Archiv

Bibliothek des Bredow-Instituts online

Hamburg, 07.03.2001

In der medienwissenschaftlichen Fachbibliothek des Hans-Bredow-Instituts kann jetzt auch online über das Internet recherchiert werden. Unter www.hans-bredow-institut.de ist der gesamte Katalog mit über 30.000 Datensätzen einzusehen. Recherchiert werden kann u.a. nach Verfassern, Titel, Schlagworten, Reihen, Verlag und Erscheinungsjahr. Auch einzelne Artikel aus Büchern oder Zeitschriften - häufig mit Abstract - sind erfasst. Nur Ausleihen muss man derzeit noch vor Ort.   »»

Hoffmann-Riem Ehrenmitglied des Direktoriums

Hamburg, 16.6.2000

Prof. Wolfgang Hoffmann-Riem ist für seine langjährigen Verdienste um das Hans-Bredow-Institut zum Ehrenmitglied des Direktoriums ernannt worden. Wie der Geschäftsführer des Instituts, Dr. Uwe Hasebrink, am 16. Juni 2000 auf dem Empfang zum 50. Geburtstag des Instituts im Kaisersaal des Hamburger Rathauses bekannt gab, soll damit die herausragende Leistung Hoffmann-Riems für das Institut gewürdigt werden. Hoffmann-Riem, u.a. ehemaliger Hamburger Justizsenator, hatte das Institut 1979 in einer personell und finanziell schwierigen Lage übernommen und das interdisziplinäre Profil mit der Verbindungen von Sozial- und Rechtswissenschaft geschärft. Nach seiner Wahl zum Verfassungsrichter im November 1999 hatte er den Vorsitz im Direktorium an Otfried Jarren abgegeben und war wenig später aus dem Direktorium ausgeschieden.   »»

50 Jahre Hans-Bredow-Institut

Hamburg, 6.6.2000

Mit einem wissenschaftlichen Symposium und einem festlichen Empfang im Kaisersaal des Hamburger Rathauses wird das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am 15./16. Juni seinen 50. Geburtstag feiern. 1950 wurde das Institut vom damaligen NWDR und der Universität Hamburg als eigenständige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, um "die wissenschaftliche Erforschung der Probleme des Rundfunks und des Fernsehens zu fördern". Seitdem erforscht das Hans-Bredow-Institut insbesondere die jeweils neuen Medien, zunächst den Hörfunk, dann das Fernsehen und heute verstärkt den Bereich der digital verbreiteten öffentlichen Kommunikation. In seiner Stellungnahme zum Hans-Bredow-Institut hat der Wissenschaftsrat 1999 dessen Bedeutung für die Medienforschung hervorgehoben und das Institut zu den renommiertesten Fachinstituten in Deutschland gezählt.   »»

"Rundfunk und Fernsehen" erscheint unter dem neuen Namen "Medien & Kommunikationswissenschaft"

Hamburg, 7.4.2000

Mit dem Heft 1/2000 trägt die Zeitschrift "Rundfunk und Fernsehen" einen neuen Namen: "Medien & Kommunikationswissenschaft", abgekürzt M&K. Der neue Titel benennt, was seit langem Gegenstand und Perspektive der Zeitschrift ist: Zu ihrem Gegenstandsbereich gehören alle Medien - seien es "alte" oder "neue" - und sie versteht sich als interdisziplinäres Forum für theoretische und empirische Beiträge aus der gesamten Medien- und Kommunikationswissenschaft. Der neue Titel, der keine Begrenzung des Spektrums auf Hörfunk und Fernsehen mehr nahe legt, soll auch Autoren und Lesern aus neuen Bereichen, z.B. den Online-Medien, signalisieren, dass die Zeitschrift für sie relevante Inhalte bietet.   »»

Qualifikationsbedarfe in der professionellen Multimediaproduktion in Hamburg und Niedersachsen

Studien mit Hintergrundinfos kostenlos zum Download unter www.hans-bredow-institut.de

Hamburg, 3.4.2000

Seit Ende Februar haben 20 Berufsanfänger die Möglichkeit, den "Hamburger Multimediaführerschein" zu erwerben und in einem praxisnahen Lehrgang die Tätigkeitsfelder im Bereich der Multimediaproduktion kennen zu lernen. Entwickelt wurde dieses Pilotprojekt auf Basis einer Studie, die Interviews mit Experten der beruflichen Bildung und eine telefonische Befragung von rund fünfzig Hamburger Unternehmen der Multimedia-Branche umfasste. Diese Studie von Kerstin Engels ist nun kostenlos unter www.hans-bredow-institut.de herunterzuladen.   »»

Direktor des Hans-Bredow-Instituts wird Verfassungsrichter

Hamburg, 26. November 1999

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (59), Direktor des Hans-Bredow-Instituts, ist vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden. Der Staatsrechtslehrer ist in seiner Funktion als Professor der Universität Hamburg Mitglied im Direktorium des Medienforschungsinstituts. Die laufende Amtszeit Hoffmann-Riems endet im Sommer 2001. Aus Anlass seiner Wahl an das Bundesverfassungsgericht hat Hoffmann-Riem den Vorsitz im Direktorium an Prof. Dr. Otfried Jarren (46) übergeben, drittes Mitglied der Institutsleitung ist Dr. Uwe Hasebrink (41).   »»

Multimediaforschung am Multimediastandort Hamburg

Hamburg, 9. Juni 1999

Die Arbeit des Hans-Bredow-Instituts zeichnet sich auch im neuen Schwerpunkt Multimedia durch hohe wissenschaftliche Qualität und gleichzeitig einen engen Bezug zu den Anforderungen der Medienpraxis aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme zur Arbeit des Instituts, die jetzt auf dem Jahresempfang des Hans-Bredow-Instituts vorgestellt wurde. Mit seinem jüngsten Forschungsschwerpunkt, der sich mit den rechtlichen, ökonomischen und sozialen Folgen der Digitalisierung von Kommunikation und Medien beschäftigt, treffe es den Kern der in diesem Bereich relevanten Fragestellungen. Multimedia stand daher auch im Mittelpunkt des Jahresempfangs des Instituts.   »»

Zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien

Kommentierter Tabellenband mit Befragungsergebnissen zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit alten und neuen Medien erschienen

Hamburg, 7. Mai 1999

Computer stehen deutlich häufiger in Familienhaushalten mit Söhnen als in Familien mit Töchtern. Dies ist ein Ergebnis der wissenschaftlichen Studie des Hans-Bredow-Instituts zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit den neuen und alten Medien. 55 % der Familien mit Söhnen haben einen PC, aber nur 45 % der Familien mit Töchtern. Auch das Familieneinkommen spielt eine wichtige Rolle: PCs mit CD-Rom-Laufwerk finden sich in 55% aller Haushalte mit eher höherem Einkommen, aber nur in 22% mit niedrigem Einkommen.

Im Rahmen der Studie wurden 1269 Kinder und Jugendliche sowie ein Elternteil jedes zweiten Kindes zur Medienausstattung in Haushalt und Kinderzimmer, zur Mediennutzung, dem Freizeitverhalten und zu Einstellungen und Werten befragt.   »»

Hans-Bredow-Institut mit neuer Leitung

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink bilden Direktorium

Hamburg, den 16.7.1998

Das Hans-Bredow-Institut wird künftig von einem Direktorium geleitet, das aus drei Mitgliedern besteht. Eine entsprechende Satzungsänderung ist nun von der zuständigen Stiftungsaufsicht genehmigt worden. Die auf drei Jahre gewählten Mitglieder der neuen Institutsleitung sind Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Vorsitz), Prof. Dr. Otfried Jarren und Dr. Uwe Hasebrink.   »»

Computer erobern das Kinderzimmer

Vorabergebnisse einer repräsentativen Studie

Hamburg, den 27.3.1998

Jeder zweite deutsche Haushalt mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren besitzt einen Computer. Fast 40 Prozent dieser Computer stehen im Zimmer des Kindes bzw. Jugendlichen. Einer Studie des Hans-Bredow-Instituts zufolge spielt jedes Kind mit PC täglich mehr als 37 Minuten damit, Jungen sogar fast 50, Mädchen nur 18 Minuten pro Tag. In 27 Prozent der untersuchten Haushalte wird zudem ein Tamagotchi gepflegt. Jedes dritte Mädchen, aber weniger als jeder vierte Junge besitzt ein solches elektronisches Haustier. Die computervermittelten Medien dienen jedoch nicht bloß zum Zeitvertreib, sondern werden für ganz unterschiedliche Zwecke verwandt. 22 bzw. 23 Minuten täglich nutzen Mädchen und Jungen ihr Gerät fürs Arbeiten. Knapp 6 Prozent der Kinder haben zu Hause Zugang zum Internet.   »»