Das Hans-Bredow-Institut auf der Jahrestagung 2017 der DGPuK

Thema: Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation

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Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hans-Bredow-Instituts sind als Referent(inn)en und Podiumssprecher(innen) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) vertreten. Thema der Tagung, die von Donnerstag, den 30.3., bis Samstag, den 1.4., an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfindet: „Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation“. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentieren auf der DGPuK2017 einige aktuelle Projekte, zu denen am Hans-Bredow-Institut geforscht wird. #DGPuK2017 auf Twitter

ALMI - Studie zur Relevanz von Online-Intermediären für die Meinungsbildung

Das Panel A20 am Samstag, den 1.4., mit dem Titel „Nutzung von Intermediären“ bestreiten Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Lisa Merten und Prof. Dr. Uwe Hasebrink mit einem Vortrag zu Informationsintermediären und Meinungsbildung: Kommunikationsarchitektur, Relevanz und reflektierte Nutzung.

Von 9:30 bis 11:00 Uhr geht es in diesem Panel um die Bedeutung von Intermediären (Google, Facebook & Co.) bei der Informationssuche. Können Intermediäre Wahlen entscheiden und Meinung lenken? 

Journalismusforschung

Dr. Wiebke Loosen nimmt am Samstag, dem 1.4., von 16:00 bis 17:15 Uhr an der Podiumsdiskussion „Bürgerjournalismus? Medienverdrossenheit? Verrohung der öffentlichen Debatte? Auf der Suche nach einem neuen Verhältnis von Journalisten und Bürgern“ teil. Zusammen mit Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn), Jürgen Brautmeier (Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Düsseldorf), Marc Jan Eumann (Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien von NRW) und Valerie Weber (Hörfunkdirektion des WDR) geht es um das wichtige Thema Vertrauen.

Die Medien würden in einer Vertrauenskrise stecken, so heißt es. Doch ist das wahr? Konnte ein Vertrauensverlust schon wissenschaftlich nachgewiesen werden? Und wenn ja: Welche Rolle spielen Intermediäre, über die man hört, dort kursierten nur Fake-News in Filterblasen? Welcher Verantwortung müssen sich Journalistinnen und Journalisten stellen?

Aktuelle Projekte im Bereich Journalismusforschung am Hans-Bredow-Institut

Algorithmed Public Spheres

Dr. Cornelius Puschmann vertritt das Hans-Bredow-Institut am 30.3. als Mit-Organisator der Pre-Conference "Publikationsstrategien in der Kommunikationswissenschaft" und als Chair des Panels 4 der Pre-Conference „Impact und Bibliometrie“ und des Panel A16 "Widersprüche und Konflikte unter Online-Bedingungen" am 1.4.

Am Hans-Bredow-Institut forscht Cornelius Puschmann zu Algorithmen in digitaler Kommunikation. Denn Algorithmen sin dam Werk, wo immer Informationen in digitaler Form verarbeitet werden. Aber was sind Algorithmen, wer entwickelt sie, und wie wirken sie sich auf unsere Kommunikation und unser Verständnis von Öffentlichkeit aus? Im Postdoc-Kolleg des Hans-Bredow-Instituts „Algorithmed Public Spheres“ arbeiten internationale Forscher aus unterschiedlichen Fachbereichen daran, diesen Fragen gemeinsam nachzugehen.

Von unseren Kolleginnen und Kollegen an der Universität Hamburg sind auf der DGPuK vertreten:

Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw, Professorin am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft (IJK) der Universität Hamburg, ist als Chair für die Sitzung „Vernetzte Gesellschaft“ am Freitag, dem 31.3., von 15:30 bis 17:00 Uhr verantwortlich. Der Schwerpunkt ihrer Professur liegt auf der Erforschung von digitalisierter Kommunikation, besonders unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Das Panel A22 „Theorie und Methodologie kommunikativer Vernetzung“ am Samstag, dem 1.4., von 11:30 bis 13:00 Uhr betreut als Chair Prof. Dr. Michael Brüggemann, ebenfalls vom IJK der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Klima- und Wissenschaftskommunikation, die transnationale Kommunikation und die Transnationalisierung von Öffentlichkeiten sowie der Wandel des Journalismus im Zeitalter digitaler Kommunikation.