Archiv

Programm für die AoIR 2016 "Internet Rules!" in Berlin steht!

Das umfangreiche Programm der Jahrestagung der Association of Internet Researchers, die vom 5.-8. Okrober 2016 vom Hans-Bredow-Institut und dem HIIG in Berlin an der Humboldt-Universität ausgerichtet wird, ist online. Unter dem Motto "Internet Rules!" werden über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt vier Tage lang in Panels und Workshops darüber diskutieren, wie Machtstrukturen und das Regelsetzen und -brechen im Netz funktionieren. Bereits im Vorfeld wird es einige Pre-Conferences geben, die Eröffnungsrede zur AoIR wird José van Dijck von der Universität Amsterdam halten.   »»

KOKON: Informationsplattform zur Komplementärmedizin bei Krebs gestartet

Unter www.kokoninfo.de können sich Krebserkrankte nun verlässlich über Möglichkeiten komplementärmedizischer Behandlungsmethoden bei Krebs informieren. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projekts zur Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) haben Dr. Claudia Lampert und Michael Grimm in Kooperation mit Katja Matthias und Julia Bossert (TAKEPART media and science) ein Konzept für die Kommunikation qualitätsgesicherter Gesundheitsinformationen erarbeitet.   »»

Datenmodell für interoperable Alterskennzeichnungen entwickelt

EU-Pilotprojekt MIRACLE erfolgreich abgeschlossen

Das von der EU ko-finanzierte Projekt MIRACLE (Machine-readable and Interoperable Age Classification Labels in Europe) zur Entwicklung eines gemeinsamen Datenmodells für interoperable Alterskennzeichnungen ist Ende Juli abgeschlossen worden. Konsortialpartner aus fünf EU-Ländern hatten unter Federführung des Hans-Bredow-Instituts seit Anfang 2014 die MIRACLE-Spezifikation entwickelt, mit der elektronische Alterskennzeichen unabhängig von ihrer Herkunft, von dem gekennzeichneten Medium und der technischen Distribution eine gemeinsame Sprache sprechen. Zum Nachweis der Machbarkeit wurde das MIRACLE-Datenmodell bereits bei fünf Institutionen implementiert und wird nun von der BBFC (UK), NICAM (NL), PEGI (Games, EU-weit), NCBI (Tschechische Republik) und der FSM (DE) angeboten.   »»

Hamid Reza Akrami als Gastwissenschaftler am Institut

Gleich für ein ganzes Jahr wird Hamid Reza Akrami aus Teheran am Institut forschen. Er arbeitet als Kommunikationsexperte bei PMO, der Ports and Maritime Organization des Iran, und promoviert parallel an der Allameh Tabatabaei Universität in Teheran zum Thema Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Am Hans-Bredow-Institut ist er eingebunden in die Forschungen des Netzwerks EUKindsOnline.   »»

Tagungsbericht: ICA Young Scholars Preconference „Communicating the Power of Visuals“

Im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) fand am 9. Juni 2016 die von Michael Grimm mitorganisierte ICA Young Scholars Preconference „Communicating the Power of Visuals“ in Fukuoka (Japan) statt. Die eintägige Veranstaltung an der Kyushu Sangyo University brachte 39 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 14 Ländern und aus verschiedenen Bereichen mit internationalen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Visuellen Kommunikationsforschung zusammen.   »»

Maria Gomez y Patiño zu Gast am Hans-Bredow-Institut

Maria Gomez y Patiño, Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut im Juli 2016, ist Professorin am Fachbereich Journalismus der Universidad de Zaragoza, Spanien. Im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms will sie sich am Institut über ihre Forschungsgebiete informierem, vor allem über Arbeiten des Instituts zur Digitalisierung des Journalismus. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich politische Kommunikation/Wahlkampfforschung sowie im Bereich Genderfragen.   »»

BredowCast – 021 – Mediensozialisation

Im 21. BredowCast spricht Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Professorin an der Universität Salzburg und derzeit Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut, mit Daniela Friedrich und gibt Einblick in elf Jahre ihrer Langzeitstudie zur Rolle von Medien in der Sozialisation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Herzstück der Mediensozialisationsstudie ist eine qualitative Studie, die von Theorie-, Sekundär- und Literaturanalysen gerahmt wird. Seit elf Jahren werden 20 (später 18) Familien begleitet und alle zwei Jahre zu ihrer lebensweltlichen Situation und zum Umgang mit Medien befragt. Dabei zeigt sich deutlich, dass Sozialisation mediatisierte Sozialisation ist. Mediale Angebote wirken jedoch nicht direkt auf Kinder und Jugendliche ein.   »»

Hans-Bredow-Institut erstellt Gutachten für den Medienbericht der Bundesregierung

Für die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien wird das Hans-Bredow-Institut ein wissenschaftliches Gutachten zur jüngsten Entwicklung der Medien in Deutschland erstellen. Dieses Gutachten soll wesentliche Bestandteile des Medien- und Kommunikationsberichts der Bundesregierung 2016/17 liefern und im Februar 2017 vorgelegt werden. Bereits 2008 hatte das Hans-Bredow-Institut ein solches Gutachten zur Medienentwicklung vorgelegt. Nun sollen die damaligen Befunde mit der aktuellen Situation verglichen werden.   »»

Jahrestagung der DGPuK FG Gesundheitskommunikation

Deadline für Einreichungen bis zum 15. Juli 2016 verlängert

"Gesundheitskommunikation als transdisziplinäres Forschungsfeld" lautet das Thema der 1. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation, die am 23. bis 25. November 2016 vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ausgerichtet wird. Wir freuen uns über Beiträge, die sich mit transdisziplinären Fragestellungen in konkreten Projekten befassen oder Aspekte der transdisziplinären Forschung im Bereich der Gesundheitskommunikation reflektieren. Einreichungen für die Tagung sind als Vortrag oder Poster bis zum 15. Juli 2016 (verlängerte Deadline) in Form von Extended Abstracts möglich. Zur Tagungswebsite   »»

NWDR und NDR als integrationspolitischer Akteur in der Flüchtlingskrise nach 1945

Der Vortrag von Alina Laura Tiews, Mitarbeiterin der Forschungsstelle Mediengeschichte, zum Thema "Migration und Medien" ist nun über das Portal Lecture2go der Uni Hamburg nachzuerleben. Sie analysiert darin zahlreiche Klangbeispiele aus damaliger Zeit. Der Vortrag wurde am 11. April 2016 in der Vorlesungsreihe "Flucht und Exil von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" gehalten.   »»