Archiv

Direktor des Hans-Bredow-Instituts wird Verfassungsrichter

Hamburg, 26. November 1999

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (59), Direktor des Hans-Bredow-Instituts, ist vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden. Der Staatsrechtslehrer ist in seiner Funktion als Professor der Universität Hamburg Mitglied im Direktorium des Medienforschungsinstituts. Die laufende Amtszeit Hoffmann-Riems endet im Sommer 2001. Aus Anlass seiner Wahl an das Bundesverfassungsgericht hat Hoffmann-Riem den Vorsitz im Direktorium an Prof. Dr. Otfried Jarren (46) übergeben, drittes Mitglied der Institutsleitung ist Dr. Uwe Hasebrink (41).   »»

Multimediaforschung am Multimediastandort Hamburg

Hamburg, 9. Juni 1999

Die Arbeit des Hans-Bredow-Instituts zeichnet sich auch im neuen Schwerpunkt Multimedia durch hohe wissenschaftliche Qualität und gleichzeitig einen engen Bezug zu den Anforderungen der Medienpraxis aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme zur Arbeit des Instituts, die jetzt auf dem Jahresempfang des Hans-Bredow-Instituts vorgestellt wurde. Mit seinem jüngsten Forschungsschwerpunkt, der sich mit den rechtlichen, ökonomischen und sozialen Folgen der Digitalisierung von Kommunikation und Medien beschäftigt, treffe es den Kern der in diesem Bereich relevanten Fragestellungen. Multimedia stand daher auch im Mittelpunkt des Jahresempfangs des Instituts.   »»

Zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien

Kommentierter Tabellenband mit Befragungsergebnissen zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien erschienen

Hamburg, 7. Mai 1999

Computer stehen deutlich häufiger in Familienhaushalten mit Söhnen als in Familien mit Töchtern. Dies ist ein Ergebnis der wissenschaftlichen Studie des Hans-Bredow-Instituts zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit den neuen und alten Medien. 55 % der Familien mit Söhnen haben einen PC, aber nur 45 % der Familien mit Töchtern. Auch das Familieneinkommen spielt eine wichtige Rolle: PCs mit CD-Rom-Laufwerk finden sich in 55% aller Haushalte mit eher höherem Einkommen, aber nur in 22% mit niedrigem Einkommen.

Im Rahmen der Studie wurden 1269 Kinder und Jugendliche sowie ein Elternteil jedes zweiten Kindes zur Medienausstattung in Haushalt und Kinderzimmer, zur Mediennutzung, dem Freizeitverhalten und zu Einstellungen und Werten befragt.   »»

Hans-Bredow-Institut mit neuer Leitung

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink bilden Direktorium

Hamburg, den 16.7.1998

Das Hans-Bredow-Institut wird künftig von einem Direktorium geleitet, das aus drei Mitgliedern besteht. Eine entsprechende Satzungsänderung ist nun von der zuständigen Stiftungsaufsicht genehmigt worden. Die auf drei Jahre gewählten Mitglieder der neuen Institutsleitung sind Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink.   »»

Computer erobern das Kinderzimmer

Vorabergebnisse einer repräsentativen Studie

Hamburg, den 27.3.1998

Jeder zweite deutsche Haushalt mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren besitzt einen Computer. Fast 40 Prozent dieser Computer stehen im Zimmer des Kindes bzw. Jugendlichen. Einer Studie des Hans-Bredow-Instituts zufolge spielt jedes Kind mit PC täglich mehr als 37 Minuten damit, Jungen sogar fast 50, Mädchen nur 18 Minuten pro Tag. In 27 Prozent der untersuchten Haushalte wird zudem ein Tamagotchi gepflegt. Jedes dritte Mädchen, aber weniger als jeder vierte Junge besitzt ein solches elektronisches Haustier. Die computervermittelten Medien dienen jedoch nicht bloß zum Zeitvertreib, sondern werden für ganz unterschiedliche Zwecke verwandt. 22 bzw. 23 Minuten täglich nutzen Mädchen und Jungen ihr Gerät fürs Arbeiten. Knapp 6 Prozent der Kinder haben zu Hause Zugang zum Internet.   »»