinem Vortrag zum Thema “Wie informiert sich die Gesellschaft?” neue Impulse. Im Interview verrät er der LFK neben neuen Erkenntnissen zur Veränderung der Nachrichtenrezeption außerdem, wie sein idyllisches und perfektes Medienparadies aussieht.   »»

The Future of European Audiovisual Regulation

Hans-Bredow-Institut und IViR veröffentlichen Studie über die Zukunft audiovisueller Regulierung in Europa

Das Hans-Bredow-Institut und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden. Der europäische Rahmen sollte sich, wo möglich, auf allgemeine Prinzipien konzentrieren und lernfähig sein. Mindeststandards sollten gesichert werden, um eine effektive Regulierung und Koordination zu ermöglichen. Zudem sollte durch einen 360-Grad Blick auf alle relevanten Regelungsbereiche erkennbar werden, wo das Europäische Recht den Mitgliedstaaten Spielräume für medienpolitisches Handeln geben kann.   »»

BredowCast – 014 – MIRACLE Hackathon

Ein Hackathon ist eine für das Hans-Bredow-Institut bisher untypische Veranstaltung. Statt Forschung und Transfer geht es um das Programmieren von Demos, Apps und digitalen Diensten. Stephan Dreyer hat am 19. und 20. Oktober 2015 einen solchen Hackathon im Rahmen des Projekts MIRACLE veranstaltet. In diesem BredowCast erklärt er, was ein Hackathon ist, was die Veranstaltung mit dem MIRACLE-Projekt zu tun hat und was er dort erlebt hat.    »»

BredowCast – 013 – Twitter-Friends-Repertoires

Auf Twitter zählen nicht nur die eigenen Follower, sondern auch diejenigen Accounts, denen man selber folgt: Sie speisen die eigene Timeline und bestimmen so maßgeblich, welche Informationen man auf Twitter erhält. Mit einer am Hans-Bredow-Institut entwickelten Methode lassen sich die „Twitter-Friends-Repertoires“ von Nutzern identifizieren und auf Muster überprüfen. Unterscheiden sich twitternde Nationalspieler oder Politiker von Menschen, die der Tagesschau und der SZ auf Twitter folgen? Dr. Jan-Hinrik Schmidt berichtet im 13. BredowCast über die Methode und erste Ergebnisse der innovativen Studie.   »»

Studie über die Zukunft audiovisueller Regulierung in Europa

Hamburg, 22.10.2015. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (Hamburg) und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Studie für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden. Der europäische Rahmen sollte sich, wo möglich, auf allgemeine Prinzipien konzentrieren und lernfähig sein. Mindeststandards sollten gesichert werden, um eine effektive Regulierung und Koordination zu ermöglichen. Zudem sollte durch einen 360-Grad Blick auf alle relevanten Regelungsbereiche erkennbar werden, wo das Europäische Recht den Mitgliedstaaten Spielräume für medienpolitisches Handeln geben kann.   »»

Neues Projekt: Mediennutzung von Menschen mit Behinderung

Gesellschaftliche Teilhabe ist auch für Menschen mit Behinderungen ohne Medien nur schwer denkbar. Doch wie nutzen sie Medien eigentlich, welche Motive und Erwartungen haben sie und welche Hürden bei Zugang und Nutzung von Medien gibt es? Das Hans-Bredow-Institut (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und die Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse) führen nun eine Studie zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen durch, die von den Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch gefördert wird. Die Ergebnisse sollen Anfang 2017 vorgestellt werden.   »»

Michael Grimm Division Secretary der ICA Visual Communication Studies Division

Michael Grimm ist zum Division Secretary der Visual Communication Studies Division der International Communication Association (ICA) gewählt worden. Im Rahmen der Jahrestagung der ICA 2015 in Puerto Rico hatte er die "ICA Young Scholars Preconference on Visual Methods" an der Universidad del Turabo in Gurabo (Puerto Rico) organisiert und die Position des Division Secretary bereits kommissarisch übernommen.   »»

Kristina Hein neue Geschäftsführerin am Hans-Bredow-Institut

Seit Oktober 2015 unterstützt Dipl.-Kffr. Kristina Hein auf der neu geschaffenen Position als kaufmännische Geschäftsführerin das Team des Hans-Bredow-Instituts. Nach Abschluss ihres Studiums der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder) arbeitete sie u. a. am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Göttingen und in der Administration von Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft.   »»

Wäre der Dislike-Button auf Facebook eine gute Idee?

Was viele Nutzer schon lange fordern, könnte bald kommen: Das Netzwerk will einen Dislike-Button testen, mit dem die User ihr Missfallen kundtun können. Eine gute Idee? Dr. Jan-Hinrik Schmidt meint: nein, und erörterte am 16. September 2015 mit Stephan Karkowsky mögliche Folgen in der Sendung KOMPRESSOR auf Deutschlandradio Kultur.   »»