SAVE THE DATE: Künstliche Intelligenz statt menschlicher Dummheit?

8. Hamburger Mediensymposium am 13.6.2017, veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg

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Wie verändert die Digitalisierung öffentliche Kommunikation? Fake News, Hate Speech, Social Bots: Die Technisierung der öffentlichen Kommunikation zeigt derzeit viele, oft negativ geprägte Phänomene. Meist werden technische Systeme dabei als Ursache ausgemacht, auch wenn sie nur tatsächliche gesellschaftliche Probleme sichtbar machen oder verstärken. Wie Big Data und Algorithmen auch Potenziale für das (kommunikative) Gemeinwohl entfalten können, zeigt sich in einer aktuellen Kooperation des Hans-Bredow-Instituts mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Das Hamburger Mediensymposium 2017 am 13. Juni 2017 ab 13.30 Uhr ab 13.30 Uhr in der Handelskammer Hamburg will diese Potenziale anhand ausgesuchter Beispiele und Anwendungsfelder aufzeigen. Anmeldemöglichkeit und Programm demnächst hier.

Zu Beginn des Symposiums wird ein Software-Tool vorgestellt, das Journalistinnen und Journalisten bei der Auswertung von Nutzerkommentaren hilft. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, wie man künstlicher Intelligenz beibringt, Normen und Werte zu respektieren.

In seinem zweiten Teil wendet sich das Symposium medienökonomischen Fragen zu und legt offen, wie ökonomische Mechanismen hinter den Kulissen den Qualitätsjournalismus durch Inhalte wie Fake News, (politisches) Content Marketing und Hate Speech gefährden.

Zum Schluss soll es um die Frage gehen, wie traditionelle Unternehmen sich mit Hilfe neuer, datengetriebener Geschäftsmodelle weiter entwickeln können und welche Werkzeuge ihnen helfen, den Wert von Daten zu heben. Nicht zuletzt wird die Rolle der (Informatik-) Ausbildung thematisiert: Es braucht geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Innovation und Kreativität in den digitalen Medien zum Leben zu erwecken.