Archiv

BredowCast – 021 – Mediensozialisation

Im 21. BredowCast spricht Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Professorin an der Universität Salzburg und derzeit Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut, mit Daniela Friedrich und gibt Einblick in elf Jahre ihrer Langzeitstudie zur Rolle von Medien in der Sozialisation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Herzstück der Mediensozialisationsstudie ist eine qualitative Studie, die von Theorie-, Sekundär- und Literaturanalysen gerahmt wird. Seit elf Jahren werden 20 (später 18) Familien begleitet und alle zwei Jahre zu ihrer lebensweltlichen Situation und zum Umgang mit Medien befragt. Dabei zeigt sich deutlich, dass Sozialisation mediatisierte Sozialisation ist. Mediale Angebote wirken jedoch nicht direkt auf Kinder und Jugendliche ein.   »»

Hans-Bredow-Institut erstellt Gutachten für den Medienbericht der Bundesregierung

Für die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien wird das Hans-Bredow-Institut ein wissenschaftliches Gutachten zur jüngsten Entwicklung der Medien in Deutschland erstellen. Dieses Gutachten soll wesentliche Bestandteile des Medien- und Kommunikationsberichts der Bundesregierung 2016/17 liefern und im Februar 2017 vorgelegt werden. Bereits 2008 hatte das Hans-Bredow-Institut ein solches Gutachten zur Medienentwicklung vorgelegt. Nun sollen die damaligen Befunde mit der aktuellen Situation verglichen werden.   »»

Jahrestagung der DGPuK FG Gesundheitskommunikation

Deadline für Einreichungen bis zum 15. Juli 2016 verlängert

"Gesundheitskommunikation als transdisziplinäres Forschungsfeld" lautet das Thema der 1. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation, die am 23. bis 25. November 2016 vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ausgerichtet wird. Wir freuen uns über Beiträge, die sich mit transdisziplinären Fragestellungen in konkreten Projekten befassen oder Aspekte der transdisziplinären Forschung im Bereich der Gesundheitskommunikation reflektieren. Einreichungen für die Tagung sind als Vortrag oder Poster bis zum 15. Juli 2016 (verlängerte Deadline) in Form von Extended Abstracts möglich. Zur Tagungswebsite   »»

NWDR und NDR als integrationspolitischer Akteur in der Flüchtlingskrise nach 1945

Der Vortrag von Alina Laura Tiews, Mitarbeiterin der Forschungsstelle Mediengeschichte, zum Thema "Migration und Medien" ist nun über das Portal Lecture2go der Uni Hamburg nachzuerleben. Sie analysiert darin zahlreiche Klangbeispiele aus damaliger Zeit. Der Vortrag wurde am 11. April 2016 in der Vorlesungsreihe "Flucht und Exil von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" gehalten.   »»

Kreation und Inspiration oder Kopie und Plagiat?

Lies van Roessel in Deutschlandradio Kultur über Geistiges Eigentum in der Videospiele-Kultur

Der Vorwurf des Plagiats ist so alt wie die Videospiele-Kultur selbst. Was ist eine Weiterentwicklung, was eine Kopie? Was sind Genrekonventionen, die übernommen wurden, und wie entstehen diese überhaupt? Lies van Roessel und Christian Katzenbach vom HIIG haben sich in 'Case Study: Innovation and Imitation in the Games Sector' mit den kreativen Leistungen in der Spielebranche auseinandergesetzt.   »»

Nachrichtennutzung der 18- bis 24-Jährigen geht zurück

Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des Reuters Institute Digital News Report 2016, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Von Werbung verfolgt: Ein Viertel der Internetnutzer hat Adblocker installiert

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer über 18 Jahre empfindet die Anzahl der Werbungeinblendungen als lästig (55 %), vor allem in der Altersgruppe über 35 Jahren. 25 Prozent setzen bereits Adblocker ein, die das Anzeigen von Werbung im Internet verhindern. Unter den jungen Nutzergruppen sind Adblocker wesentlich weiter verbreitet als unter den älteren Erwachsenen: Fast jeder zweite Onliner zwischen 18 und 24 Jahren setzt einen Adblocker aktiv ein, während noch nicht einmal jeder Sechste der über 55-Jährigen diese Software verwendet. 92 Prozent der Anwender von Adblockern haben die Programme auf ihren Laptops oder PCs installiert. Auf Tablets und Smartphones sind sie deutlich weniger verbreitet.   »»

Nachrichtennutzung der 18- bis 24-Jährigen geht zurück

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg, 15.06.2016. Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.   »»

Von Werbung verfolgt: Ein Viertel der Internetnutzer hat Adblocker installiert

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Hamburg, 15.06.2016. Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer über 18 Jahre empfindet die Anzahl der Werbungeinblendungen als lästig (55 %), vor allem in der Altersgruppe über 35 Jahren. 25 Prozent setzen bereits Adblocker ein, die das Anzeigen von Werbung im Internet verhindern. Unter den jungen Nutzergruppen sind Adblocker wesentlich weiter verbreitet als unter den älteren Erwachsenen: Fast jeder zweite Onliner zwischen 18 und 24 Jahren setzt einen Adblocker aktiv ein, während noch nicht einmal jeder Sechste der über 55-Jährigen diese Software verwendet. 92 Prozent der Anwender von Adblockern haben die Programme auf ihren Laptops oder PCs installiert. Auf Tablets und Smartphones sind sie deutlich weniger verbreitet. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden. Um Erkenntnisse über die Einstellungen der Internetnutzer und ihren Einsatz von Adblockern zu bekommen, wurde in der aktuellen Repräsentativbefragung zur Nachrichtennutzung erstmals ein gesonderter Abschnitt integriert.   »»

Und nun zur Werbung! Wie neue Techniken und Akteure die Finanzierung medialer Inhalte beeinflussen

7. Hamburger Mediensymposium von Hans-Bredow-Institut, MA HSH und Handelskammer Hamburg am 13. Juni 2016

Gut 200 Expertinnen und Experten haben sich am Montag in der Handelskammer mit neuen Werbeformen als Finanzierungsquelle für unterhaltende und informierende Inhalte in den Medien beschäftigt. Auch wenn mit traditioneller Werbung im Fernsehen, Hörfunk und online noch immer hohe Umsätze erzielt werden, verändern doch neue Techniken den Markt, das Machtgefüge der Akteure wandelt sich. Das Hamburger Mediensymposium hat drei aktuelle Fragestellungen zum Thema Werbung aufgegriffen: Wie verändert sich der Markt und  welche Rolle spielen Mediaagenturen und Adblocker? Welche Auswirkungen hat dies auf die Finanzierung von Medieninhalten und für die Medienregulierung? Zur Videodokumentation der Vorträge.   »»