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Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen: TV enorm wichtig!

In der Debatte um Inklusion spielt Barrierefreiheit eine Schlüsselrolle. Ein wesentlicher Aspekt ist der für alle Menschen ungehinderte Zugang zu Medienangeboten. Bislang war jedoch nicht durch Zahlen belegt, wie Menschen mit Behinderungen Medien überhaupt nutzen. Das ändert eine Studie des Hans-Bredow-Instituts (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse), die im Auftrag der Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch durchgeführt wurde und erstmals bundesweit alle Formen von Behinderung bezogen auf Mediennutzung abbildet: Welche Medienangebote werden von Menschen mit Behinderungen genutzt, welche sind besonders attraktiv? Wo bestehen die größten Zugangsbarrieren? Die Ergebnisse dieser großen standardisierten Befragung wurden am 26. Oktober 2016 auf einem Panel der Münchner Medientage diskutiert.   »»

BredowCast – 022 – Das SCAN-Projekt aus Informatikersicht

Prof. Dr. Walid Maalej und Marlo Häring von der Informatik der Universität Hamburg erzählen im 22. BredowCast von ihrem Kooperationsprojekt SCAN mit dem Hans-Bredow-Institut. Das Projekt SCAN (Systematische Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren für Journalisten) widmet sich dem Problem, dass die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen in den digitalen Medien sehr zeitintensiv ist und will ein Software-System entwickeln, das Journalisten bei der Analyse, dem Filtern und Zusammenfassen von nutzergenerierten Inhalten unterstützt.   »»

Jeder dritte Bericht über Spielerwechsel in der Fußball-Bundesliga ist falsch

Artikel in "Medien & Kommunikationswissenschaft" zur Transferberichterstattung

Ein Drittel aller Medienberichte über Spielerwechsel in der Fußball-Bundesliga stellt sich im Nachhinein als falsch heraus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Mailand oder Madrid?! Eigenschaften und Verlässlichkeit der Fußball-Transferberichterstattung in Deutschland“, die Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) jetzt in der Fachzeitschrift „Medien & Kommunikationswissenschaft“ veröffentlicht haben.   »»

AoIR2016 "Internet Rules!"

Hans-Bredow-Institut und HIIG richteten internationale Konferenz zur Internetforschung in Berlin aus

Vom 5. bis 8. Oktober trafen sich über 570 Internetforscherinnen und -forscher aus aller Welt auf der Konferenz der „Association of Internet Researchers“ (AoIR) in Berlin. Die AoIR2016 stand unter dem Motto „Internet Rules!“. Es wurden Regeln des Internets diskutiert, Regulierungsfragen gestellt, Machtstrukturen hinterfragt und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen abgesteckt. Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Hans-Bredow-Institut und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Die AoIR-Konferenz fand zum ersten Mal in Deutschland statt.   »»

Bedeutung von Algorithmen erforschen

Gemeinsame Tagung des Hans-Bredow-Instituts und des Departments Informatik der Universität Hamburg am 4.10.2016 in Berlin

Hamburg, 4.10.2016. Algorithmen und ihre gesellschaftlichen Folgen lassen sich nur in interdisziplinärer Kooperation zwischen Informatik, Kommunikations- und Rechtswissenschaft angemessen erforschen. So das Ergebnis einer gemeinsamen Tagung des Hans-Bredow-Instituts und des Departments Informatik der Universität Hamburg, die am Dienstag in Berlin unter dem Titel "The Rule of Algorithms? Formen, Einfluss und Regulierung algorithmischer Entscheidungen" mit gut 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stattfand. Am Beispiel von algorithmischen Entscheidungssystemen im Journalismus diskutierten Expertinnen und Experten darüber, welchen Einfluss Algorithmen haben und wie sie reguliert werden könnten. „Wenn wir die Risiken, die mit algorithmischem Entscheiden einhergehen, kontrollieren wollen, müssen wir sie zunächst verstehen. Das gelingt nur, wenn viele wissenschaftliche Disziplinen zusammenarbeiten. Das Hans-Bredow-Institut leistet seinen Beitrag dazu“, so Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts.

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Plenary Panel Discussion: Who Rules the Internet?

Vor gut 600 Gästen fand am Donnerstag, den 6.10., mit der Panel Discussion "Who Rules the Internet?" die einzige öffentliche Veranstaltung im Rahmen der AoIR2016 "Internet Rules" statt, der Jahrestagung der Association of Internet Researchers, die das Hans-Bredow-Institut gemeinsam mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) vom 5.-8. Oktober in Berlin ausrichtet. Nach dem Grußwort von Matthias Graf von Kielsmansegg vom bmbf diskutierten Kate Crawford (Microsoft Research), Fieke Jansen (Tactical Tech) und Carolin Gerlitz (Universität Siegen) über Machtverhältnisse und Regelstrukturen des Netzes. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Cornelius Puschman, seit 1. Oktober Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut.   »»

Marta Portalés Oliva als Gastwissenschaftlerin am Institut

Seit Mitte September ist Marta Portalés Oliva von der Universität Autónoma in Barcelona für drei Monate zu Gast am Institut. Sie promoviert zu Fragen der Medienkompetenz und wird am Hans-Bredow-Institut an mehren Projekten im Kompetenzbereich "Aufwachsen in digitalen Medienumgebungen und Jugendmedienschutz" mitarbeiten.   »»

Programm für die AoIR 2016 "Internet Rules!" in Berlin steht!

Das umfangreiche Programm der Jahrestagung der Association of Internet Researchers, die vom 5.-8. Okrober 2016 vom Hans-Bredow-Institut und dem HIIG in Berlin an der Humboldt-Universität ausgerichtet wird, ist online. Unter dem Motto "Internet Rules!" werden über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt vier Tage lang in Panels und Workshops darüber diskutieren, wie Machtstrukturen und das Regelsetzen und -brechen im Netz funktionieren. Bereits im Vorfeld wird es einige Pre-Conferences geben, die Eröffnungsrede zur AoIR wird José van Dijck von der Universität Amsterdam halten.   »»

KOKON: Informationsplattform zur Komplementärmedizin bei Krebs gestartet

Unter www.kokoninfo.de können sich Krebserkrankte nun verlässlich über Möglichkeiten komplementärmedizischer Behandlungsmethoden bei Krebs informieren. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projekts zur Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) haben Dr. Claudia Lampert und Michael Grimm in Kooperation mit Katja Matthias und Julia Bossert (TAKEPART media and science) ein Konzept für die Kommunikation qualitätsgesicherter Gesundheitsinformationen erarbeitet.   »»

Datenmodell für interoperable Alterskennzeichnungen entwickelt

EU-Pilotprojekt MIRACLE erfolgreich abgeschlossen

Das von der EU ko-finanzierte Projekt MIRACLE (Machine-readable and Interoperable Age Classification Labels in Europe) zur Entwicklung eines gemeinsamen Datenmodells für interoperable Alterskennzeichnungen ist Ende Juli abgeschlossen worden. Konsortialpartner aus fünf EU-Ländern hatten unter Federführung des Hans-Bredow-Instituts seit Anfang 2014 die MIRACLE-Spezifikation entwickelt, mit der elektronische Alterskennzeichen unabhängig von ihrer Herkunft, von dem gekennzeichneten Medium und der technischen Distribution eine gemeinsame Sprache sprechen. Zum Nachweis der Machbarkeit wurde das MIRACLE-Datenmodell bereits bei fünf Institutionen implementiert und wird nun von der BBFC (UK), NICAM (NL), PEGI (Games, EU-weit), NCBI (Tschechische Republik) und der FSM (DE) angeboten.   »»